Viele Sternschnuppen im August

Sebastian VoltmerAuch diesen August ist es wieder soweit und der Sternschnuppenstrom der Perseiden wird uns ein besonderes Schauspiel am nächtlichen Himmel bescheren. Der Volksmund spricht auch von den „Tränen des Laurentius“, benannt nach dem Märtyrer Laurentius.

Am Abend seines Todestages, dem 10. August 258 n. Chr., erleuchteten zahlreiche Sternschnuppen den Himmel. Auch dieses Jahr können es vor allem in der Nacht von 11. auf 12. August besonders viele Sternschnuppen werden, der Sternschnuppenstrom erreicht sein Maximum. Besonders ut beobachtbar sind die Sternschnuppen zwischen 22 Uhr und 4 Uhr früh, Richtung Nordosten.

Zu verdanken haben wir das jährliche Spektakel dem Kometen 109P/Swift-Tuttle. "Dieser „schmutzige Eisball“, wie Kometen oft bezeichnet werden, verliert auf seiner Reise durch das Sonnensystem laufend kleinste Stückchen und hinterlässt so eine himmlische Brotkrumenspur.“ Kreuzt die Erde auf ihrem Weg um die Sonne diese Krumenspur, werden die kleinen Bruchstücke von ihr angezogen und regnen auf sie nieder. Dabei verglühen die Kometenkrümel in der Erdatmosphäre. Die feurigen Spuren, die sie über den Himmel ziehen, bezeichnen wir als Sternschnuppen.

Der Förderkreis Astronomie und Raumfahrt „Der Orion“ bietet die perfekte Möglichkeit, die Perseiden gemeinsam mit Astronomie-Profis zu beobachten: die Burggespräche auf Schloss Albrechtberg von 09. bis 11. August.

Wer keine Zeit hat zu kommen, nicht mal zu Werner Grubers Vortrag am 10. August, kann auch vor dem Planetarium Wien die fallenden Sterne beobachten.