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K wie Kometen; Credit: D. B. Herrmann, MOZIm neuen Jahr bringt Dieter B. Herrmann in seiner Videokolumne "Herrmanns Himmelsblicke" einen Beitrag über Kometen. Diese in unserer Zeit recht beliebten Himmelsgäste (in früherer Zeit hatte man etwas mehr Respekt vor ihnen) treten recht unregelmäßig auf und leider auch recht unvorhersehbar. Es gibt zwar auch eine stattliche Zahl periodischer Kometen, diese sind jedoch bis auf den Halleyschen Kometen wenig spektakulär, aber selbst dieser ist längst keine Ehrfurcht gebietende Erscheinung mehr.

Viel interessanter sind daher die "frischen" Kometen, die aus weiter Ferne ins Innere des Sonnensystems gelangen. Die Kometen selbst sind recht bescheiden, ihr Durchmesser beträgt üblicherweise nur etwa 10-20 km und besteht aus gefrorenem Gas und Wasser sowie mineralischen Stoffen. Gase und Wasser tauen auf, sobald sich der Komet der Sonne nähert, und strömen ins Weltall, und dabei entstehen die bei Himmelsfreunden so beliebten Schweifsterne.

HimmelsblickeDer Schweif eines Kometen weist immer von der Sonne weg, weil seine Teilchen vom Sonnenwind ins Weltall hinausgeblasen werden. Er besteht üblicherweise aus einen Ionen- und einem Staubschweif. 2013 hoffen Himmelsbeobachter zwei Kometen zu sehen: einer könnte im März sichtbar werden, aber da er sehr nahe an der Sonne steht, wird er höchstens in der Dämmerung zu sehen sein. Mehr verspricht ein zweiter Komet Ende des Jahres, aber auch bei diesem wissen wir noch nicht, wie er sich entwickeln wird.

Derzeit leuchtet Jupiter immer noch hell am Himmel. Die Venus beendet bald ihre Periode als Morgenstern und geht immer knapper vor der Sonne auf. Ebenfalls am Morgenhimmel ist Saturn zu sehen. Wer mehr wissen möchte, kann dies im Buch "Himmelsblicke" nachlesen.

Der ganze Beitrag ist hier zu sehen.