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cnofs; Credit: General Dynamics Die amerikanischen Luftwaffe startete gestern um 19:01 Uhr mitteleuropäischer Zeit unter erheblicher Geheimhaltung den "Communication/Navigation Outage Forecasting System"-Satelliten, kurz C/NOFS in einen niedrigen Erdorbit. Der Start erfolgte mit einer Orbital Sciences Pegasus XL über dem Kwajalein-Atoll im Zentralpazifik.

Weiterlesen: Ionosphäre im Fokus

Atlas 5 421; Credit: ULA Gerät im Wert einer halben Milliarde Dollar machte sich am Montag Nachmittag US-Ostküstenzeit auf den Weg in den Orbit. Soviel kostete der Mobilfunksatellit ICO G1, seine Atlas 5-Trägerrakete und die Versicherung für beide. Für die Atlas war das der erste von einem Privatunternehmen bezahlte Start in zwei Jahren. In der letzten Zeit war die US-Regierung einziger Kunde dieser Trägerrakete gewesen, obwohl der Flug von ICO G1, insgesamt gesehen, schon die siebte kommerzielle Mission war.
Weiterlesen: Atlas startet Mobilfunk-Schwergewicht

Vor dem Aufzug; Credit: EnergiaMit einem Bilderbuchstart in der kasachischen Steppe begann heute Mittag um 13:16 Uhr mitteleuropäischer Zeit die Mission der 17. Expeditionscrew die an Bord der Internationalen Raumstation Langzeitdienst machen wird. Kommandant Sergei Volkov und Bordingenieur Oleg Kononenko wirkten überaus konzentriert, aber gelassen. Die südkoreanischen Gast-Kosmonauten Yi So-yeon wirkte dagegen fröhlich und entspannt. Immer wieder winkte sie lächelnd in die Kamera, oder deutete aus dem Fenster, wenn sich sichtbare Vorgänge wie das Absprengen der Nutzlastverkleidung oder der Rettungsraketen ereigneten.

Weiterlesen: All-Rookie-Crew gestartet

Sojus TMA-12-Crew im IntegrationsraumWährend die gegenwärtige Stammbesatzung der ISS, die Expeditionscrew 16, am Wochenende die Luke des Automated Transfer Vehicles (ATV) öffnete um mit dem Entladen der gut fünf Tonnen Versorgungsgüter zu beginnen, bereitete sich zur gleichen Zeit in Baikonur die nächste Langzeitmannschaft der Raumstation für den Transfer zum Außenposten vor. Die Zusammensetzung dieser Expeditionscrew 17 bereitet den amerikanischen Partnern im Programm allerdings etwas Sorge.

Weiterlesen: Der Sohn des Kosmonauten

ATV im Anflug an die ISS; Credit: NASA/ESA Es erinnerte ein wenig an einen übergewichtigen X-Wing Fighter aus "Krieg der Sterne", als sich das ATV (Autormated Transfer Vehicle) "Jules Vernes" bei seinem zweiten Probeanflug an die Internationale Raumstation am gestrigen Montag bis auf 12 Meter dem Dockingport des russischen Zvesda-Moduls näherte. Dort machte es für 30 Minuten Halt. Ein riesieges monolithisches Fluggerät das stabil wie in Felsen in dieser halben Stunde auf den Zentimeter genau seine Position hielt.
Weiterlesen: Jules Verne zeigt Einsatzbereitschaft

 SAR Lupe Artist Impression; Credit: OHB Ein weiterer deutscher Radaraufklärungssatellit wurde heute um 18:15 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom russischen Kosmodrom Plesetz aus mit einer Trägerrakete vom Typ Kosmos 3M in eine Umlaufbahn hoher Inklination transportiert. SAR Lupe 4, so der Name des Raumfahrzeugs, ist Bestandteil einer Konstellation von insgesamt fünf baugleichen Satelliten. Drei davon waren bereits früher gestartet worden.
Weiterlesen: Vierter Deutscher Radarsatellit im Orbit

Landung der Endeavour; Credit: NASA Wegen einer niedrigen Wolkendecke über dem Cape kehrte gestern in den frühen Morgenstunden die amerikanische Raumfähre Endeavour nach einer knapp 16-tägigen Mission eine Erdumkreisung später als zunächst geplant wieder zur Erde zurück. Mit an Bord der Raumfähre war auch der französische ESA Astronaut Leopold Eyharts der im Februar mit der Raumfähre Atlantis zur ISS gestartet war und nun nach 48 Tagen im Weltraum die Rückreise antrat.
Weiterlesen: Endeavour wieder sicher daheim

AMC 14 Integration des Satelliten mit Breeze M; Credit: Roskosmos Zum zweiten Mal in nur sechs Monaten, zum fünften Mal in 45 Starts seit dem Jahre 1996 und zum dritten Mal bei den letzten 22 Missionen scheiterte der Einsatz einer kommerziellen Proton M. Zum vierten Mal bei diesen fünf Fehlschlägen geht der Fehler auf das Konto der Breeze M-Oberstufe. Sie befand sich zum Zeitpunkt des Auftretens der Anomalie fast am Ende der zweiten von insgesamt drei Brennphasen.

Die Proton weist damit die mit Abstand schlechteste Startstatistik in ihrer Klasse auf. Sie liegt hinter der Ariane 5,  der Long March 3, der japanischen H-2A, der amerikanischen Atlas 5 und sogar noch hinter der nicht sonderlich zuverlässigen Zenit 3SL.

Weiterlesen: Proton scheitert - Delta erfolgreich