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Mars; Credit: NASA/ESA/STScI Regelmäßig um den 27. August kursieren Meldungen, wonach an diesem Tag der Mars am Himmel so gross erschiene wie der Vollmond und dass man sich dieses Schauspiel auf keinen Fall entgehen lassen solle. Und jedes Jahr ist diese Meldung schlicht und einfach falsch. Mars kann niemals so gross wie der Vollmond erscheinen, denn dann müsste er sich in einer Entfernung von rund 1,5 Millionen Kilometer von der Erde befinden, das ist einfach unmöglich. Weniger als knapp 56 Millionen Kilometer können es nie werden.

Weiterlesen: Alle Jahre wieder - schlägt der Mars Hoax zu

Credit: SAAO Heute arbeitet die NASA an Plänen, den Mond auf Wochen und Monate hinaus zu besiedeln um neue Methoden und Techniken für einen Marsflug zu erproben. Allerdings dürfte ihnen eine seltsame Rasse namens Vespertilio-Homo um 130 Jahre zuvorgekommen sein - zumindest wenn man den Berichten einer kleinen amerikanischen Zeitung über angebliche Entdeckungen von Sir John Herschel Glauben schenkt...

Weiterlesen: Mondsüchtig

Kronen Zeitung, 26. November 2008 Journalismus ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Es gibt Journalisten, die finden in einer NASA-Pressemeldung das Wort "Aurora" und übersetzen es recht originell mit "Aura". Worum es sich dabei handelt - offenbar keine Ahnung. Und dass das Wort "Aurora" zwar in der deutschen Sprache existiert, im Zusammenhang mit dem in der Pressemeldung beschriebenen Phänomen jedoch häufiger der Begriff "Polarlicht" verwendet wird, war dem Kollegen offenbar ebenfalls unbekannt.
Weiterlesen: Neulich in der Zeitung

"Erzähl’ mir nie mehr etwas von irgendwelchen Sternen!", ließ mich meine Freundin damals wissen. Ungerecht, ja geradezu undankbar, wie sie war.

Dabei war es doch unbestritten sie gewesen, die mich zum ersten Mal bewusst jene wunderbare Welt der Planeten und Monde, der Sonnen und Galaxien erleben ließ, die mich seither nicht mehr loslassen sollte. "Sterne gucken" nannte sie diesen Ausbund an Romantik, der in jener sternklaren Nacht nach zwei Flaschen Rotwein in einer abgelegenen, taufeuchten Wiese fernab jeder städtischen Licht-verschmutzung endete.

Weiterlesen: Erhabenheit zum Quadrat

Pool Beachside; Credit: Community Poole So wie einst der sagenumwobene fliegende Holländer auf allen Weltmeeren unterwegs gewesen sein soll, arbeitet Joe bis auf den heutigen Tag in allen Raumfahrtprogrammen der Welt, an allen Schauplätzen der Raumfahrt und auch auf den Wegstrecken zwischendrin.

Wie letzthin in Poole, einer kleinen Stadt in der britischen Grafschaft Dorset im Süden Englands, gelegen an einer Nehrung, die einen für den privaten Bootsverkehr gut geeigneten Naturhafen bietet. Sowohl eine Attraktionen als auch eine verkehrstechnische Notwendigkeit dieses Gemeinwesens ist die "Pool Lifting Bridge", welche diese Nehrung überspannt.  Eine Klappbrücke also.
Weiterlesen: Dreh das Ding doch mal kurz um, Joe (5)

Colin Pillinger; Credit: Beagle 2 Project Die Umstände der Geldbeschaffung für das Projekt, die Konstruktion des Vehikels mit viel zu geringen Mitteln und die Abwicklung des Projektes waren so abenteuerlich, dass der Untersuchungsbericht der Angelegenheit nie vollständig veröffentlicht wurde. Das Vorhaben war eine Katastrophe von Anfang an. Und nicht gerade unbeteiligt an der Sache war die schillerndste Person in der ganzen Angelegenheit.

Dr. Colin Pillinger, in Personalunion Chefwissenschaftler,  Chef-Promoter und Chef-Projektleiter des Vorhabens Beagle 2, hat eine doppelte Reputation für Exzentrizität. Erstens ist er Brite und zweitens Meteoritenforscher.

Weiterlesen: Dreh das Ding doch mal kurz um, Joe (4)

Genesis-Crash; Credit: NASA Der Untersuchungsausschuss ermittelte als Ursache eine Geschichte, die sich ungefähr wie folgt abgespielt hatte:

Ein ratloser Techniker sitzt vor der Elektronikbox der Raumsonde Genesis und ist grade dabei das Ding einzubauen. Das Gerät ist winzigklein und an jedem Ende ragt ein Draht raus. Schwer zu erkennen, was denn nun vorne und was hinten ist. Die Schränke um den Techniker herum sind zwar bis zur Decke hin voll mit Dokumenten, die den Einbau des Gravity Switches bis ins allerkleinste Detail beschreiben. Doch der Feierabend ist nah und die Liebste wartet schon beim Italiener um die Ecke.

Weiterlesen: Dreh das Ding doch mal kurz um, Joe (3)

Genesis-Kapsel nach dem Einschlag; Credit: USAF 388th Range Sqd Für den Umgang mit diesem Satelliten gibt es Vorschriften, die ganze Schrankwände füllen. Was nichts hilft, wenn sie keiner liest und sich keiner dran hält und der Produktsicherungs-Ingenieur dessen Aufgabe es ist, jeden Schritt der ausführenden Techniker genau zu beobachten, immer noch im Vorraum in seinem Kaffee rührt und von den Mädels in der Disco schwärmt.
Weiterlesen: Dreh das Ding doch mal kurz um, Joe (2)

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