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Credit: D. B. Herrmann / MOZ - Märkische Oder ZeitungDie Nächte im Sommer sind lau, aber kurz - trotzdem lohnt es sich sehr, einen Blick in die Sterne zu werfen. Gerade der Sommerhimmel bietet einen reichhaltigen Himmelsanblick, egal ob man mit bloßem Auge oder mit dem Fernrohr beobachtet. Alle Sternbilder zu beschreiben wäre etwas zuviel des Guten, nehmen wir daher einfach - den Schwan.

Als "Kreuz des Nordens" wird dieses markante Sternbild auch bezeichnet, das über den sommerlichen Himmel fliegt. Der hellste Stern Deneb ist außerdem Teil des Sommerdreiecks, das mindestens genauso auffällig ist und von den Sternen Altair im Adler und Vega in der Leier ergänzt wird.

Ein Blick in die Sterne ist immer auch ein Blick in die Vergangenheit - der Stern Deneb etwa ist 1000 Lichtjahre von uns entfernt, was bedeutet, dass das Licht, das wir von ihm sehen, vor 1000 Jahren von diesem Stern ausgesendet wurde.

Die Planeten haben den Abendhimmel bereits in Richtung Sonne verlassen, aber der Jupiter strahlt die ganze Nacht lang gleißend vom Himmel. Wenn Sie ein kleines Fernrohr besitzen, werfen Sie unbedingt einen Blick darauf, man erkennt streifenförmige Wolkenstrukturen und knapp daneben bis zu vier kleine Lichtpünktchen - das sind jene Monde, die Galilei mit seinem kleinen Fernrohr entdeckte.

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