Header

Obwohl es sich um einen unbemannten Start handelt, stellt die am 20. April gestartete Mission von Tianzhou-1 (TZ-1) die Weichen für die zukünftigen bemannten Raumfahrtaktivitäten Chinas. Und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Tianzhou ist das chinesische Äquivalent der ISS-Versorgungsraumschiffe. Es wird zukünftig für die Versorgung der großen modularen chinesischen Raumstation eingesetzt, deren Errichtung im kommenden Jahr beginnt und etwa fünf Jahre dauern soll.

Weiterlesen: Tianzhou-1 läutet neue Ära der chinesischen Raumfahrt ein

Am 20. April startete das bemannte russische Raumschiff Sojus MS-04 zur Internationalen Raumstation. An Bord befanden sich der russische Kommandant Fjodor Jurtschikin und der NASA Astronaut Jack Fischer. Nach der derzeitigen Planung sollen die beiden 136 Tage im Orbit verbringen und im September wieder zur Erde zurückkehren.

Weiterlesen: Sojus MS-04 koppelt an ISS

Mit einem fehlerlosen Start brachte am 18. April eine Atlas 5 401 der United Launch Alliance (ULA) den inzwischen siebten Raumtransporter der Cygnus-Serie auf den Weg zur Internationalen Raumstation. Das von Orbital Sciences gebaute Fracht-Raumschiff verließ den Startkomplex 41 in Cape Canaveral um 17:11 Uhr mitteleuropäischer Zeit (entsprechend 11:11 Uhr ostamerikanischer Ortszeit). 30 Minuten später war der geplante Übergangsorbit für den Anflug zur ISS erreicht. Es war dies der vierte Start für die ULA in diesem Jahr.

Weiterlesen: Cygnus OA-7 auf dem Weg zur ISS

China brachte am 12. April einen experimentellen Nachrichtensatelliten mit der Bezeichnung Shijian-13 in einen geostationären Transferorbit. Die Mission begann um 0:04 Uhr mitteleuropäischer Zeit am Startkomplex 2 des Raumfahrtzentrums Xichiang, das in der Provinz Sichuan liegt. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 3B/G2 eingesetzt.

Weiterlesen: China bringt experimentellen Nachrichtensatelliten in den Orbit

Für einen Zeitraum von 10 Tagen sind jetzt nur noch drei Besatzungsmitglieder an Bord der Internationalen Raumstation, nachdem der US-Astronaut Shane Kimbrough und die beiden russischen Kosmonauten Sergei Ryschikow and Andrei Borissenko am 10. April wieder zur Erde zurückkehrten. Die Landekapsel ihres Sojus MS-02 Raumschiffs ging um 13:20 Uhr mitteleuropäischer Zeit (17:20 Uhr Ortszeit) in der kasachischen Steppe nieder. An Bord verbleiben jetzt die derzeitige Kommandantin der Station, die Amerikanerin Peggy Whitson, sowie Thomas Pesquet von der ESA und Oleg Novitzki von Roskosmos.

Weiterlesen: Sojus MS-02 kehrt zur Erde zurück

SpaceX eröffnete am 31. März ein neues Kapitel in der Geschichte der Raumfahrt. An diesem Tag gelang zum ersten Mal der Einsatz einer klassischen Orbitalrakete, die bereits zuvor eine frühere Mission geflogen hatte. Zwar war auch der Space Shuttle zu großen Teilen wiederverwendbar, allerdings unter enormem Aufwand für die Wartung und die Infrastruktur, was dazu führte, dass jede Mission etwa 800 Millionen Dollar kostete. Dieser enorme Preis, zusammen mit der ungenügenden Sicherheit für die Besatzungen, waren der Grund dafür, dass dieses Programm eingestellt wurde.

Weiterlesen: Historischer Zweitflug - SpaceX schreibt Raumfahrtgeschichte

Eine Trägerrakete der United Launch Alliance (ULA) brachte in den frühen Morgenstunden des 19. März einen Kommunikationssatelliten des „Wideband Global Satcom“-Systems der US-Luftwaffe auf einen geosynchronen Transferorbit.  Die neue Einheit verstärkt die Konstellation, für die zwischen 2007 und 2016 bislang acht Satelliten in den Orbit gebracht wurden. Die Mission begann am Startkomplex 37 der Luftwaffenbasis Cape Canaveral. Als Trägerrakete wurde eine Delta 4 Medium+ (5,4) eingesetzt, die schwerste Rakete der Delta 4-Medium-Klasse.

Weiterlesen: Delta 4 bringt WGS 9 in den Orbit

Japans geografische Nähe zum unberechenbaren Nachbarn Nordkorea bewirkt, dass sich das Land ein aufwendiges System militärischer Überwachungssatelliten leistet. Unter diesem Aspekt startete das Land in den frühen Morgenstunden des 17. März einen neuen Radaraufklärer der IGS-Reihe, mit dem die Aktivitäten des suspekten Nachbarn genau unter die Lupe genommen werden können. Das Raumfahrzeug wurde auf eine sonnensynchrone polare Umlaufbahn gebracht.

Weiterlesen: Neuer Radar-Späher für Japans Streitkräfte

Beim dritten Einsatz in diesem Jahr hat eine Trägerrakete des Typs Falcon 9 den kommerziellen Nachrichtensatelliten Echostar 23 auf eine supersynchrone geostationäre Transferbahn gebracht. Wegen des hohen Gewichts des Satelliten wurde die Falcon 9 nach längerer Zeit wieder einmal in der "Expendable"-Version geflogen, also ohne Landebeine, Steuertriebwerke und die so genannten Grid-Fins, die immer dann benötigt werden, wenn die ersten Stufe des Trägers gelandet werden soll. Der Start verlief vollständig erfolgreich.

Weiterlesen: SpaceX startet Echostar 23

Unterkategorien