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Durchmesservergleich und Rotationsrate eines Roten Riesen mit der SonneEinem internationalen Team von Astronomen unter der Leitung von Paul Beck, einem Doktoranden an der Universität Löwen in Belgien, gelang ein Blick tief in das Innere alternder Sterne. Die Forscher entdeckten dabei, dass die Kerne dieser Sterne mindestens 10-mal schneller rotieren als ihre Oberfläche. Die Studie erschien am 7. Dezember 2011 im renommierten Wissenschaftsjournal NATURE. Die Sternoberfläche rotiert sehr langsam und braucht etwa ein Jahr für eine vollständige Umdrehung. Dies war bekannt, aber erst mit Hilfe der hochgenauen Messungen des NASA-Weltraumteleskops Kepler gelang erstmals der Nachweis, dass der Kern tief im Inneren wesentlich schneller rotiert und nur wenige Wochen für eine Umdrehung benötigt.

Weiterlesen: Der Kern rotiert schneller als der Stern

Scene 1: Cross cut through the starHeute berichtet ein großes internationales Team von Astronomen von der Entdeckung von Wellen die auf ihrem Weg durch den Stern bis in den Kern vordringen. Diese Entdeckung wurde in dem renommierten Wissenschaftsjournal Science publiziert. Ermöglicht wurde diese Erkenntnis durch die hochgenauen Messungen des Weltraumteleskops Kepler. Dass Wellen existieren, die wie Schallwellen den Stern durchqueren war schon lange bekannt.

Weiterlesen: Aus der Tiefe eines Roten Riesen

In den ersten Jahren der Raumfahrt war Uranus kein realistisches Ziel für eine direkte Erkundung durch Sonden. Die Reise dauerte mit einem chemischen Antrieb mehr als ein Jahrzehnt, sie erforderte eine riesige Trägerrakete und selbst damit konnten nur winzige Nutzlasten dorthin transportiert werden. Aus der Sicht der frühen sechziger Jahre war ein Planet wie Uranus nur mit irgendeinem zukünftigen, fortschrittlichen Antriebssystem, beispielsweise auf nuklearer Basis, zu erreichen. Doch dann machte jemand eine Entdeckung…

Weiterlesen: Keine Lobby für Uranus?

 ESO/J. Emerson/VISTA. Cambridge Astronomical Survey UnitIn ganz neuem Licht präsentiert sich der berühmte Große Orionnebel auf einer Aufnahme des Teleskops VISTA der Europäischen Südsternwarte. Die Nahinfrarotfotografie zeigt die Struktur dieses 1500 Lichtjahre entfernten Nebels in unvergleichlicher Weise. Mit einer Ausdehnung von rund 30 Lichtjahren gehört der Orionnebel zu einer der größten und aktivsten Sternentstehungsregionen in unserer Ecke der Milchstraße. Astrophysikern bietet er Einblicke in die Entstehung neuer Sterne - und Amateurastronomen spannende Stunden am eigenen Teleskop.

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