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NOAA 8 Prime Schaden; Credit: Drew Chaplin Raumfahrttechnik genießt den Ruf, höchste technische Standards mit äußerster Arbeitspräzision und überlegener Professionalität zu verbinden. Weltklasse an Qualität. Geniale Ingenieure. Und wenn's wirklich mal schief geht, dann nur, weil man sich im Grenzbereich vom technisch gerade noch Machbaren zum Unmöglichen einen Schritt zu weit vorgewagt hat.

Vergessen Sie's. Die meisten der teuren Fehlschläge in der Raumfahrt passieren nicht in unerforschten technischen Dimensionen, sondern ganz saublöd bei Alltagsbeschäftigungen. Einfach deswegen, weil auch hier nur Menschen wie Du und ich arbeiten. So wie eines Montagmorgens bei Lockheed in Sunnyvale, Kalifornien. Schauplatz: das Integrationsgebäude für Forschungssatelliten.

Weiterlesen: Dreh das Ding doch mal kurz um, Joe (1)

Ein Hoch auf Günter Verheugen. Gäbe es einen Preis für den „Tor des Monats“ (nein, kein falscher Gebrauch des Artikels!) in Sachen Raumfahrt, Günter Verheugen hätte den Preis für den Juni schon mal abgeräumt. SPD-Mann Verheugen hat in letzter Zeit in der EU eher durch Ämterpatronage als durch energisches Agieren in seinem Fachbereich von sich reden gemacht. Offiziell ist er als Vizepräsident der Kommission zuständig für Unternehmen und Industrie. Das scheint allerdings nicht den Bereich Raumfahrt zu enthalten, denn wie sonst wären seine Worte vom letzten Samstag zu verstehen:

"Mir gefällt das Thema nicht. Es verdient keine Unterstützung. Das ist ausschließlich eine Sache für die Superreichen und damit gegen meine soziale Überzeugung."

Weiterlesen: Tor des Monats

Fehlanzeige! 

»In der Raumfahrt gibt es zwei bedeutende Probleme: Die Überwindung der Gravitation und die Bürokratie. Das Erstere halte ich für lösbar.« (Wernher von Braun)

Vor Kurzem wandte sich die Europäische Weltraumorganisation Esa an die Industrie. Sie forderte die Unternehmen auf, Vorschläge für ein bemanntes Raumfahrzeug einzureichen, das im suborbitalen Weltraumtourismus eingesetzt werden kann. Als Belohnung winkten 150 000 Euro – diese Summe konnten bis zu drei Firmen jeweils erhalten, um ihre Pläne weiter auszuarbeiten. Die Firmen mussten dafür aber nicht nur einen Raumschiffentwurf vorlegen, sondern auch einen detaillierten Geschäftsplan für künftige weltraumtouristische Unternehmen. Jetzt kann man sich fragen, ob Geschäftspläne hier überhaupt einen Sinn ergeben. Sie sind ein vernünftiges Werkzeug, wenn es um etablierte Industrien mit kalkulierbarer Zukunft geht, bei denen man die Rahmenbedingungen, die Wettbewerber und die Kundenanforderungen kennt.

Weiterlesen: Private Raumfahrt in Europa?

Alle gleichzeitig Lieber Leser des Orion, die letzten Jahre haben es Ihnen schmerzlich gezeigt: Unser Planet ist echt zu klein für Sie geworden. Ausgelatscht, sozusagen. Dabei "latschen" Sie doch eigentlich gerne, pardon: Sie "trekken" selbstverständlich. Haben Sie nicht die letzten Jahre die eine oder andere dieser Abenteuer-Wandertouren unternommen? Würden Sie nicht gerne mehr in dieser Richtung unternehmen, wenn Ihnen nicht auf Schritt und Tritt die lieben Mitmenschen vor die Füße laufen würden? Wir haben jetzt was Neues für Sie im Angebot. Wandertouren auf dem Mond. Aber lesen Sie selbst...

Science Fiction. Mein Freund weigert sich für gewöhnlich, zusammen mit mir SF-Filme anzugucken, weil ich immer “zwar inhaltlich richtige, aber trotzdem störende Bemerkungen mache” und ihm dadurch die Stimmung versaue. Wie zum Beispiel: “Warum fliegt das Raumschiff eine Kurve? Ist hier etwa Luft vorhanden?” Solche Kleinigkeiten nerven mich einfach. In manch einem Film ist eine derartige Ansammlung von “Kleinigkeiten” zu finden, dass sie in meinen Augen zur Parodie verkommen - Beispiel: “Red Planet“. Der ist ungefähr so lustig wie “Spaceballs“, nur dass das sicher nicht die Absicht der Produzenten war.

Weiterlesen: Wir hassen es, wir lieben es

NASA schließt Beurteilungsphase ab

Wir schreiben das Jahr 1491. Ein gewisser Christopher Columbus, Nautiker am Seeinstitut von Genua und Admiral zur See, hat den Vereinigten spanischen Königreichen Kastilien und Aragonien die Pläne für eine Aufsehen erregende Forschungsexpedition vorgelegt. Sein Antrag wurde daraufhin vom Auswahlkomitee der NASA, der Nationalen Aragonisch-Kastilischen Seeforschungs-Administration, geprüft. Der nachfolgend abgedruckte Schlussbericht wurde an den Selektionsausschuss für die Genehmigung von Forschungsvorhaben im Rahmen des Programa de la exploración del mar Ihrer königlichen Majestäten von Kastilien und Aragonien übermittelt...

Weiterlesen: Das Westkurs-Angebot von C. Columbus

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