Der Orion kauft Vakuum im AllIm fünften Jahr seines Bestehens ist dem Orion ein sensationeller wirtschaftlicher Coup gelungen. Hier bahnt sich eine Erfolgsgeschichte an, welche die Biografien von Jeff Bezos, Paul Allen oder Elon Musk wie die Lebensläufe glückloser „underdogs“ erscheinen lässt.

Dabei schien der große Coup des Orion schon vermasselt, als es dem Amerikaner Dennis Hope vor einigen Jahren gelang, beim Grundstücksamt von San Francisco den Mond als sein Eigentum einzutragen. Ein, zugegebenermaßen genialer Schachzug, denn niemandem außer ihm war bis dahin bekannt, dass ebendieses Amt für die Liegenschaften auf dem Erdtrabanten zuständig ist. Dennis Hope verbot daraufhin der NASA umgehend weitere Landungen auf seinem Privatbesitz, was zu dem allseits bekannten Ergebnis führte, dass seither nie wieder eine Mondlandung stattgefunden hat, sei sie nun bemannt oder unbemannt.

In der Folge bewies Dennis Hope seine ungebrochene Genialität, als er sich auf Grundlage des US-Homestead-Aktes http://bit.ly/H6rYDK die Rechte an allen weiteren Planeten und Monden des Sonnensystems mit Ausnahme der Erde (die sich ja bekanntlich im Besitz von Großkonzernen wie Coca Cola, Shell-Oil, Nestlè, General Atomics, Mitsubishi und einigen weiteren befindet) sicherte.

Das Angebot von Dennis Hope an die NASA, doch eine günstige Parzelle zu erwerben um darauf Landungen durchzuführen, wurden von der US-Weltraumbehörde zurückgewiesen. Seither veräußert Hope seine Grundstücke ausschließlich an Privatpersonen. Auf dieser ebenso liebevoll wie genial gestalteten Internet-Seite http://bit.ly/H6CqY4 können Sie sich darüber informieren.

Vor wenigen Tagen schien dann ein weiterer Schlag den Erfolg des Orion zu gefährden, als sich das russische Gasunternehmen „Gazprom“ die Rechte an der Sonne sicherte. Gazprom gelang es, mittels seiner vom KGB abgeworbenen "Krisenreaktionskräfte" den usbekischen Industriellen Alischer Mahmud Muselmanov ausfindig zu machen, der sich im Besitz des Zentralgestirns des nach ihr benannten „Sonnensystems“ befindet. Muselmanov hatte es – seiner eigenen Aussage nach – in der Endphase einer ausgedehnten Wodka-Verkostung von Gott persönlich erhalten und diesen Sachverhalt – für eine nicht quittierte aber dennoch bedeutende Spende an die städtischen Angestellten - 1953 im Grundstücksamt von Kattaqu’rg’on amtlich beglaubigen lassen.

Alischer Muselmanov hatte dies allerdings in der Folge weder publik gemacht noch Kapital daraus geschlagen. Gazprom gelang es mit Hilfe seines ebenso erfahrenen wie überzeugenden Personals den Usbeken zu "überreden", dem Energieunternehmen die Sonne für 95 Kopeken zu überlassen.

Dies eröffnete, praktisch unbemerkt von der Öffentlichkeit, einen wahren Wirtschaftskrieg, als Gazprom kürzlich Dennis Hope eine Stromrechnung über fünf Trillionen Dollar für die Beleuchtung und Heizung des Mondes und aller Planeten mit Ausnahme der Erde übermittelte. Hope weigert sich bislang zu zahlen. Dabei geht es ihm nicht, wie er sagt, um die Summe an sich. Er argumentiert allerdings, dass das, was auf den in seinem Besitz befindlichen Planeten Neptun und Uranus an Energie ankomme, kaum noch als „Licht“  und schon gar nicht als „Wärme“ bezeichnet werden könne. Er habe somit eine ungenügende Lieferung bekommen, wolle daher eine Mängelrüge erheben und bis zur Klärung der Angelegenheit die Summe nicht begleichen.

In der nun resultierenden Verwirrung gelang es dem „Orion“ , den erwähnten Coup zu landen. Die aufstrebende österreichisch-deutsche Institution erwarb nämlich gestern kurz vor Ladenschluss in Wien-Hietzing bei der „Raumvermittlung Prohazka, Przcebisl und Sedlacek GesbR“ den gesamten Raum zwischen den Planeten des Solaren Systems, und zwar im Bereich von der Zentralachse der Sonne bis hinaus zur Bahn des Zwergplaneten Sedna. Dieser Coup beinhaltet nicht nur das gesamte Vakuum in diesem Raum (und es ist – wir können das ohne Übertreibung behaupten – eine ungeheure Menge von Vakuum dort vorhanden) sondern überdies auch das damit einhergehende Wegerecht.

Bereits heute werden erste Rechnungen an Dennis Hope versendet, der ja die Bahnen der von ihm erworbenen Planeten bislang völlig kostenlos nutzen konnte. Eine weitere Rechnung über einen 14-stelligen Betrag geht an Gazprom, denn auch die Sonne nimmt bislang ohne jede finanzielle Gegenleistung einen Raum von 1.4 x 10 hoch 24 Kubikkilometern ein. Ein völlig unhaltbarer Zustand, wie wir meinen.

Am Montag beginnen die Verhandlungen mit Coca Cola, Shell-Oil, Nestlè, General Atomics, Mitsubishi und den weiteren Besitzern der Erde für die Vermietung einer Astronomischen Einheit qualitativ hochwertigen Vakuums entlang einer schwach elliptischen Bahn um die Sonne. Weiteres erfahren Sie aus den Wirtschaftsnachrichten.