Am 5. Februar eröffnete auch Europa das Raumfahrtjahr 2019. Eine Ariane 5 ECA brachte an diesem Tag vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou aus die beiden Kommunikationssatelliten Hellas Sat 4/SaudiGeoSat-1 und GSAT-31 in eine geostationäre Transferbahn. Die Mission läuft auch unter der Bezeichnung VA 247 (für: vol Ariane Nr. 247). Es war der 103. Einsatz einer Ariane 5.

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Am 5. Februar scheiterte auch der zweite iranische Versuch innerhalb von nur drei Wochen, einen Satelliten in einen Erdorbit zu bringen. Dieses Mal war eine Trägerrakete des Typs Safir am Fehlschlag beteiligt. Der Satellit "Dousti" der Technischen Universität Sharif ging verloren. Dousti ist 52 Kilogramm schwer und sollte Erdbeobachtung mit einem Auflösungsvermögen von 30 Meter pro Bildpunkt durchführen.

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China startete am 21. Januar mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 11 vier Kleinsatelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn. Startort war das Raumfahrtzentrum Jiuquan in Nordchina. Bei den Raumfahrzeugen handelt es sich um zwei weitere Einheiten der Jilin-Konstellation für Hyperspektralbeobachtungen der Erde, sowie um zwei Technologie-Cubesats. Es war der insgesamt sechste Start eines Trägers des Typs Langer Marsch 11.

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Am 24. Januar brachte eine indische Trägerrakete des Typs PSLV vom Satish Dhawan Raumfahrtzentrum auf der ostindischen Insel Shriharikota den militärischen Aufklärungssatelliten MICROSAT-R und den Technologiedemonstrator Kalamsat in polnahe Erdumlaufbahnen. Der Träger flog dabei erstmals in einer neuen Variante, der Version DL, mit der eine Lücke im Leistungsspektrum der bisher existierenden Varianten der PSLV geschlossen wird. Die Mission war insgesamt der 46. Einsatz einer PSLV. Bis auf zwei waren alle Flüge erfolgreich.

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Nach wochenlangen Verzögerungen brachte am 19. Januar eine Delta Heavy der United Launch Alliance den mysteriösen Aufklärungssatelliten NRO-L71 des National Reconnaissance Office (NRO) in eine recht ungewöhnliche, stark südlich geneigte Erdumlaufbahn. Eine Reihe technischer Probleme und unpassendes Wetter hatten den Start immer wieder verzögert. Allein im Dezember gab es insgesamt vier vergebliche Versuche, NRO-L71 auf den Weg zu bringen.

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