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SS2Bei Virgin Galactic/Scaled Composites/The Spaceship Company gibt es Neuigkeiten am laufenden Meter, manchmal gleich täglich mehrmals. Hier die letzten fünf:

1. Der 700. und der 701. "signee" sind jetzt bei Virgin registriert. Es sind dies die eineiigen Zwillinge Tyler und Cameron Winklevoss, zwei schillernde Personen in der US-IT-Szene und ehemalige Weltklasse-Ruderer im Zweier ohne Steuermann (Platz 6 bei den Olympischen Spielen in Peking). Sie sind auch die ersten eineiigen Zwillinge, die sich für einen Flug mit SpaceShipTwo angemeldet haben.

Weiterlesen: Virgin Galactic: Kurzmeldungen

AutoIch bin gefragt worden, warum ich an dieser Stelle nicht auch mal über den Google Lunar X-Price (LGXP) schreibe. Kann ich schon sagen: weil das eine Totgeburt ist und und deshalb keine Lust dazu hab. Aber wenn man mich schon fragt, will ich es also hiermit ein einziges Mal tun und dann nicht mehr, denn in seiner jetzigen Aufstellung der der GLXP ein völlig hoffnungsloses Unterfangen.

Weiterlesen: Google Lunar X-Price - ein hoffnungsloses Unterfangen

Swiss CheeseSwiss Space Systems, oder kurz S3 (wir berichteten kürzlich an dieser Stelle) ist das einzige europäische Unternehmen der privaten Raumfahrt, das Chancen hat, es in absehbarer Zeit auch in eine realistische und professionelle Hardware-Phase zu schaffen (sorry ARCA). Was dem Umstand geschuldet ist, dass die Firma im sowohl technikaffinen wie regulierungsfreundlichenSchweizer Biotop beheimatet ist. CEO Pascal Jaussi unterzeichnete jetzt eine Zusammenarbeits-Vereinbarung mit den russischen Raumfahrtfirmen RKK Energia und JSC Kuznetsov, nachdem zuvor schon eine ähnliche Vereinbarung mit dem Staatlichen Technischen Universität «N.E. Bauman» in Moskau ratifiziert wurde.

Weiterlesen: S3will mit russischer Hilfe durchstarten

LandungSpaceX hat nun alle notwendigen Puzzle-Teile beisammen, um eine Rückführung der ersten Stufe nach einer Raumflugmission zu versuchen. Beim Start zur CRS-3 /Spx-3 Mission am 17. März werden erstmals Landebeine zum Einsatz kommen. Der Landeversuch wird - schon aus Sicherheitsgründen - weit vor Cape Canaveral im Atlantik erfolgen. Die Wahrscheinlichkeit, dass SpaceX die Stufe intakt aus dem Wasser fischt ist dabei gering. Elon Musk schätzt die Chancen für einen Erfolg nur auf etwa 30 Prozent.

Weiterlesen: Der Falcon bekommt Beine (2)

Crash LandingElon Musk hatte es schon angekündigt: Jede Falcon 9 v1.1 - Erststufe, die für diesen Zweck genügend Treibstoffreserven mitführen kann, wird zukünftig einen Landeversuch unternehmen. Dies war beim Erstflug der Falcon 9 v1.1 der Fall, die im vergangenen September den kanadischen Cassiopee-Satelliten in den Orbit brachte. Nach der Trennung von erster und zweiter Stufe war erstmals in der Geschichte der Raumfahrt ein "Boost back"-Manöver durchgeführt worden, also eine Triebwerkszündung um einen Rückflug in Richtung Startstelle einzuleiten. Unmittelbar über der Wasseroberfläche erfolgte dann eine zweite Zündung, um die Fallgeschwindigkeit der Stufe auf Null zu bekommen. Das klappte allerdings nicht ganz. Was der Zufriedenheit der SpaceX-Leute allerdings keinen Abbruch tat. Niemand rechnet damit, dass diese komplexen Manöver schon bei den ersten Versuchen von Erfolg gekrönt werden.

Weiterlesen: Der Falcon bekommt Beine (1)

MojaveHeute lernen wir mal die Aussprache eines sehr wichtigen Wortes in der Privaten Raumfahrt. Es lautet: Mo-ha-wi. Geschrieben wird das Wort: Mojave. Mojave ist ein kleines Nest in Kalifornien. Ein Kaff. Aber dieses Kaff ist das Mekka der Privaten Raumfahrt. Und ja, es gibt auch noch andere "heilige Orte", um bei diesem Bild zu bleiben. Sie heißen McGregor, die "Corn Ranch" oder Hawthorne. Aber der heilige Gral der Privaten Raumfahrt befindet sich in – eben - Mo-ha-wi.

Weiterlesen: Mojave - Airspace bis zum Mond

SwissIn Europas Hose ist es in Sachen Privater Raumfahrt ziemlich tot. No money, no love. Stattdessen eine gepflegte Verbotskultur und Bedenkenhuberei. Und der Umstand dass man "Private Raumfahrt" in europäischen Zulassungsinstitutionen sowieso als Nicht-Existent betrachtet. Und der Tatsache, dass sich von den möglichen Regulierungsinstitutionen (und davon gibt es in Europa wie üblich nicht wenige) von vorneherein niemand als zuständig betrachtet. Die Methode hat die Wirkung, die sie auch haben soll. Das hier und da schüchtern aufkeimende kleine Pflänzchen "Private Raumfahrt" verdorrt regelmäßig auf der Stelle wieder. Versuche in dieser Richtung etwas aufzubauen sind beispielsweise mit dem deutschen  "Project Enterprise" in Magdeburg gescheitert (sie versuchen es jetzt in Malaysia, viel Glück dabei) und die Britische Starchaser Industries, die sich jetzt für ihre Versuchsflügen in den USA umsieht.

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