Nach dem Ende der traditionellen langen Urlaubspause um das chinesische Neujahrsfest herum werden jetzt die chinesischen Orbitalstarts wieder aufgenommen. Dies geschah mit dem Start von Chinasat-6C von der Startrampe 3 des zentralchinesischen Weltraumbahnhofs Xichang. Die Mission stellte gleichzeitig ein Jubiläum dar, denn es war der 300. Start einer Rakete der Langer Marsch-Familie. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 3B eingesetzt.

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Wenn die weitere Mission so glatt verläuft wie der Start, dann sind die Tage gezählt, in denen die USA nicht in der Lage waren, von eigenem Boden aus mit eigenen Raumschiffen den Weltraum zu erreichen. Dann sind auch die Zeiten der Abhängigkeit von Russland vorbei. Am 2. März begann der Jungfernflug des ersten der beiden Raumschifftypen des US-Commercial Crew Development Programms, des SpaceX Crew Dragon, auch Dragon 2 genannt. Der Start zu diesem als SpX-DM1 (SpaceX Demo Mission 1) bezeichneten sechstägigen Testflug verlief perfekt. Auch das Andockmanöver an die ISS, nur einen Tag später, verlief völlig problemlos.

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Am 22. Februar war SpaceX wieder einmal an einer Raumfahrterstleistung mit großer Zukunftswirkung und erheblicher öffentlicher Anteilnahme beteiligt. An diesem Tag brachte eine Trägerrakete des Typs Falcon 9 Block 5 nicht nur einen indonesischen Kommunikationssatelliten und eine experimentelle Nutzlast der US-Luftwaffe auf eine supersynchrone Transferbahn für einen geostationären Orbit, sondern transportierte bei derselben Mission auch den ersten privaten Mondlander weltweit ins All. Alle drei Raumfahrzeuge wurden auf derselben Transferbahn abgeliefert. Für zwei davon ist es der Absprungpunkt für einen geostationären Orbit, für das Dritte, den israelischen Mondlander Beresheet, ist es der Startpunkt für die Weiterreise zum Mond.

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Russlands erster Satellitenstart des Jahres 2019 erfolgte am 21. Februar. Als Träger wurde eine Sojus 2-1b "Fregat" eingesetzt. Der Start erfolgte vom Kosmodrom in Baikonur aus. Nutzlast war der von Reshetnew für Ägypten gebaute Erdbeobachtungssatellit EgyptSat-A. Es war, wie leider so oft in der russischen Raumfahrt, eine knappe Sache. Eine Weile war es unklar, ob das Raumfahrzeug im korrekten sonnensynchronen Orbit abgeliefert wurde, nachdem es zu einer deutlichen Minderleistung der dritten Stufe des Trägers gekommen war. Letztendlich erreichte das Raumfahrzeug aber dank der Reserven der Fregat-M Oberstufe die vorgesehene Umlaufbahn.

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