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Startvorbereitung Credit: RSAAm frühen Morgen des 28. November, um 9:26 Uhr mitteleuropäischer Zeit, startete Russland erneut einen Navigationssatelliten des Typs Glonass-M in eine Umlaufbahn. Als Träger wurde eine Rakete vom Typ Sojus-2.1b mit einer Fregat-Oberstufe eingesetzt. Die russischen Streitkräfte bezeichnen das neue Raumfahrzeug als Kosmos 2478. Der Start des gut 1.400 Kilogramm schweren Satelliten erfolgte vom russischen Militärraumhafen Plesezk. Die Trägerrakete setzte die Orbitaleinheit, bestehend aus der Fregat und dem Satelliten, rund zehn Minuten später aus. Nach drei Zündungen der Fregat trennten sich dann Oberstufe und Satellit gegen 12:57 Uhr im geplanten Orbit von 19.300 Kilometern Höhe.

Damit sind seit Anfang Oktober insgesamt fünf Glonass-Satelliten in den Orbit gebracht worden.

Damit befinden sich nun 31 Glonass-Satelliten im Weltall. 27 davon sind einsatzbereit, bzw. werden gerade auf ihren Einsatz vorbereitet. Eine davon ist eine Einheit mit der Bezeichnung Glonass-K. Dieses Raumfahrzeug repräsentiert bereits die kommende Generation von Glonass-Raumfahrzeugen.

Die Glonass-M Satelliten werden von Reshetnew gebaut. Ihre planmäßige Einsatzlebensdauer beträgt sieben Jahre.

Zwei sind zeitweise außer Funktion, einer dient als Reserve und einer befindet sich in der Erprobung. Für den Normalbetrieb sind 24 funktionstüchtige Satelliten nötig. Wie das US-System GPS kann Glonass sowohl für militärische als auch für zivile Zwecke verwendet werden.