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China brachte am 19. Mai mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 4B eine neue Einheit der Meeresbeobachtungssatelliten der Haiyang-Reihe in den Orbit. Das Raumfahrzeug trägt die Bezeichnung Haiyang 2D und trat seine Reise in den Orbit vom nordchinesischen Weltraumbahnhof Jiuquan aus an. Es war in diesem Jahr die siebte Mission von Jiuquan aus und der 14. chinesische Orbitalstart dieses Jahres insgesamt. Die chinesische Startkadenz liegt (anders als in den vergangenen Jahren) in diesem Jahr etwas hinter der Startfrequenz der USA. Dies ist aber ausschließlich SpaceX geschuldet, das ganz alleine schon 15 Starts durchgeführt hat, von denen die meisten der werkseigenen Starlink-Konstellation gewidmet waren.

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Die United Launch Alliance (ULA) hat am 18. Mai einen Frühwarnsatelliten der SBIRS-Serie (Space Based Infrared System) in den Orbit gebracht. Die Mission nahm am Startkomplex 41 der Cape Canaveral Space Force Station ihren Anfang. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Atlas 5 in der Version 421 eingesetzt. Neben dem Aufklärungssatelliten befanden sich noch zwei Kleinsatelliten mit an Bord. Es war erst die erste Mission für die ULA in diesem Jahr von Cape Canaveral aus, und die zweite in diesem Jahr insgesamt. Es war die 144. Mission für die ULA, die 87. für die Atlas 5 und der achte Flug in der 421-Konfiguration. Alle ULA-Missionen verliefen bislang erfolgreich.

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SpaceX brachte am 16. Mai mit der Mission Starlink v1.0 L26 die Gesamtzahl operationeller Satelliten auf 1.578 Stück. Das ist nur noch knapp unterhalb der Zahl von 1.584 Einheiten, die für eine vollständige Betriebsaufnahme des Systems in seiner ersten Phase notwendig sind. 886 befinden sich bereits in ihren Arbeitspositionen, der Rest ist auf den Weg dorthin. Damit ist die Starlink-Konstellation die größte Satellitenflotte in der Geschichte der Raumfahrt. Insgesamt wurden sogar bisher schon 1.677 Satelliten gestartet. Das beinhaltet aber auch die Prototypen und defekte Satelliten, von denen die meisten schon wieder aus dem Orbit genommen wurden.

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Rocket Lab musste am 15. Mai einen herben Rückschlag hinnehmen, als bereits zum dritten Mal innerhalb von nur 20 Starts eine Mission scheiterte. Die beiden Black Sky-Erdbeobachtungssatelliten gingen dabei verloren. Der Landeversuch des Boosters klappte dagegen vorzüglich. Die an einem Fallschirm gelandete Erststufe konnte unbeschädigt aus dem Wasser gefischt werden. Wie immer bei Rocket Lab hatte auch diese Mission einen eigenen Namen erhalten. Der lautete diesmal „Running out of Toes“.

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Bei der Starlink v1.0 L27-Mission hat SpaceX wieder einige raumfahrthistorische Erstleistungen erzielt. Zunächst wurde bei diesem Flug eine Falcon 9-Erststufe zum zehnten Mal für einen Start eingesetzt. Minuten später gelang auch die zehnte Landung für diesen Booster. Es war der 14. Orbitalflug von SpaceX in diesem Jahr und die dritte Mission innerhalb der vergangenen fünf Tage, wenn man den Starship SN 15-Einsatz in Boca Chica mitzählt.

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Nur wenige Tage nach der vorausgegangenen Starlink-Mission brachte SpaceX schon wieder ein Batch mit 60 dieser Satelliten in einen niedrigen Erdorbit. Dieses Mal von der Startrampe 39A aus, von der aus nur Tage zuvor die Crew 2-Kapsel zur ISS gestartet worden war. Es war dies die 13. SpaceX-Mission im laufenden Jahr. der 100. erfolgreiche Flugeinsatz einer Falcon 9 oder Falcon Heavy in ununterbrochener Reihenfolge, der 25. Flug der ausschließlich dem Transport von Starlink-Satelliten gewidmet war und der 28. Einsatz einer Falcon 9 mit (zumindest einigen) Starlinks an Bord.

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Einer der unauffälligsten Satellitenstarts seit langem erfolgte am 30. April vom nordchinesischen Weltraumbahnhof Jiuquan aus. Selbst in spezialisierten Medien und Fachforen wurde darüber wenig berichtet, dabei liefen Startvorbereitungen und der Start selbst keineswegs im Geheimen ab. Offiziell wurde erklärt, dass es sich um einen Erdbeobachtungssatelliten handle, der im optischen Bereich arbeite, und von der Shanghai Academy of Spaceflight Technology hergestellt wurde.

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