Einen besonderen Ausblick auf den Mars bietet derzeit das Naturhistorische Museum Wien:

Wie könnte unser roter Nachbar in einigen hundert Jahren aussehen? Und was haben wir damit zu tun? Wenn es nach der kanadischen Medienkünstlerin Kelly Richardson geht, einiges. Denn in ferner Zukunft haben wir vielleicht nicht nur das Aussehen der Erde nachhaltig verändert, möglicherweise trägt auch der Mars unseren unabstreitbaren Fingerabdruck: jede Menge Technoschrott, den wir irgendwann hinaufgeschossen haben.

Beeindruckend illustriert Richardson ihre Vision unter Zuhilfenahme von Software, die auch in der Spiele- und Filmindustrie zum Einsatz kommt.

Ergebnis ist ein 13m breites Panorama-Suchbild. Hier kann man einerseits versuchen, die einzelnen gestrandeten Rover und Satelliten zu identifizieren. Aber Achtung: einige von ihnen funktionieren noch und wenn man sich Zeit und Ruhe zum Betrachten gönnt, entdeckt man immer neue Bewegungen und Details.

Das Mars-Feeling wird perfekt ergänzt durch den richtigen Hintergrund-Sound.

Hingehen und anschauen!

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