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Herrmanns Himmelsblicke; Credit: Märkische Oderzeitung Der Blick in die Sterne ist im Juni wenig ergiebig, wenn es um die Länge der Nacht geht. In diesem Monat erreicht die Sonne den nördlichsten Punkt am Himmel, daher sind die Tage auf der Nordhalbkugel übers Jahr gerechnet in diesem Monat am längsten, während die Nächte die kürzesten sind (auf der Südhalbkugel ist es natürlich genau umgekehrt).

 Dieter B. Herrmann, Credit: Märkische Oderzeitung
 M 13; Credit: Märkische Oderzeitung

Dennoch bietet gerade der Sommerhimmel astronomisch gesehen einige schöne Objekte, die Sie sich keinesfalls entgehen lassen sollten. Ein markantes Sternbild, das in dieser Zeit gut beobachtbar ist, ist der Herkules.

Ausgerechnet dieser fast größte Held der griechischen Mythologie, kommt am Himmel wenig eindrucksvoll daher. Dafür ist in diesem Sternbild ein schon mit bloßem Auge erkennbares nebeliges Fleckchen zu sehen, das im Fernrohr oder Fernglas seine volle Pracht entfaltet: M 13, der größte Kugelsternhaufen des nördlichen Sternenhimmels.

Hören Sie selbst im Video, was Dieter B. Herrmann über den Sternenhimmel im Juni und das Sternbild Herkules berichtet! Hier finden Sie seine ausführliche Textversion über den Sternenhimmel im Juni.