Am 15. Januar brachte China im Auftrag der algerischen Raumfahrtagentur den Erdbeobachtungssatelliten AlSat-3A in eine sonnensynchrone polare Erdumlaufbahn. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2C eingesetzt. Startort war das Raumfahrtzentrum Jiuquan in Nordwest-China. Der Satellit wird sowohl militärisch als auch zivil genutzt werden.

Die Mission begann an der Rampe 2 der Startanlage 4 des Weltraumbahnhofs. Die zweite Stufe der Trägerrakete brachte den Satelliten auf einen Orbit mit einem Perigäum von 488 Kilometern, einem Apogäum von 503 Kilometern und einer Bahnneigung zum Äquator von 97 Grad.

AlSat-3A gehört zur dritten Gruppe algerischer Erdbeobachtungssatelliten. AlSat 1 und 1B waren von der britischen SSTL gebaut worden, AlSat 2A und 2B von – seinerzeit – EADS Astrium, also nun Airbus. AlSat-3A (und damit wahrscheinlich auch AlSat-3B) sind offenbar von einem chinesischen Unternehmen gefertigt worden.

Nach diesem Einsatz sieht die Startübersicht des Jahres 2026 wie folgt aus:

  1. USA: 6 (davon SpaceX: 6)
  2. China: 3
  3. Neuseeland: 0
  4. Russland: 0
  5. Europa: 0
  6. Indien: 1 1 Fehlschlag (PSLV XL)
  7. Japan: 0
  8. Deutschland: 0.
  9. Australien: 0.
  10. Israel: 0
  11. Südkorea: 0

Die Statistik der eingesetzten Startplätze stellt sich folgendermaßen dar:

  1. Cape Canaveral/Kennedy Space Center: 4 (4/0)
  2. Vandenberg Space Force Base: 2
  3. Jiuquan: 1
  4. Xichang: 0
  5. Wenchang: 1 (institutionell 1/kommerziell 0)
  6. Mahia: 0
  7. Taiyuan: 1
  8. Plessezk: 0
  9. Dongfanghang Tiangang (auch: Oriental Spaceport Launch Ship): 0
  10. Baikonur: 0
  11. Guyana Space Centre: 0
  12. Satish Dhawan: 1
  13. Tanegashima: 0
  14. Andøya: 0
  15. Wostotschnij: 0
  16. Bowen Orbital Spaceport: 0
  17. Palmachin: 0

Bild: Startlogo. Quelle: CASC