Ungeachtet der extrem angespannten Beziehungen zwischen Russland und den anderen ISS-Partnerländern startete Roskosmos am 3. Juni turnusmäßig und pünktlich das Versorgungsraumschiff Progress MS-20 zur Internationalen Raumstation. Als Träger wurde eine Sojus 2.1a eingesetzt. Startort war das Kosmodrom Baikonur. Es war der insgesamt 81. unbemannte Versorgungsflug zur ISS, den Russland seit dem Jahr 2000 durchgeführt hat.

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Die CASC (China Aerospace Science and Technology Corporation) startete am 2. Juni im Auftrag der Geely Technology Group neun Einheiten einer in der ersten Phase insgesamt 72 Exemplare umfassenden Navigations- und Konnektivitätskonstellation. Mit ihrer Hilfe soll autonomes Fahren unterstützt, und die direkte Verbindung von Fahrzeugen zum Hersteller ermöglicht werden. Gebaut wurden die Raumfahrzeuge von GeeSpace, einem Tochterunternehmen von Geely Automobile, die ihrerseits zur erwähnten Geely Technology Group gehört. Die 65 weiteren Einheiten für die Phase 1 sollen innerhalb der kommenden drei Jahre in den Orbit transportiert werden.

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China brachte am 20. Mai mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2C drei kleine Kommunikationssatelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn. Startort war der nordchinesische Weltraumbahnhof Jiuquan. Zu den Nutzlasten gibt es nur wenige Informationen, doch darf angenommen werden, dass es sich um Prototypen für chinesische Internet-Konstellationen handelt.

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SpaceX brachte mit der fünften seiner so genannten „Transporter-Missionen“ insgesamt 59 unterschiedliche Nutzlasten in den Orbit. „Transporter“ werden die regelmäßigen Sammeltransporte von Kleinnutzlasten auf eine sonnensynchrone Bahn bezeichne, für die SpaceX besonders günstige Transporttarife anbietet. Die Mission nahm an der Startanlage 40 der Cape Canaveral Space Force Station ihren Anfang. Es war der 22. Orbitalstart von SpaceX im laufenden Jahr und der 156. Start einer Falcon 9 insgesamt.

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Der von einer langen Pannenserie geplagte Starliner von Boeing brach am 19. Mai, Jahre nach seinem geplanten Indienststellungsdatum, zum entscheidenden Testflug auf. Gelingt diese unbemannte Mission, dann steht Einsätzen mit einer Crew an Bord etwa ab Spätherbst dieses Jahres nichts mehr im Wege. Zunächst aber muss das Vehikel seine Einsatzreife beweisen.

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