Am 20. April startete das bemannte russische Raumschiff Sojus MS-04 zur Internationalen Raumstation. An Bord befanden sich der russische Kommandant Fjodor Jurtschikin und der NASA Astronaut Jack Fischer. Nach der derzeitigen Planung sollen die beiden 136 Tage im Orbit verbringen und im September wieder zur Erde zurückkehren.

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Mit einem fehlerlosen Start brachte am 18. April eine Atlas 5 401 der United Launch Alliance (ULA) den inzwischen siebten Raumtransporter der Cygnus-Serie auf den Weg zur Internationalen Raumstation. Das von Orbital Sciences gebaute Fracht-Raumschiff verließ den Startkomplex 41 in Cape Canaveral um 17:11 Uhr mitteleuropäischer Zeit (entsprechend 11:11 Uhr ostamerikanischer Ortszeit). 30 Minuten später war der geplante Übergangsorbit für den Anflug zur ISS erreicht. Es war dies der vierte Start für die ULA in diesem Jahr.

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Für einen Zeitraum von 10 Tagen sind jetzt nur noch drei Besatzungsmitglieder an Bord der Internationalen Raumstation, nachdem der US-Astronaut Shane Kimbrough und die beiden russischen Kosmonauten Sergei Ryschikow and Andrei Borissenko am 10. April wieder zur Erde zurückkehrten. Die Landekapsel ihres Sojus MS-02 Raumschiffs ging um 13:20 Uhr mitteleuropäischer Zeit (17:20 Uhr Ortszeit) in der kasachischen Steppe nieder. An Bord verbleiben jetzt die derzeitige Kommandantin der Station, die Amerikanerin Peggy Whitson, sowie Thomas Pesquet von der ESA und Oleg Novitzki von Roskosmos.

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China brachte am 12. April einen experimentellen Nachrichtensatelliten mit der Bezeichnung Shijian-13 in einen geostationären Transferorbit. Die Mission begann um 0:04 Uhr mitteleuropäischer Zeit am Startkomplex 2 des Raumfahrtzentrums Xichiang, das in der Provinz Sichuan liegt. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 3B/G2 eingesetzt.

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SpaceX eröffnete am 31. März ein neues Kapitel in der Geschichte der Raumfahrt. An diesem Tag gelang zum ersten Mal der Einsatz einer klassischen Orbitalrakete, die bereits zuvor eine frühere Mission geflogen hatte. Zwar war auch der Space Shuttle zu großen Teilen wiederverwendbar, allerdings unter enormem Aufwand für die Wartung und die Infrastruktur, was dazu führte, dass jede Mission etwa 800 Millionen Dollar kostete. Dieser enorme Preis, zusammen mit der ungenügenden Sicherheit für die Besatzungen, waren der Grund dafür, dass dieses Programm eingestellt wurde.

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