Zum zweiten Mal innerhalb von vier Jahren scheiterte am 28. April 2015 ein Versorgungsflug mit einem Progress-Raumschiff zur Internationalen Raumstation. Dabei sah der Start zunächst völlig normal aus. An der Spitze ihrer Sojus 2.1a Trägerrakete hob Progress M-27M um 9:10 Uhr mitteleuropäischer Zeit von der Startrampe 1 des Kosmodroms in Baikonur ab und erreichte nach offenbar problemlosem angetriebenem Flug neun Minuten später die Erdumlaufbahn.

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Gerade einmal zwei Wochen nach dem letzten Start ist SpaceX schon wieder mit einer neuen Mission unterwegs. Es ist die inzwischen Fünfte des Jahres. Der Start erfolgte in den frühen Morgenstunden mitteleuropäischer Zeit von der Startanlage 40 in Cape Canaveral. Dort war es – dank sechs Stunden Zeitverschiebung - erst früher Abend des Vortages. Die Nutzlast bei dieser Mission bestand aus einem Kommunikationssatelliten mit der etwas sperrigen Bezeichnung TurkmenAlem52E/MonacoSat. Der Name deutet es schon an, das Raumfahrzeug gehört Turkmenistan und dem Mittelmeer-Stadtstaat Monaco. Außerdem findet sich die Arbeitsposition des Raumfahrzeugs im Namen wieder: 52 Grad östlicher Länge.

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Am 26. April 2015, beim ersten Ariane 5 Start des Jahres, brachte der europäische Schwerlastträger den kommerziellen Kommunikationssatelliten Thor 7 und den militärischen Nachrichtensatelliten SICRAL-2 in eine geostationäre Transferbahn. Der Start erfolgte exakt um 22:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana aus.

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Die Flüge von SpaceX sind immer Spannung pur. Bei diesem Unternehmen spielt sich gegenwärtig die erste wirkliche Weiterentwicklung in der Trägerraketentechnologie seit Jahrzehnten ab. In dieser Hinsicht machte die insgesamt schon 17. Mission einer Falcon 9, am 14. April, keine Ausnahme und sorgte für ein Wechselbad der Gefühle. Der Ablauf der Mission spielte sich dabei in zwei sich überlappenden Teilen an. Teil eins, und die Hauptaufgabe der Mission, war der Transport der Dragon-Kapsel in die Erdumlaufbahn. Teil zwei bestand in einem erneuten Versuch, erstmals in der Geschichte der Raumfahrt die Erststufe einer Trägerrakete unbeschadet wieder zur Erde zurück zu bringen.

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Die russischen Streitkräfte brachten am 31. März drei Datenrelay-Satelliten des Typs Gonets M zusammen mit einem militärischen Kleinsatelliten für orbitale Rendezvous- und Inspektionsversuche in den Orbit. Gestartet wurde dieses Nutzlastpaket von einem Träger des Typs Rokot, einer modifizierten SS-19 Interkontinentalrakete, vom Startkomplex 133 des militärischen Weltraumbahnhofs Plesetzk, der etwa 800 Kilometer nördlich von Moskau liegt.

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Und abermals ein Navigationssatellit. Innerhalb von nur fünf Tagen haben vier Länder (wenn man Europa als "Land" bezeichnen will) Navigationssatelliten in den Orbit gebracht. Nach den USA, Europa und Indien startete am 30. März auch China einen Raumfahrzeug dieses Typs, und zwar die inzwischen schon 17. Einheit der Beidou (Compass) - Konstellation. Der Satellit mit der Bezeichnung BDS I1-S wurde von einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 3C vom Weltraumbahnhof Xichang aus in eine inklinierte geostationäre Umlaufbahn befördert.

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Der März scheint der Monat der Navigationssatelliten zu werden. Nach den USA und Europa brachte nun auch Indien ein Raumfahrzeug dieses Typs in einen Erdorbit. Für den Start von IRNSS 1D wurde eine Trägerrakete des Typs PSLV XL eingesetzt. Das Raumfahrzeug ist die vierte Einheit von Indiens eigenem Satelliten-Navigationssystems, das nach seiner Fertigstellung im Jahre 2016 aus sieben Satelliten bestehen soll.

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