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Fast genau zwei Jahre nach der spektakulären Explosion einer Orbital/ATK Antares-Trägerrakete nur wenige Meter über der Startrampe, und der darauf folgenden Suspendierung aller Antares-Flüge, meldete sich dieser Träger jetzt in den aktiven Dienst zurück. Ausgestattet mit neuen russischen Triebwerken begann das nunmehr als Antares 230 bezeichnete Vehikel seine "return-to-flight" Mission vom Mid-Atlantic Regional Spaceport (MARS) auf Wallops Island in Virginia. Missionszweck war der Transport eines Cygnus-Transporters zur Versorgung der Internationalen Raumstation.

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Mit einem pünktlichen und problemlosen Start begann heute in den frühen Morgenstunden Chinas sechste bemannte Orbitalmission. Die beiden Taikonauten Jing Haipeng und Chen Dong verließen mit ihrem Raumschiff Shenzhou-11 die Startanlage 921 am Startkomplex 43 des chinesischen Weltraumbahnhof Jiuquan wenige Minuten vor Sonnenaufgang und begannen damit einne auf insgesamt 33 Tage Dauer angesetzten Einsatz, von denen 30 Tage an Bord der experimentellen Raumstation Tiangong 2 verbracht werden sollen. Der Flug dient als Vorläufer zur Errichtung der großen modularen Raumstation Chinas, mit deren Montage im Orbit im Jahre 2018 begonnen werden soll.

Weiterlesen: Chinesische Raumfahrer beginnen Shenzhou-11 Mission

Eine Trägerrakete des Typs Ariane 5 ECA brachte am 5. Oktober zwei Kommunikationssatelliten für Kunden in Australien und Indien auf eine geostationäre Transferbahn. Wie stets in den letzten 12 Jahren, und mit dieser Mission schon zum 74. Mal in ununterbrochener Reihenfolge, verlief der Start fehlerlos. Die Mission hatte die Bezeichnung VA 231. Das steht für „Vol Ariane 231“ und bedeutet, dass es sich um die 231. Mission einer europäischen Trägerrakete mit der Bezeichnung Ariane handelte. VA 1 hatte im Dezember 1979 mit einer Ariane 1 stattgefunden. Es war der 88. Flug einer Ariane 5 und die 58. Mission mit einer ECA-Oberstufe.

Weiterlesen: Ariane 5 startet Satelliten für Indien und Australien

Bei einer ähnlich gearteten Mission wie vor einer Woche in Kourou startete am 24. September eine indische Trägerrakete des Typs PSLV mit insgesamt acht Kleinsatelliten in den Orbit. Obwohl konstruktiv völlig anders gestaltet, befindet sich die PSLV in einer ähnlichen Leistungsklasse wie die europäische Vega, mit der in der Vorwoche ein Mehrfachstart durchgeführt wurde. Auch in diesem Fall wurden die Satelliten auf sonnensynchronen Orbits ausgesetzt, und auch in diesem Fall wurden dabei unterschiedliche Umlaufbahnen angesteuert.

Weiterlesen: …aber Indiens PSLV bringt es auf acht

Eine europäische Trägerrakete des Typs Vega brachte am 16. September insgesamt fünf Satelliten auf unterschiedliche Erdumlaufbahnen. Der von Airbus Defence and Space SAS hergestellte Perusat 1 und die von Space Systems Loral gebauten Skysat 4, 5, 6 und 7 traten ihre Reise um 3:43 Uhr mitteleuropäischer Zeit an, entsprechend 22:43 Uhr in der regionalen Zeitzone von Französisch-Guyana, wo sich Europas Weltraumbahnhof nahe der Stadt Kourou befindet. Die Mission war der siebte Flug einer Vega seit ihrem Erstflug im Februar 2012.

Weiterlesen: Europas Vega schafft fünf auf einen Streich…

Mit dem Start von Tiangong 2 begann China am 16. September mit dem nächsten Schritt in seinem bemannten Raumfahrtprogramm. Das experimentelle Raumstationsmodul trat seine Reise in den Orbit an der Spitze einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2F/T2 an. Die acht Triebwerke der ersten Stufe und der Booster zündeten um 16:04 Uhr, entsprechend 22:04 Uhr Pekinger Zeit. Startort war das Raumfahrtzentrum Jiuquan in Nordwest-China.

Weiterlesen: Chinas zweite experimentelle Raumstation im Orbit

Der Staat Israel dürfte das kleinste Land auf diesem Planeten sein, das in der Lage ist, eigene Satelliten vom eigenen Land aus mit eigenen Trägerraketen zu starten. Und das bei denkbar schlechten geografischen Voraussetzungen. Dementsprechend handelt es sich bei israelischen Orbitalstarts um ausgesprochen seltene Ereignisse. Die drei Versionen der Shavit-Trägerrakete sind seit dem Erststart im September 1988 erst zehnmal geflogen. Zwischen den einzelnen Starts vergehen somit im Schnitt etwa 2,5 Jahre. Am 13. September war es – nach erneut etwa zweieinhalb Jahren seit dem letzten Start - wieder so weit: Eine Shavit-2 brachte den militärischen Aufklärer Ofek-11 in einen retrograden niedrigen Erdorbit.

Weiterlesen: Seltenes israelisches Ereignis

Am 9. September 2016 begann mit einem sicheren Start von Cape Canaveral aus eine der spannendsten Missionen der kommenden Jahre. Die Raumsonde Osiris-Rex, eine Abkürzung für "Origin, Spectral Interpretation, Resource Identification, Security, Regolith Explorer" startete an Bord einer Atlas 5 411 Trägerrakete der United Launch Alliance zu seiner siebenjährigen Mission, die ihn zum Asteroiden Bennu und wieder zurück zur Erde führen wird. Das Zielobjekt der Sonde wurde erst am 11. September 1999 entdeckt und bekam zunächst die Zählnummer 101.955 und die Katalogbezeichnung 1999 RQ36. Bennu gehört zur Gruppe der Apollo-Asteroiden und bewegt sich in einer elliptischen Bahn mit einem Abstand von 0,897 - 1,35 Astronomischen Einheiten um die Sonne.

Weiterlesen: OSIRIS-Rex unterwegs zum Asteroiden Bennu

Eine Trägerrakete des Typs GSLV Mk. 2 brachte am 8. September den Wettersatelliten Insat 3DR in eine geostationäre Transferbahn. Der Start verlief problemlos, was für diese Trägerrakete keine Selbstverständlichkeit ist. Von den zehn bisherigen Starts GSLV-Starts aller Varianten waren nur fünf vollständig erfolgreich, die letzten drei Missionen, inklusive des aktuellen Fluges, immerhin in Serie. In der Variante Mark 2 flog die GSLV viermal, eine Mission schlug fehl.

Weiterlesen: Erfolg mit GSLV

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