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Am 29. Februar brachte China die insgesamt 30. und 31. Flugeinheit der Beidou-Navigationssatellitenkonstellation in den Orbit. Die Starts dieser Satelliten erfolgen in enger Taktung. Jeden Monat wird derzeit ein neues Paar in die Umlaufbahn geschickt. Die erste Beidou-Mission des Jahres 2018 fand am 11. Januar statt, das zweite Paar startete am 12. Februar. Insgesamt will China bis zum Ende des Jahres nicht weniger als 18 neue Raumfahrzeuge in die Beidou-Konstellation einfügen. Die beiden neuen Satelliten tragen die Bezeichnungen Beidou 3 MEO-9 und MEO-10. Die Nummerierung gibt nicht die Zählnummer des Satelliten wieder, sondern bezieht sich auf die Fertigungsnummer des jeweiligen Herstellers. Beim aktuellen Start handelt es sich also um die Flugeinheiten 9 und 10 der chinesischen Akademie der Wissenschaften, die einer der beiden Produzenten von Beidou-Satelliten ist.

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Eine russische Trägerrakete des Typs Sojus 2.1v brachte am Abend des 29. März eine nicht näher spezifizierte militärische Nutzlast in die Umlaufbahn. Der Start erfolgte vom nordrussischen Weltraumbahnhof Plesetzk. Es war der insgesamt vierte Einsatz einer Rakete dieses Typs. Das Raumfahrzeug erhielt nach dem erfolgreichen Start die Bezeichnung „Kosmos 2525“, die allerdings nichts über den Einsatzzweck aussagt und lediglich eine allgemeine militärische Zählnummer darstellt.

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Am 29. März brachte eine Trägerrakete des Typs GSLV Mark II den indischen Militär-Kommunikationssatelliten GSAT-6A auf eine geostationäre Transferbahn. Die Mission begann um 16:56 Uhr Ortszeit, entsprechend 12:26 Uhr mitteleuropäischer Zeit an der Startrampe 2 des auf der ostindischen Insel Shriharikota gelegenen Raumfahrtzentrums Sathis Dhawan.

Weiterlesen: GSLV bringt GSAT-6A in den Orbit

Eine Trägerrakete des Typs Sojus FG brachte am 21. März das Raumschiff Sojus MS-08 in eine Erdumlaufbahn. Es ist dies der erste bemannte Raumflug des laufenden Jahres.  An Bord des Vehikels befinden sich die beiden amerikanischen Astronauten Andrew Feustel und Rick Arnold, sowie der russische Sojus-Kommandant Oleg Artemjew. Das Raumschiff wird in den kommenden beiden Tagen auf einer Standard-Flugbahn die Internationale Raumstation ansteuern.

Weiterlesen: Sojus MS-08 - erste bemannte Mission in 2018

Am 17. März startete China den vierten Satelliten der LKW-Reihe (für: „Lùdì kānchá wèixīng“) gestartet. Der Start erfolgte um 8:10 Uhr mitteleuropäischer Zeit (entsprechend 15:10 Uhr zentralchinesischer Zeit) von der Rampe 94 des Startkomplexes 43 auf dem nordchinesischen Raumfahrtzentrums Jiuquan. Es war die achte chinesische Orbitalmission in diesem Jahr.

Weiterlesen: Zum Schluss folgt LKW-4 auf LKW-3

Mit dem erfolgreichen Start einer Trägerrakete des Typs Sojus ST-B „Fregat“ vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou aus, erreichten am 9. März vier weitere Kommunikationssatelliten der O3b-Konstellation die Umlaufbahn. 12 Satelliten dieses Netzwerks befinden sich bereits im Orbit. Der Start trug in der Nomenklatur der Arianespace die Bezeichnung VS 18, was für „Vol Sojus Nr. 18“ steht. Es ist also 18. Mission mit einer Sojus-Trägerrakete, die im Auftrag des europäischen Startproviders von Kourou aus durchgeführt wurde. Die erste Sojus-Mission von Kourou erfolgte im Oktober 2011.

Weiterlesen: Arianespace ergänzt O3b-Konstellation

Eine Trägerrakete des Typs Falcon 9 brachte in den frühen Morgenstunden des 6. März den spanischen Kommunikationssatelliten Hispasat 30W-6 in einen subsynchronen geostationären Transferorbit. Es war der 50. Einsatz eines Trägers dieses Typs. Die Falcon 9 Heavy, die im vergangenen Monat ihren erfolgreichen Erstflug erlebte, ist in dieser Zählung nicht eingeschlossen. Eine Landung der ersten Stufe war bei dieser Mission nicht vorgesehen. Das Nutzlastgewicht überstieg die Marke, bei der eine erfolgreiche Landung zu erwarten gewesen wäre. Trotzdem hatte SpaceX zunächst geplant, zumindest einen experimentellen Landeversuch zu unternehmen, und die kleine Bergungsflotte bereits hinaus in den Atlantik geschickt. Schlechtes Wetter und sehr hoher Seegang in der geplanten Landezone bewog SpaceX aber, die Schiffe wieder zurück zu rufen und auf die mögliche Bergung zu verzichten. Der experimentelle Landeversuch (der letztendlich natürlich im Ozean endete) wurde trotzdem unternommen. Die Landung im Atlantik wurde aus Elon Musks Gulfstream 650 aus beobachtet.

Weiterlesen: 50. SpaceX-Falcon 9 absolviert erfolgreichen Einsatz

Eine Atlas 5 der United Launch Alliance (ULA) brachte am 1. März 2018 einen Wettersatelliten für die US "National Oceanic and Atmospheric Administration" (NOAA) auf eine geostationäre Transferbahn. Das Raumfahrzeug mit der Bezeichnung GOES-S ist der zweite von insgesamt vier Satelliten der fünften Generation geostationärer Umweltbeobachtungssatelliten des Geostationary Operational Environmental Satellit Programm, kurz auch GOES genannt. Die Konstellation muss zu jeder Zeit mindestens über zwei aktive Einheiten über der westlichen Hemisphäre verfügen.

Weiterlesen: GOES-S beobachtet das Wetter für die USA

Nach 168 Tagen im Weltraum kehrt am 28. Februar die Crew von Sojus MS-06 wieder wohlbehalten zur Erde zurück. Alexander Misurkin, Joe Acaba und Mark Vande Hei landeten um 3:31 Uhr mitteleuropäischer Zeit in der schneebedeckten Steppe von Kasachstan. Für Misurkin und Acaba war es jeweils der zweite Raumflug gewesen. Ihre kumulierte Zeit im Orbit beträgt nach dieser Mission 334, respektive 306 Tage. Mark Vande Hei war zum ersten Mal im Weltraum.

Weiterlesen: Sojus MS-06 zur Erde zurückgekehrt

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