B wie Beteigeuze: Orions SchultersternAls Monatsthema für Februar 2012 hat Prof. Dieter B. Herrmann den Stern Beteigeuze gewählt. Er ist einer der größten Sterne, die wir im Universum kennen, und spielt in zahlreichen Science-Fiction-Romanen und -Filmen eine Rolle. Kein Wunder - ist er doch auch einer der hellsten Sterne am Winterhimmel. Schon mit bloßem Auge ist seine deutliche Rotfärbung im Vergleich zu den anderen Sternen erkennbar - Beteigeuze ist nämlich ein roter Riesenstern.

SupernovaRote Riesen sind alte Sterne, die in absehbarer Zeit ihr Dasein als Stern beenden. Große Sterne enden üblicherweise als Supernova, ein Schicksal, das Beteigeuze sicher ist. Wann es allerdings soweit sein wird, weiß niemand genau - die Schätzungen reichen von einigen tausend bis einigen hunderttausend Jahren. Gefährlich wird das für uns nicht, weil dieser Stern immerhin 600-700 Lichtjahre entfernt ist. Das bedeutet, dass wir alles, was auf Beteigeuze passiert, erst 600-700 Jahre später beobachten können. Bei dieser Entfernung verpufft die sicherlich gewaltige Wucht der Explosion relativ wirkungslos.

Cover Himmelsblicke

Dies und noch viel mehr können Sie übrigens im neu erschienen Buch "Himmelsblicke - Ein Wegweiser durch das Sternenjahr für Einsteiger" von Dieter B. Herrmann nachlesen, das von MOZ und CULTURCON medien Verlag herausgegeben wurde. Das Buch umfasst 192 Seiten und kostet 14,95 Euro. Mehr darüber erfahren Sie in diesem Video, Bestellmöglichkeit: shop.moz.de