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StartGerade mal eine Woche nach dem letzten chinesischen Orbitalstart erfolgte am 25. November schon die nächste Mission. Dabei startete eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 4C vom Weltraumbahnhof Jiuquan in der südlichen Mongolei und brachte insgesamt drei militärische Erdbeobachtungssatelliten auf eine polare Erdumlaufbahn.

Die drei Raumfahrzeuge tragen die Bezeichnungen Yaogan Weixing 16a, 16b und 16c. Bei den Satelliten dieser Reihe handelt es sich um optische Aufklärer und um solche, die mit Synthetic Aperture Radars (SAR) ausgerüstet sind. Nach offiziellen chinesischen Angaben dienen die Satelliten wissenschaftlichen Zwecken, der Landvermessung, der Erntevorhersage und dem Desaster-Monitoring.

China startete bereits einmal drei Raumfahrzeuge der Yaogan-Serie mit einer einzelnen Langer Marsch 4C-Rakete und zwar im Jahre 2009. Das damalige Trio bestand aus einem optischen Bildaufklärer, einem elektronischen Spürsatelliten und einem SAR-Satelliten. Die Raumfahrzeuge waren seinerzeit auf einer hoch inklinierten Umlaufbahn mit einer Bahnneigung von 63,4 Grad und in einer Höhe von 1.080 x 1.100 Kilometern platziert worden.

Die Parameter des Starts am 25. November: 1.085 x 1.105 Kilometer bei einer Bahnneigung von 63,4 Grad.Damals wurde auch die selbe Typ von Nutzlastverkleidung eingesetzt wie bei der gegenwärtigen Mission.