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Aufrichten des Träges Am 30. Juni, um 21:10 Uhr mitteleuropäischer Zeit trat der Kommunikationssatellit Sirius FM 5 der SIRIUS XM Radio Inc. von Baikonur aus seinen Weg in den geostationären Transferobit an. Als Trägerrakete wurde eine Proton M Breeze M eingesetzt. Die Rakete ist ein Produkt des staatlichen Forschungs- und Produktionsunternehmens Chrunitschew in Moskau. Die Proton M Breeze M ist die derzeit größte Rakete im russischen Raumfahrt-Inventar.

Weiterlesen: Neuer Satellit für XM-Radio

Credit: NASA Wegen schlechten Wetters am Cap Canaveral. Statt am Freitagabend startete die Delta 4 der United Launch Alliance mit dem geostationären Wettersatelliten GOES O an Bord erst am Samstag um 18:51 Uhr amerikanischer Ostküstenzeit (entsprechend 0:51 Uhr am Sonntag mitteleuropäischer Zeit). Übermäßige Eile war allerdings auch nicht von Nöten, denn GOES O wird fürs Erste im Orbit „eingelagert“. Er dient als Reserveeinheit des US-Wetterbeoachtungssystems, das von der National Oceanic and Atmospheric Administration (kurz: NOAA) betrieben wird.  
Weiterlesen: Delta 4 bringt Wettersatelliten in den Orbit

RD 171 Vierkammer-Triebwerk LL Zehn Monate nachdem er bei den Startvorbereitungen in Baikonur von einem Kran beschädigt worden war, wurde gestern der malaysische Kommunikationssatellit MEASAT 3a in einen geosynchronen Übergangsorbit gebracht. Der Start erfolgte um 23:50 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Startkomplex 45 des Kosmodroms Baikonur in Kasachstan. Als Träger wurde eine ukrainisch-russische Trägerrakete des Typs Land Launch Zenith 3 SLB eingesetzt.

Weiterlesen: Nach Reparatur ins All

Endeavour und LRO LCROSS; Credit: Pat Corkery ULA Die 16. Trägerrakete vom Typ Atlas 5 brachte gestern am frühen Abend amerikanischer Ostküstenzeit zwei der bedeutendsten Nutzlasten dieses Raumfahrtjahres auf eine Transferbahn in Richtung Mond. Unter der Nutzlastverkleidung des Trägers befanden sich die beiden Mondsonden LRO und LCROSS, die zusammen mit Wert von 583 Millionen Dollar repräsentieren. Diese zwei Raumfahrzeuge sollen die Voraussetzungen für zukünftige bemannte Missionen zum Erdtrabanten schaffen und nach möglichen Vorkommen von Wassereis an den Polen des Erdtrabanten forschen.

Weiterlesen: Nach dem Gewitter zum Mond

Sojus TMA 15 komprimiert; Credit: Energia Mehr als 10 Jahre ist es her, seit das erste Element der Internationalen Raumstation in den Weltraum entsendet wurde. Über 80 Prozent aller Hardware-Komponenten sind in der Zwischenzeit im Orbit, und nun wurde wieder ein bedeutender Schritt zur vollen Funktionsfähigkeit der Station erzielt:  Das Herstellen der nominellen Besatzungsstärke. Mit dem reibungslosen Start von Sojus TMA 15 am 27. Mai und dem erfolgreichen Anlegemanäver zwei Tage später verdoppelt sich die Stärke der permanent an Bord der Raumstation befindlichen Astronauten und Kosmonauten von drei auf sechs.

Weiterlesen: Volle Stärke

Sojus 2-1a Fregat in Plesetzk; Credit: RSS In der Nacht vom Donnerstag zum Freitag brachten die russischen Streitkräfte vom Weltraumbahnhof Plesetzk aus den militärischen Kommunikationssatelliten Meridian 2 in einen hochexzentrischen Erdorbit. Als Startfahrzeug wurde eine Sojus 2-1a eingesetzt, eine modernisierte Variante der Sojus, der am häufigsten eingesetzten russischen Trägerrakete.

Die Rakete verließ das die Rampe 4 am Areal 43 um 23:53 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Im nordrussischen Plesetzk war es da schon früher Freitagmorgen kurz nach Sonnenaufgang.

Weiterlesen: Sojus-Fregat bringt Meridian2 in den Orbit

Wallops Minotaur; Credit: NASA Wallops Eine Orbital Sciences Minotaur 1 brachte heute um 0:55 Uhr mitteleuropäischer Zeit (18:55 Uhr amerikanischer Ostküstenzeit) fünf Satelliten gleichzeitig in den Weltraum. Die Hauptnutzlast der Mission war der Tactical Satellite-3 (TacSat-3), ein militärischer Technologiesatellit der US Luftwaffe. Mit an Bord waren noch ein Forschungssatellit der NASA für Biowissenschaften und drei so genannte Cube-Sats, die von öffentlichen Organisationen in Auftrag gegeben worden waren.

Weiterlesen: Fünf auf einen Streich

Indostar-Protostar2; Credit: ILS Eine Trägerrakete des Typs Proton M Breeze M brachte am frühen Morgen des 16. Mai von Kasachstan aus einen Mehrzweck-Kommunikationssatelliten in den Orbit, der Rundfunk und Fernsehübertragungen direkt an Haushalte in Indien und Indonesien übermittelt, vorausgesetzt dass eine Empfangsantenne mit mindestens 65 Zentimetern Durchmessern  verfügbar ist.

Weiterlesen: Protostar 2 im Orbit

Start Herschel Planck; Credit: Arianespace Fast exakt zur selben Minute in der 550 Kilometer über der Erde die beiden amerikanischen Astronauten John Grunsfeld und Andrew Feustel die Luftschleuse der Raumfähre Atlantis verließen um mit der Grundüberholung des Hubble-Space Telescops zu beginnen, startete vom europäischen Raumflughafen Kourou in Französisch Guyana eine Ariane 5 ECA. Sie beförderte die beiden Weltraumteleskope Herschel und Planck auf die Bahn zu einer Position im Weltraum, in der sie in vierfacher Mondentfernung neue Erkenntnisse über die Entstehung des Kosmos zur Erde übermitteln sollen.

Linktipp: ÖWF-Special zum Start

Weiterlesen: Tag der Weltraumteleskope