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Das gab es schon eine ganze Weile nicht mehr: Ein Shuttle-Start, der nicht vollständig nach "Textbook" verlief. Zwar wurden alle Leistungsparameter für die Umlaufbahn erreicht, und die Mission ist derzeit auch nicht gefährdet, trotzdem dürften Commander Dom Gorie und sein Pilot Gregory Johnson für das umfassende Simulatortraining von Startanomalien dankbar gewesen sein.

Weiterlesen: Endeavour nicht ganz problemfrei

Jules Verne, das erste Automated Transfer Vehicle (ATV) der ESA, wurde vor einigen Tagen in die Nutzlastverkleidung der Ariane 5 eingeschlossen. Mit einer Gesamtmasse von 19.360 Kilogramm ist der unbemannte Transporter die schwerste Nutzlast, die je von einer Ariane 5 in den Orbit gebracht wird. Das bislang schwerste Raumfahrzeug war der Umweltsatellit Envisat mit einem Gewicht von acht Tonnen. Der Start zu dieser historischen Mission soll nach den neuesten Plänen der Europäischen Weltraumbehörde in den frühen Morgenstunden des Sonntags erfolgen.

Weiterlesen: Jules Verne ist startbereit

Die japanische Raumfahrtbehörde brachte am gestrigen Samstag einen experimentellen Kommunikationssatelliten der neuesten Generation in den Orbit. WINDS, wie das Raumfahrzeug heißt, ist der erste Satellit, der ausschließlich für die Bereitstellung von Internet-Services vorgesehen ist. Er soll im südostasiatischen Raum Breitband-Internetdienste zur Verfügung stellen. WINDS steht für Wideband INternetworking Engineering Test and Demonstration Satellite.

Weiterlesen: WINDS of Change

Während die Raumfähre Atlantis heute (20. 2.) um 9:03 US-Ostküstenzeit zu einer planmäßigen und reibungslosen Landung einschwebte, wartet im Nordpazifik die "USS Russell", ein US-Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse, um einem anderen Raumfahrzeug auf ganz besonders militärische Weise bei der Rückkehr zur Erde zu assistieren.

Weiterlesen: 20. Februar 2008 - Abschuss!

Eine Proton M Breeze M brachte  am 11. Februar den norwegischen Kommunikationssatelliten Thor 5 direkt in einen geostationären Orbit. Direkteinschüsse sind eine Spezialität der Proton. Nur sehr wenige andere Trägerraketentypen können das in einer Standardkonfiguration bewältigen. Üblich sind Einschüsse in geostationäre Transferbahnen.

Weiterlesen: Thor 5 erfreut Norwegen

In einer überraschenden Ankündigung gestern Abend gab die Flugkontrolle in Houston bekannt, dass das erste Außenbordmanöver - eigentlich für den heutigen Sonntag geplant - um 24 Stunden verschoben wird. Das bedeutet, dass auch die Montage des Columbus-Moduls um einen Tag verzögert ablaufen wird. Fast noch überraschender war jedoch die Ankündigung, dass dieses EVA nicht wie vorgesehen von Rex Walheim und Hans Schlegel durchgeführt wird, sondern Walheim von Stanley Love. Weiter bedeutet das, dass die Mission um mindestens einen Tag verlängert werden muss um diese Verzögerung aufzufangen.

Weiterlesen: Hans Schlegel krank auf Station

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