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Chandraayan - Artists Impression; Credit: SpaceCom Großer Erfolg für die aufstrebende Raumfahrtnation Indien. Am frühen Morgen des 22. Oktober 2008 startete eine Trägerrakete des Typs PSLV vom Satish Dhawan Space Center auf der Halbinsel Sriharikota an Indiens Südostküste und brachte die Mondsonde Chandrayaan 1 in eine Umlaufbahn um die Erde. Chandraayan - der Name bedeutet in Sanskrit "Mondschiff" -  ist mit Instrumenten aus Indien, Europa und den USA bestückt.

Der Träger hob um 2:52 Uhr mitteleuropäischer Zeit von der neu errichteten Rampe 2 des Startzentrums ab.  Die Rakete ist eine verbesserte Version der PSLV. Sie setzt jetzt stärkere Feststoffbooster ein, die statt der bisher neun Tonnen Treibstoff pro Antriebseinheit jetzt 12 Tonnen Treibstoff enthalten. Diese neue Version wird als PSLV-C11 bezeichnet.
Weiterlesen: Chandrayaan auf dem Weg zum Mond

Pano1, Credit: Spaceflightnow, Chris Miller Am 19. Oktober startete an Bord einer Orbital Sciences Pegasus XL der Interstellar Boundary Explorer der NASA, kurz IBEX, in einen hochexzentrischen Erdorbit. Es war dies der 40. Einsatz der geflügelten Pegasus, dem derzeit kleinsten einsatzbereiten westlichen Raumfahrtträger.  Die Pegasus wird von einem Trägerflugzeug, einer modifizerten Lockheed Tristar, auf eine Einsatzhöhe von etwa 12.000 Metern gebracht, dann abgeworfen und in der Luft gestartet. Nach der Zündung fliegt sie zunächst ein aerodynamisches Profil und ist dabei eher ein raketenbetriebenes Flugzeug bevor sie nach dem Verlassen der dichteren Luftschichten in eine ballistischen Flugbahn und schließlich in den Orbitalmodus übergeht.

Weiterlesen: IBEX auf steiler Bahn

Gruppenfoto vor dem Start; Credit: Energia Von der gleichen Rampe, von der aus sich vor fast einem halben Jahrhundert Juri Gagarin auf den Weg in den Orbit gemacht hatte, startete am 12. Oktober um 9:01:29 Uhr mitteleuropäischer Zeit das bemannte Raumschiff Sojus TMA-13 in den nahezu wolkenlosen Himmel über Kasachstan. An Bord des Fahrzeugs befanden sich ein russischer Kosmonaut, ein Astronaut der NASA und ein US-Unternehmer, der an die russische Raumfahrtagentur schätzungsweise 30 Millionen Dollar bezahlt hatte, um an diesem Flug teilnehmen zu können.

Weiterlesen: Neue Crew - neuer Tourist

THEOS 3; Credit: Astrium Am 1. Oktober, um 08:37 Uhr mitteleuropäischer Zeit  wurde der thailändische Erdbeobachtungssatellit THEOS vom südrussischen Startplatz Yasny in der Provinz Orenburg, an Bord einer Dnepr-Rakete in eine Erdumlaufbahn befördert. Etwa 15 Minuten nach dem Verlassen des Startsilos war der vorgesehene Orbit erreicht und die dritte Stufe des Trägers setzte das Raumfahrzeug wie geplant aus. Gleich danach fuhr THEOS automatisch seine Systeme hoch und entfaltete die Solargeneratoren.

Weiterlesen: THEOS - mit Verzug in den Orbit

Falcon 1 No 4 auf dem Launch Pad; Credit: SpaceX Endlich Erfolg. Im vierten Anlauf gelang Elon Musks privat entwickelter Falcon 1-Trägerrakete endlich der Einschuss in den Orbit. Dreimal waren die Flüge zuvor jeweils wegen Kleinigkeiten gescheitert. Presse und Fachblogs überschlagen sich fast vor Begeisterung. Hobbyspace beispielsweise meinte: "Was für ein wundervoll langweiliger Start. Alles klappte wie vorgesehen. Keine Verzögerungen, keine Anomalien, nichts." Top Space: "Space X has done ist. Party. PARTY. PARTY!!!" Und Chair Force Engineer: "One small launch for a rocket. One giant leap for Newspace".
Weiterlesen: Wundervoll langweilig

Ankunft eines Glonass M in Baikonur; Credit: ReshetnevDer Wiederaufbau des russischen Glonass-Navigationssatellitennetzes geht mit Volldampf weiter. Bereits im letzten Jahr wurden sechs neue Einheiten in den Orbit gebracht. Für dieses  und das nächste Jahr ist dieselbe Marke angepeilt. Heute morgen um wurde die Konstellation um weitere drei Satelliten aufgestockt. Der Start erfolgte um 10:49 Uhr mitteleuropäischer Zeit von der Startrampe PU-24 am Komplex LC 81 des Kosmodroms Baikonur. Träger war eine Proton-M DM-2.

Weiterlesen: Glonass-Konstellation verstärkt

Galaxy 19-Startvorbereitung komprimiert; Credit: Space Systems Loral Eine Sea Launch Zenit 3SL brachte heute um 11:27 Uhr mitteleuropäischer Zeit in einer komplikationsfreien Mission den Kommunikationssatelliten Galaxy 19 für  Intelsat in den Orbit. Unmittelbar nach der Trennung des Raumfahrzeugs von der Oberstufe - 63 Minuten nach Beginn der Mission - empfing die Bodenstation Hartebeesthoek in Südafrika die ersten Signale des Satelliten. Der Start war wie üblich von der Odyssey-Meeresplattform aus erfolgt, die derzeit 2.200 Kilometer südlich von Hawaii im Zentralpazifik stationiert ist.

Weiterlesen: Sea Launch bringt Galaxy 19 in den Orbit

Proton M Nimiq4 Eine Trägerrakete des Typs Proton M Breeze M brachte am frühen Samstagmorgen den kanadischen Kommunikationssatelliten Nimiq 4 erfolgreich in eine geostationäre Transferbahn.

Die Proton verließ das Kosmodrom in Baikonur um 23:48 Uhr mitteleuropäischer Zeit am Freitagabend, entsprechend 3:48 Uhr am Samstag lokaler Zeit. Nach einer Reihe komplexer Bahnmanöver gab der Träger seine Nutzlast etwas mehr als neun Stunden später frei.

Weiterlesen: Nimiq 4 für Kanada gestartet

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