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Sojus TMA-12-Crew im IntegrationsraumWährend die gegenwärtige Stammbesatzung der ISS, die Expeditionscrew 16, am Wochenende die Luke des Automated Transfer Vehicles (ATV) öffnete um mit dem Entladen der gut fünf Tonnen Versorgungsgüter zu beginnen, bereitete sich zur gleichen Zeit in Baikonur die nächste Langzeitmannschaft der Raumstation für den Transfer zum Außenposten vor. Die Zusammensetzung dieser Expeditionscrew 17 bereitet den amerikanischen Partnern im Programm allerdings etwas Sorge.

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ATV im Anflug an die ISS; Credit: NASA/ESA Es erinnerte ein wenig an einen übergewichtigen X-Wing Fighter aus "Krieg der Sterne", als sich das ATV (Autormated Transfer Vehicle) "Jules Vernes" bei seinem zweiten Probeanflug an die Internationale Raumstation am gestrigen Montag bis auf 12 Meter dem Dockingport des russischen Zvesda-Moduls näherte. Dort machte es für 30 Minuten Halt. Ein riesieges monolithisches Fluggerät das stabil wie in Felsen in dieser halben Stunde auf den Zentimeter genau seine Position hielt.
Weiterlesen: Jules Verne zeigt Einsatzbereitschaft

 SAR Lupe Artist Impression; Credit: OHB Ein weiterer deutscher Radaraufklärungssatellit wurde heute um 18:15 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom russischen Kosmodrom Plesetz aus mit einer Trägerrakete vom Typ Kosmos 3M in eine Umlaufbahn hoher Inklination transportiert. SAR Lupe 4, so der Name des Raumfahrzeugs, ist Bestandteil einer Konstellation von insgesamt fünf baugleichen Satelliten. Drei davon waren bereits früher gestartet worden.
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Landung der Endeavour; Credit: NASA Wegen einer niedrigen Wolkendecke über dem Cape kehrte gestern in den frühen Morgenstunden die amerikanische Raumfähre Endeavour nach einer knapp 16-tägigen Mission eine Erdumkreisung später als zunächst geplant wieder zur Erde zurück. Mit an Bord der Raumfähre war auch der französische ESA Astronaut Leopold Eyharts der im Februar mit der Raumfähre Atlantis zur ISS gestartet war und nun nach 48 Tagen im Weltraum die Rückreise antrat.
Weiterlesen: Endeavour wieder sicher daheim

SeaLaunch 3; Credit: SeaLaunch Nach dem katastrophalen Jahr 2007, das mit einer spektakulären Explosion noch auf der Startplattform begann und keinen einzigen Start im weiteren Verlauf des Jahres sah, läuft es in dieser Saision bei Sea Launch erheblich besser. Gestern konnte bereits der zweite Start innerhalb von nur drei Monaten erfolgreich durchgeführt werden.

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AMC 14 Integration des Satelliten mit Breeze M; Credit: Roskosmos Zum zweiten Mal in nur sechs Monaten, zum fünften Mal in 45 Starts seit dem Jahre 1996 und zum dritten Mal bei den letzten 22 Missionen scheiterte der Einsatz einer kommerziellen Proton M. Zum vierten Mal bei diesen fünf Fehlschlägen geht der Fehler auf das Konto der Breeze M-Oberstufe. Sie befand sich zum Zeitpunkt des Auftretens der Anomalie fast am Ende der zweiten von insgesamt drei Brennphasen.

Die Proton weist damit die mit Abstand schlechteste Startstatistik in ihrer Klasse auf. Sie liegt hinter der Ariane 5,  der Long March 3, der japanischen H-2A, der amerikanischen Atlas 5 und sogar noch hinter der nicht sonderlich zuverlässigen Zenit 3SL.

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Missionsplakat; Credit: ULAEin "Space-First" fand am gestrigen Donnerstag auf der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien statt: Der erste Start einer Atlas 5 vom US Westküsten-Startzentrum. Dabei wurde ein geheimer Satellit der amerikanischen Streitkräfte in den Orbit gebracht.

Frühere Versionen der Atlas waren dort allerdings schon seit 48 Jahren immer wieder mal auf der Startrampe. Alle Atlas-Varianten zusammengenommen starteten nicht weniger als 284 Raketen, angefangen von der Atlas D bis zur Atlas 2 AS, von insgesamt 15 verschiedenen Startanlagen in Vandenberg.

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Start der Endeavour; Credit: NASA Das gab es schon eine ganze Weile nicht mehr: Ein Shuttle-Start, der nicht vollständig nach "Textbook" verlief. Zwar wurden alle Leistungsparameter für die Umlaufbahn erreicht, und die Mission ist derzeit auch nicht gefährdet, trotzdem dürften Commander Dom Gorie und sein Pilot Gregory Johnson für das umfassende Simulatortraining von Startanomalien dankbar gewesen sein.

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