In den frühen Morgenstunden des 25. Juni kehrte das russische Raumschiff Sojus MS-11 nach einer Einsatzdauer von 204 Tagen wieder zur Erde zurück.  Die Landung in der Steppe von Kasachstan erfolgte um 4:48 Uhr mitteleuropäischer Zeit. An Bord der Landekapsel befanden sich der Sojus-Kommandant Oleg Kononenko, die NASA-Astronautin Anne McClain und der kanadische Astronaut David Saint-Jacques von der Canadian Space Agency. Das Ende der Mission hatte bereits am 23. Juni mit der Übergabe des Kommandos an Bord der ISS begonnen. Neuer Kommandant der Raumstation ist nun der Roskosmos-Kosmonaut Alexei Owtschinin.

In der Zeit ihres Aufenthaltes auf der ISS hatte die Crew die Erde insgesamt 3.264mal umkreist. Für McClain und Saint-Jacques war es jeweils der erste Flug. Es war der der längste Einzelflug eines kanadischen Astronauten. Kononenko hat bei seinen insgesamt vier Missionen nun insgesamt 737 Tage im Weltraum verbracht, was ihn in der Weltrangliste auf den sechsten Platz bringt.

Am 20. Juli soll die Crew von MS-13 die Besatzungsstärke der ISS wieder auf den Nominalwert bringen. An diesem Tag sollen Alexander Skorzow, Luca Parmitano und Andrew Morgan zur Internationalen Raumstation aufbrechen und zu Alexei Owtschinin, Nick Hague und Christina Hammond-Koch stoßen.

Bild: Die Crew von Sojus MS-11. Das Bild entstand vor dem Start; Credit: Roskosmos