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Nur sechs Stunden nach dem Start eines Kommunikationssatelliten vom Weltraumbahnhof Xichang brachte China erneut ein Raumfahrzeug in den Orbit. Der Startort war dieses Mal das nordchinesische Raumfahrtzentrum Taiyuan. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 4C eingesetzt. Bei der Nutzlast handelte es sich dieses Mal um einen Erdbeobachtungssatelliten mit der Bezeichnung Daiqi-1. International wird das Raumfahrzeug auch als Atmospheric Environment Monitoring Satellite (kurz: AEMS) bezeichnet. Es war der elfte Chinesische Orbitalstart dieses Jahres.

Weiterlesen: China startet Daiqi-1 von Taiyuan

Die China Aerospace Science and Technology Corporation (kurz: CAST) brachte am 15. April mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 3B/E den Kommunikationssatelliten Zhongxing-6D auf eine geostationäre Transferbahn. Im Westen firmiert dieses Raumfahrzeug unter der Bezeichnung Chinasat 6D. Der Start erfolgte vom zentralchinesischen Weltraumbahnhof Xichang aus. Es ist der erste neue Satellit für die Chinasat-Konstellation seit dem Start von Chinasat 6C im September 2019.

Weiterlesen: Chinasat 6D ersetzt Chinasat 6A

Im Auftrag von Axiom Space brachte SpaceX mit einer Trägerrakete des Typs Falcon 9 erstmals in der Geschichte der Raumfahrt eine Crew von Privatastronauten auf den Weg zur Internationalen Raumstation (ISS). Für die Mission wird der Crew Dragon „Endeavour“ eingesetzt, der damit seinen dritten bemannten Einsatz erlebt. Die Mission soll insgesamt zehn Tage dauern, davon acht an Bord der Station. Damit befinden sich gegenwärtig 14 Menschen gleichzeitig im Orbit: Elf in der ISS und drei in der chinesischen Raumstation.

Weiterlesen: Privatcrew mit Endeavour unterwegs zur ISS

Die russischen Streitkräfte brachten am 7. April den Funkaufklärungssatelliten Lotos-S1 Nummer 5 in eine niedrige Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte vom nordrussischen Kosmodrom in Plessezk aus. Als Träger wurde eine Rakete des Typs 2.1b verwendet. Nach dem erfolgreichen Start erhielt das Raumfahrzeug eine Zählnummer der russischen Streitkräfte und fungiert nun als Kosmos 2554.

Weiterlesen: Russland startet Funkaufklärer für die Streitkräfte

China brachte am 7. April erneut einen Erdbeobachtungssatelliten der Gaofen-Reihe in eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 4C eingesetzt. Startort war der Weltraumbahnhof Jiuquan in Nordchina. Die Satelliten der Gaofen-Reihe gehören zum CHEOS-Programm Chinas, das in etwa dem europäischen Kopernikus-Programm entspricht. CHEOS steht für China High-resolution Earth Observation System.

Weiterlesen: China startet Gaofen 3-03 für CHEOS-Programm

Das neuseeländisch-amerikanische Raumfahrtunternehmen Rocket Lab brachte am 2. April mit einem Mikro-Launcher des Typs Electron zwei kleine Erdbeobachtungssatelliten für das US-Unternehmen Black Sky in den Orbit. Die Mission begann am Startkomplex 1A des firmeneigenen Weltraumbahnhofs auf der Halbinsel Mahia in Neuseeland. Wie es bei Rocket Lab Tradition ist wurde auch dieses Mal ein Missionsslogan vergeben, der da lautete „Without Mission a Beat“. Es war der 25. Orbitalstart des Unternehmens.

Weiterlesen: Rocket Lab-Mission Nummer 25 erfolgreich

SpaceX brachte am 1. April die Transporter 4-Mission auf den Weg in eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Normalerweise sind die Einsätze dieses Typs dem Start von Kleinsatelliten gewidmet. Für 39 Raumfahrzeuge an Bord der Rakete galt das auch, aber eine der Nutzlasten war so bemessen, dass sie normalerweise nicht unter die Kriterien des Transporter-Programms von SpaceX fällt. Es war der zwölfte Start von SpaceX in diesem Jahr und der 146. Einsatz einer Falcon 9 insgesamt.

Weiterlesen: SpaceX Transporter 4 startet mit EnMAP und 39 weiteren Satelliten

Unbeschadet von den massiven Spannungen zwischen Russland und den USA wegen des Ukraine-Krieges kam am 30. Juni die Mission des russischen Raumschiffes Sojus MS-19 zu einem professionellen Ende. An Bord der Landekabine des Raumfahrzeugs befand sich neben dem russischen Kommandanten Anton Schkaplerow und dem ebenfalls russischen Bordingenieur Pjotr Dubrow auch der US-Astronaut Mark Vande Hei. Die beiden letzteren hatten 355 Tage in der ISS verbracht, bei Schkaplerow waren es 179 Tage. Die Landung erfolgte um 13:49 Uhr mitteleuropäischer Zeit in Kasachstan.

Weiterlesen: Professionelles Ende für die Sojus MS-19-Mission

Mit einer feststoffbetriebenen vierstufigen Trägerrakete des Typs Langer Marsch 11 (LM-11) brachte die chinesische Raumfahrtagentur am 30. März drei Kleinsatelltíten in einen polaren, sonnensynchronen Erdorbit. Startort war das nordchinesische Raumfahrtzentrum Jiuquan. Der Start erfolgte um 4:29 Uhr mitteleuropäischer Zeit, entsprechend 10:49 Uhr Pekinger Zeit. Die erzielte Umlaufbahn wies ein Perigäum von 587 Kilometern auf, ein Apogäum von 603 Kilometern und eine Bahnneigung zum Äquator von 97,79 Grad.

Weiterlesen: Langer Marsch 11 fliegt für Atmosphärenforschung

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