Header

Credit: NASA / CXC / CIA / STSci / Magellan / Univ. of Ariz. / ESO Der Kosmos ist eine seltsame Welt. Überall Dinge, die uns fremd sind, die wir nicht verstehen, die wir aus unserer Alltagswelt nicht kennen. Quanten- oder Vakuumfluktuation zum Beispiel: schon mal gehört? Das ist, wenn aus dem Nichts (nicht wirklich, nur für unsere Wahrnehmung) Teilchenpaare entstehen - ein Teilchen und ein Antiteilchen. Die sind auch im Handumdrehen wieder weg, außer eines davon plumpst in ein Schwarzes Loch.

Weiterlesen: Pamela und die Positronen

CMS vor dem Test; Credit: CERN Von Energien, Dimensionen und schwarzen Löchern…

Im vierten Quartal 2008 (oder doch erst Anfang 2009?) soll mit dem Large Hadron Collider (LHC) das größte Experiment der Menschheit am CERN in der Nähe von Genf in Betrieb gehen. In dem 27 km langen kreisförmigen Tunnel, der gut 100 Meter unter der Erdoberfläche liegt, werden dann Protonen auf 99,9 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und in speziellen Teilchendetektoren gezielt zur Kollision gebracht.

In diesem unscheinbaren Satz, den ich gerade von mir gegeben habe, stecken einige der größten Probleme, mit denen sich Hochenergiephysiker herumschlagen müssen, wenn man die Struktur der Materie und damit auch die Funktionsweise der Natur und des Universums begreifen will.

Jetzt auch in englischer Sprache auf www.ostina.org (auch als Podcast)!

Weiterlesen: Weltuntergang am CERN?

Hannys VoorwerpSo werden astronomische Entdeckungen heute gemacht: Nicht am Teleskop, sondern vor dem Computer. Hanny van Arkel, eine niederländische Lehrerin, entdeckte auf einer Aufnahme des Galaxy-Zoo-Projekts, bei der Amateure am heimischen PC bislang unbesehene Aufnahmen des Nachthimmels begutachten, ein mysteriöses Objekt, das ihr zu Ehren den vorläufigen Namen "Hanny’s Voorwerp" trägt.

Weiterlesen: Lehrerin entdeckt "Kosmischen Geist"

SN 2008D Am 9. Januar 2008 waren die Astronomen zum ersten Mal live dabei: Das Gammastrahlenteleskop Swift beobachtete gerade eine schon länger bekannte Supernova in der Galaxie NGC 2770,  als es einen unerwarteten Röntgenstrahlenausbruch registrierte. Dieser stammte aber nicht von dem observierten Objekt, sondern hatte seinen Ursprung in einem anderen Spiralarm der gleichen Galaxie – eine zweite Supernova war aufgeflammt. SN 2008D, so der Name der unerwartet aufgetretenen Sternexplosion, ist somit die erste, bei der Wissenschaftler den Moment ihrer Entstehung mitverfolgen konnte. Jetzt gibt es unterschiedliche Auffassungen, was genau dabei passiert ist.
Weiterlesen: Supernova sorgt für Forscher-Zwist

Massenakkretion auf einen Weißen Zwerg Supernovae vom Typ Ia sind wertvolle Standartkerzen für die Astronomie. Ende der 1990er Jahre etwa entdeckte man mit ihrer Hilfe die beschleunigte Expansion des Universums. Nun aber beobachteten Astronomen am 10-Meter Keck Zwillingsteleskop auf Hawaii eine Typ Ia-Supernova, die viel leuchtschwächer ist als üblich. Die Beobachtungen im optischen, nahen infraroten und ultravioletten Wellenlängenbereich zeigen, dass die Explosionsmechanismen einer ganzen Unterklasse des Typs Ia nach wie vor unverstanden sind.
Weiterlesen: Supernova gibt Rätsel auf

Das MAGIC-Telescop auf La Palma; Credit: Robrt Wagner, www.mppmu.mpg.de/~rwagnerDas MAGIC-Teleskop auf der Kanareninsel La Palma ist der zur Zeit beste und empfindlichste Gammastrahlendetektor auf diesem Planeten. So empfindlich, dass es kürzlich sogar Strahlung registrierte, die es eigentlich gar nicht geben darf – und die Astronomen nun zwingt, ihre Modelle von der Transparenz des Universums zu überarbeiten.

Weiterlesen: Verbotene Gammastrahlung