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Phoenix über dem Krater; Credit: NASADas Foto links hat das Zeug zum "Raumfahrtbild des Jahres“.  Die Raumsonde „Mars Reconnaissance Orbiter (MRO)" schoss es in den entscheidenden Minuten der Landung der amerikanischen Raumsonde Phoenix auf dem roten Planeten.

Es zeigt Phoenix während der fallschirmgestützen Phase der Landung in einer Höhe von etwa 15 Kilometer über Grund.  Sie fliegt auf Grund der hohen Geschwindigkeit noch etwas schräg, seit der Entfaltung des Schirms sind hier erst Sekunden vergangen. Der große Krater, in den die Sonde hinein zu fliegen scheint, befindet sich tatsächlich etwa 20-25 Kilometer hinter der Sonde. Die Aufnahme entstand aus einer Entfernung von mehreren hundert Kilometern.

Weiterlesen: Das zweite Leben des Phoenix

Phoenix-Landestelle; Credit: NASA/JPL-Caltech/Univ. of Arizona Noch nie ist eine Raumsonde so weit im Norden des Planeten Mars heil gelandet. Die Landung des Phoenix wurde mit Spannung verfolgt, gab es doch in der Vergangenheit nicht wenige Marslandungen, die scheiteren, darunter die des Mars Polar Lander, der kurz vor der Landung verloren ging. Doch alles verlief planmäßig. Um 1.38 Uhr MESZ setzte der Lander im Zielgebiet auf und schickte bald darauf erste Daten und Bilder zur Erde.

Weiterlesen: Phoenix landet im Eis

Fortsetzung von Teil 2 vom 9.5.2008 

ojus-Rettungssystem Der Aufschlag am Boden erfolgte aus noch ungeklärten Gründen seitlich und war sehr heftig. Dies hatte zur Folge, dass sich schwere Gepäckstücke, die mit Bändern im Inneren der Kapsel befestigt waren, lösten und durch die Kabine flogen. Noch ungeklärt ist die Ursache des Feuers am Boden. Die Hirten gaben inzwischen zu Protokoll, dass sie kein Buschfeuer angezündet hätten.

Weiterlesen: Landung am Limit - Teil 3

Fortsetzung von Teil 1 vom 8.5.2008

Aufschlagstelle; Credit: ULA Schließlich brach das Servicemodul durch die Gewalt des Gasstromes weg. Die Sojus ist so konstruiert, dass dies unter der aerodynamischen Belastung passiert, wenn die pyrotechnische Trennung versagt hat. Es ist der letzte Rettungsanker im System, und er wurde noch nie zuvor unter Einsatzbedingungen genutzt. Nachdem das geschehen war, begann sich die Kapsel wie ein hochgeworfener Federball von selbst in die richtige Lage zu manövrieren.

Weiterlesen: Landung am Limit - Teil 2

Sojus TMA 11 "Jede Landung, bei der Du die Landestelle zu Fuß verlassen kannst, ist eine gute Landung" (Peggy Whitson, auf die Frage eines Reporters, wie sie ihre Landung mit Sojus TMA 11 am 19. April bewertete). 

Der Orion berichtete bereits am 20. und am 23. April über die dramatische Rückkehr von Sojus TMA 11 aus dem Erdorbit. Inzwischen wurde bekannt, dass sie wesentlich gefährlicher war, als zunächst angenommen. Fest steht: Die Besatzung kam nur um Haaresbreite mit dem Leben davon.

Weiterlesen: Landung am Limit - Teil 1