Der Astronom Franz Kerschbaum zeigt ein dem Instrument von Galilei selbst nachgebautes Fernrohr Offenbar kam die Silvester-Sendung von SuperNova auch bei der Programmintendanz von OKTO gut an - jedenfalls wird sie derzeit außerplanmäßig wiederholt. Wer sie noch nicht gesehen hat, hat also nochmal die Gelegenheit - hier sind die Sendezeiten zu finden. Einfach irgendwo auf "SuperNova" klicken, dann leuchten alle entsprechenden Sendeplätze auf!

Dr. Franz Kerschbaum berichtet über die Erfindung des Teleskops Jedes Jahr dasselbe. Anfang Dezember bricht emsige Betriebsamkeit aus, die sich mit Fortschreiten des Monats steigert. Menschenmassen strömen durch Einkaufsstraßen, einander rempelnd, um in eigenartig beschallten Shopping-Malls Gegenstände in ihren Besitz zu bringen in der Absicht, sich innerhalb kurzer Zeit wieder davon zu trennen. Nach der Kumulation der Betriebsamkeit im letzten Viertel des Monats ebbt die Betriebsamkeit von einem auf den anderen Tag schlagartig ab, um schließlich am letzten Tag des Jahres zu neuer Höchstform aufzulaufen. Nach diesem Tag, also am ersten Tag des neuen Jahres, bricht plötzlich allgemeine Antriebslosigkeit und Schläfrigkeit unter den Menschen aus, die bis zum Ende des betreffenden Jahres andauert. Unter allen Menschen? 2009 nur unter allen, die nicht zufällig Astronomen sind.

2009 wurde von der UNESCO zum Jahr der Astronomie erklärt. Vor 400 Jahren richteten einige Astronomen, darunter Galileo Galilei, eine neue Erfindung mit der Bezeichnung "Fernrohr" zum Himmel und entdeckten interessante Details auf bislang scheinbar bestens bekannten und erklärten Himmelskörpern. Berge auf dem Mond. Flecken auf der Sonne. Kleine Himmelskörper bei Jupiter. Henkel an Saturn. Unzählige Lichtsplitter in der so homogen erscheinenden Milchstraße.

Johannes Kepler veröffentlichte vor 400 Jahren sein Werk "Astronomia nova", in dem er unter anderem die ersten zwei seiner berühmten drei Gesetze veröffentlichte, welche die Berechnung der Bewegungen von Himmelskörpern zulassen.

Vor 333 Jahren konnte Olaf Römer erstmals die Lichtgeschwindigkeit vermessen. Und vor 200 Jahren veröffentlichte Carl Friedrich Gauß seine "Theorie der Bewegung der Himmelskörper, die die Sonne in Kegelschnitten umkreisen".

Grund genug für Astronomen und Himmelsliebhaber auf der ganzen Welt, in hektische Aktivitäten auszubrechen und anderen die Faszination des Himmels nahezubringen. Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum finden Sie unter anderem auf den offiziellen Seiten von Deutschland und Österreich.

Die Sendung wird eine Woche lang ausgestrahlt.
Sendetermine:

1. Januar 2009 (Donnerstag): 18:30-19:00 Uhr
2. Januar 2009 (Freitag): 16:30-17:00 Uhr
3. Januar 2009 ( Samstag): 14:30-15:00 Uhr
(Sonntag: 12:30-13:00 Uhr)
5. Januar 2009 (Montag): 14:30-15:00 Uhr
6. Januar 2009 ( Dienstag): 12:30-13:00 Uhr
7. Januar 2009 ( Mittwoch): 10:30-11:00 Uhr

Alle Informationen finden Sie auf dem Blog von SuperNova!

Nox