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D. B. Herrmann; Credit: MOZIm Jahr 2011 beschreibt Prof. Dieter B. Herrmann den Lauf der Sonne durch die Sternbilder am Himmel. Noch steht die Sonne im Wassermann, um am 12. März die Fische zu erreichen. Beide Sternbilder sind zu der Zeit natürlich nicht zu sehen, weil sie ja zu dieser Zeit am Tageshimmel stehen und die Sonne viel zu hell leuchtet. Anders die Sternbilder auf der gegenüberliegenden Seite: dort steht derzeit der Löwe und ist daher zu dieser Zeit am besten zu beobachten.

D. B. Herrmann; Credit: MOZ
D. B. Herrmann; Credit: MOZ

Der hellste Stern im Löwen, Regulus, steht so knapp an der Ekliptik - der scheinbaren Sonnenbahn -, dass er gelegentlich Begegnungen mit Planeten hat (die sich ebenfalls entlang der Ekliptik am Himmel bewegen).

Von den Planeten ist Venus noch am Morgenhimmel beobachtbar, leuchtet aber nicht mehr so hell. Jupiter steht für Beobachtungen zu nahe an der Sonne, Saturn dagegen, der im Sternbild Jungfrau steht (links neben dem Löwen, ebenfalls in der Ekliptik), ist am Morgenhimmel zu sehen und geht immer früher auf. Ab Mitte des Monats ist ein seltener Gast am Himmel zu beobachten: der Planet Merkur steht abends im Südwesten.

Genau am 21. März ist der astronomische Frühlingsbeginn, an diesem Tag erreicht die Sonne den Frühlingspunkt, das ist einer der beiden Schnittpunkte der Ekliptik mit dem Himmelsäquator. Zu diesem Datum sind Tag und Nacht gleich lang, danach werden die Tage auf der Nordhalbkugel länger und auf der Südhalbkugel kürzer.

Die ganze Kolumne sowie den Videocast können Sie im Original hier nachlesen und sehen.