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Prof. Diete B. Herrmann berichtet über das Sternbild Stier Mit Beginn des Februars stellt der Astronom Dieter B. Herrmann ein neues Sternbild vor, das man zurzeit gut beobachten kann: den Stier, auch Taurus genannt. Er ist ein markantes Sternbild am Winterhimmel, zum einen wegen einer auffallenden Ansammlung an Sternen, den Hyaden, auch dank des deutlich rötlich leuchtenden Sterns Aldebaran, besonders aber wegen dem auffallenden offenen Sternhaufen der Plejaden.

Wenn die Leute in Ihrem Freundeskreis wissen, dass Sie sich mit den Sternen beschäftigen, sind Sie sicher auch schon mal gefragt worden, worum es sich bei dem nebeligen Wölkchen handelt, das man nur sieht, wenn man wegschaut. Schon unsere Vorfahren in der Steinzeit beobachteten die Plejaden, die rätselhafterweise als Siebengestirn bezeichnet werden.

Wie Prof. Herrmann in seinem Bericht ausführt, ist der Stier auch für ungeübte Beobachter leicht zu finden - besonders wenn man einen Tag kennt, an dem der Mond dort in der Nähe steht. In diesem Sternbild befindet sich nämlich auch das "Goldene Tor der Ekliptik" - diese blumige Bezeichnung benennt einen Pfad zwischen Plejaden und Hyaden, auf dem alle Planeten wie auch Sonne und Mond am Himmel scheinbar hindurchwandern.

Doch sehen Sie selbst, was Prof. Herrmann berichtet.