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Landung Discovery; Credit: Spaceflightnow, Stephen Clark Mit eintägiger Verspätung, und selbst am Verspätungstag noch einmal eine Erdumkreisung später als geplant kehrte heute Nachmittag die US-Raumfähre Discovery nach einer Reise von knapp 10 Millionen Kilometern aus dem Weltraum zurück.

Der Abstieg zur Erde begann um 13:43 Uhr mit der Zündung der beiden Orbit-Manövriertriebwerke. Ihre Brenndauer betrug zwei Minuten und 57 Sekunden. Danach war die Geschwindigkeit der Fähre um 320 Kilometer pro Stunde reduziert,  genug um das Perigäum, den niedrigsten Punkt ihrer elliptischen Erdumlaufbahn in die obersten Schichten der Erdatmosphäre abzusenken und damit den Beginn der aerodynamischen Bremsphase auszulösen.

Weiterlesen: Discovery zurück

Lunochod 2; Credit: NASA Wer eine Sache für teures Geld erwirbt hat gerne Gewissheit über deren Verbleib. Richard Garriott dagegen war sich die letzten Jahre über den Standort einer von ihm erworbenen Mobilie nicht so ganz im Klaren. Doch nun konnte ihm die NASA helfen. Eine Organisation, die einst nichts von ihm wissen wollte. Verwirrend? Gut, fangen wir von vorne an...

Weiterlesen: Richard Garriotts Mondauto gefunden

Logo_Blue_Origin; Credit: SpaceX Wahrscheinlich sechs Unternehmen werden sich an der Ausschreibung des Commercial Crew Programms der NASA beteiligen, aus der irgendwann nach 2014 voraussichtlich zwei bemannte Transportsysteme für den niedrigen Erdorbit hervorgehen werden. Bei fünf dieser Unternehmen - Boeing/Bigelow, Sierra Nevada, SpaceX, Orbital Sciences und Lockheed Martin - weiß man recht genau was sie machen, wie ihre projektierten Vehikel aussehen und was sie leisten können. Doch einer der zukünftigen Konkurrenten tanzt aus der Reihe. Gegen dieses Unternehmen ist ein Schweige-Konvent eine Plauderbude. Sein Name: Blue Origin.
Weiterlesen: Geheimnis des Blaues Ursprungs

Endeavour Landung, Credit: Steven Clark, Spaceflightnow Trotz äußerst ungünstiger Wetteraussichten kehrte der US Space Shuttle Endeavour heute Nacht aus dem Orbit zur Erde zurück. Die meteorologischen Landebedingungen erschienen eigentlich bis wenige Minuten vor der Retro-Zündung als ungeeignet, und man bereitete sich schon auf eine Verschiebung der Landung auf den Dienstag und eine Verlegung auf die Luftwaffenbasis Edwards in Kalifornien vor.  Limitierender Faktor bei Shuttle-Landungen sind neben Faktoren wie Regen und Wind vor allem das Vorhandensein einer durchgängig geschlossenen Wolkendecke unterhalb einer bestimmten Höhe. Die Sicherheitsbestimmungen sehen vor, dass die Landebahn während des Endanfluges für die Piloten sichtbar sein muss.

Weiterlesen: Dem Wetter getrotzt

Titelbild Dream Chaser; Credit: Sierra Nevada Wenn die Endeavour am kommenden Montag hoffentlich wieder sicher aus dem Orbit zurück ist, dann sind es nur noch vier Flüge und das Shuttle-Programm ist Geschichte.  Die nächste Shuttle-Mission, der für anfang April angesetzte Flug der Discovery, ist eine reine Logistik-Mission. Beim drittletzten Flug des Programms wird die Atlantis ein kleineres russisches Modul mit dem Namen "Rasswet" zur Station transportieren,  besser bekannt unter der Bezeichnung „Mini Research Module“.  Danach bringt die Endeavour das für die Astro-Physiker so wichtige Alpha-Magnet-Spektrometer zur ISS. Beim letzten Flug schließlich wird eine weitere europäische Komponente permanent an der Raumstation befestigt, die ursprünglich gar nicht für diesen Zweck vorgesehen war: das Logistik-Modul Leonardo. Sie soll der ISS künftig als Mischung aus Stauraum und Geräteschuppen dienen.

Weiterlesen: Was kommt nach dem Shuttle?