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Die japanische Raumfahrtagentur JAXA brachte am 9. Oktober die 4. Einheit des so genannten "Quasi-Zenith Satellite Systems (QZSS)" in den Orbit. Bei diesen Raumfahrzeugen handelt es sich um Navigationssatelliten, mit denen in Japans städtischen Häuserschluchten und engen Gebirgstälern eine zentimetergenaue Navigation möglich ist. Die Satelliten strahlen zusätzlich zu den Signalen anderer Navigationssatellitensystemen ein Signal direkt aus dem Zenit über Japan aus, das somit genau senkrecht auf die Erde gerichtet ist. Bei den geografischen und städtebaulichen Bedingungen des Landes sind die herkömmlichen Navigationssignale oft abgeschattet, und eine genaue Positionsbestimmung ist nicht immer möglich.

Weiterlesen: Japans neuester Navigationssatellit in der Umlaufbahn

Eine Trägerrakete des Typs Falcon 9 von SpaceX brachte am 9. Oktober den dritten Satz an Iridium NEXT-Satelliten erfolgreich in den Orbit. Die Mission begann um 14:37 Uhr mitteleuropäischer Zeit (entsprechend 5:37 Uhr Ortszeit) an der Startanlage SLC-4E der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien. Nicht nur der Start verlief erfolgreich, sondern auch – nun schon zum 15. Mal in ununterbrochener Serie - die Landung der ersten Stufe der Falcon 9 -Trägerrakete.

Weiterlesen: Falcon 9 bringt dritten Satz Iridium NEXT in den Orbit

Am 6. Oktober brachte China einen Erderkundungssatelliten für Venezuela auf eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte von der Startrampe 603 der Anlage 43 im nordchinesischen Weltraumzentrum Jiuquan. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2D eingesetzt. Sie ist eine zweistufige Variante der Langer Marsch 4.

Weiterlesen: China startet Antonio José de Sucre für Venezuela

Nach zwei Fehlschlägen in Folge im Juli, und vier Fehlstarts im Zeitraum eines Jahres hatte sich China eine dreimonatige Startpause unterzogen, um die Qualitätsstandards seiner Trägerraketen zu überprüfen. Am 29. September erfolgte nun der erste Start nach dieser Pause. Dabei brachte eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2C ein Trio experimenteller militärischer Überwachungssatelliten in den Orbit. Der Startort war - sehr ungewöhnlich für die verwendete Rakete - das zentralchinesische Raumfahrtzentrum Xichiang.

Weiterlesen: China nach drei Monaten Pause wieder aktiv

Russland erhöht die Startfrequenz seiner Proton M Trägerrakete wieder deutlich. Nur zweieinhalb Wochen nach dem vorausgegangenen Start war der Träger am 28. September wieder im Einsatz. Dieses Mal mit dem Kommunikationssatelliten AsiaSat 9 der Asia Satellite Telecommunications Company Limited (AsiaSat) an Bord. Das Unternehmen ist der führende Satellitenbetreiber im asiatischen Raum.

Weiterlesen: Russland erhöht Startfrequenz für Proton M

Die United Launch Alliance (ULA) brachte am 24. September einen klassifizierten Satelliten für das National Reconnaissance Office (NRO) der Vereinigten Staaten in eine Erdumlaufbahn. Als Trägerrakete wurde eine Atlas 5 in der Version 541 eingesetzt, eine der schwersten Varianten dieses Trägers. Es war der fünfte Start einer Atlas 5 in diesem Jahr, und der insgesamt 73. Einsatz dieses Trägers insgesamt. Es war auch der dritte Start in diesem Jahr für das NRO.

Weiterlesen: Neuer US-Geheimdienstsatellit im Orbit

Eine Trägerrakete des Typs Sojus 2.1b „Fregat“ brachte am 22. September einen Navigationssatelliten der Glonass-M Reihe in einen halbsynchronen Erdorbit. Der Start erfolgte um 2:02 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom nordrussischen Raumflughafen Plesetzk aus. Bei dem Raumfahrzeug handelt es sich um die Serieneinheit Glonass-M Nr. 52S. Es war dies der erste Glonass-Start seit dem Start von Glonass-M Nr. 53 am 29. Mai letzten Jahres. Nach dem erfolgreichen Start bekam das Raumfahrzeug die Bezeichnung Kosmos 2521.

Weiterlesen: Russland verstärkt Glonass-Konstellation

Der russische Kosmonaut Alexander Misurkin und die beiden US-Astronauten Mark Vande Hei und Joe Acaba erreichten am 12. September gut sechs Stunden nach ihrem Start in Baikonur die Internationale Raumstation. Damit ist der orbitale Außenposten wieder mit seiner gegenwärtigen Mannschafts-Sollstärke von sechs Personen belegt. Nur wenige Tage zuvor waren Peggy Whitson, Jack Fischer und Fjodor Jurtschikin von der ISS wieder zur Erde zurückkehrt.

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Auch der dritte Einsatz einer russischen Trägerrakete des Typs Proton M Briz M nach dem einjährigen „Grounding“ verlief am 11. September erfolgreich. Bei diesem Flug brachte die Rakete einen Kommunikationssatelliten für den spanischen Dienstleister Hispasat in eine geostationäre Transferbahn. Der Träger startete vom Kosmodrom von Baikonur in Kasachstan. Die Startmission dauerte, wie bei den Einsätzen der Proton M Briz M für den geostationären Transferorbit üblich, mehr als neun Stunden, bevor der Satellit freigegeben werden konnte.

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