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China hat am 10. September mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 11 (LM-11) fünf Kleinsatelliten in eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn gebracht. Der Start erfolgte von einer mobilen Plattform auf dem Weltraumbahnhof Jiuquan. Es war dies der zweite Flug einer Rakete dieses neu entwickelten Typs. Bei der Langer Marsch 11 handelt es sich um einen vierstufigen Feststoffträger, der speziell für so genannte "Quick reaction“ Starts kleinerer Nutzlasten vorgesehen ist.

Weiterlesen: Zweiter Einsatz für Langer Marsch 11

Der Erstflug Chinas neuester und  stärkster Trägerrakete, der Langer Marsch 5 (Chang Zhen-5, anglisiert auch Long March 5 genannt) war ein vollständiger Erfolg. Der Start begann nach mehreren Verschiebungen um 13:32 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Startkomplex 101 des neuen Chinesischen Weltraumbahnhofs Wenchang in der südostchinesischen Provinz Hainan. Die Langer Marsch 5 ist nicht nur Chinas stärkste Trägerrakete. sondern - zumindest für einige Monate - auch die leistungsfähigste Trägerrakete der Welt.

Weiterlesen: Voller Erfolg für Chinas neuen Schwerlastträger

Eine Trägerrakete des Typs H-IIA brachte am 2. November den japanischen Wettersatelliten Himawari 9 in eine geostationäre Transferbahn. Die Mission begann um 7:20 Uhr mitteleuropäischer Zeit am Tanegasima Space Centre auf der Insel Osumi. Die Bezeichnung des Raumfahrzeugs ist Himawari 9. Die Bezeichnung bedeutet "Sonnenblume". Es handelt sich dabei um die zweite Einheit der dritten Generation japanischer Wettersatelliten. Himawari 8 war im Oktober 2014 gestartet worden. Beide Satelliten sollen bis Ende der zwanziger Jahre Dienst tun.

Weiterlesen: Japan bringt Himawari 9 in den Orbit

Ein russischer Kosmonaut, ein Raumfahrer der japanischen Weltraumagentur JAXA und eine NASA-Astronautin kehrten am 30. Oktober nach einem Aufenthalt von 115 Tagen im Orbit sicher zur Erde zurück. Die Landung in der kasachischen Steppe erfolgte um 5:58 Uhr mitteleuropäischer Zeit (entsprechend 9:58 Uhr Ortszeit). Die russischen Bergungsverbände waren bereits unmittelbar nach dem Aufsetzen der Kapsel vor Ort. Insgesamt hatten die drei Raumfahrer während ihres Aufenthaltes an Bord der Internationalen Raumstation die Erde 1.840mal umkreist.

Weiterlesen: Sojus MS-01 kehrt sicher zur Erde zurück

Mit einem problemlosen Start vom russischen - aber in Kasachstan gelegenen - Weltraumbahnhof Baikonur trat das Sojus MS-02 am 19. Oktober seine zweitägige Reise zur Internationalen Raumstation an. Die drei Besatzungsmitglieder an Bord stammen aus Russland und den USA. Es sind dies Sojus-Kommandant Sergei Ryschikow und Bordingenieur Andrei Borissenko von der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos und der NASA-Astronaut Shane Kimbrough. Für Ryschikow ist es der erste Raumflug, für Borissenko und Kimbrough ist es jeweils die zweite Mission.

Weiterlesen: Problemloser Reisebeginn für Sojus MS-02

Fast genau zwei Jahre nach der spektakulären Explosion einer Orbital/ATK Antares-Trägerrakete nur wenige Meter über der Startrampe, und der darauf folgenden Suspendierung aller Antares-Flüge, meldete sich dieser Träger jetzt in den aktiven Dienst zurück. Ausgestattet mit neuen russischen Triebwerken begann das nunmehr als Antares 230 bezeichnete Vehikel seine "return-to-flight" Mission vom Mid-Atlantic Regional Spaceport (MARS) auf Wallops Island in Virginia. Missionszweck war der Transport eines Cygnus-Transporters zur Versorgung der Internationalen Raumstation.

Weiterlesen: Antares meldet sich zum Dienst zurück

Mit einem pünktlichen und problemlosen Start begann heute in den frühen Morgenstunden Chinas sechste bemannte Orbitalmission. Die beiden Taikonauten Jing Haipeng und Chen Dong verließen mit ihrem Raumschiff Shenzhou-11 die Startanlage 921 am Startkomplex 43 des chinesischen Weltraumbahnhof Jiuquan wenige Minuten vor Sonnenaufgang und begannen damit einne auf insgesamt 33 Tage Dauer angesetzten Einsatz, von denen 30 Tage an Bord der experimentellen Raumstation Tiangong 2 verbracht werden sollen. Der Flug dient als Vorläufer zur Errichtung der großen modularen Raumstation Chinas, mit deren Montage im Orbit im Jahre 2018 begonnen werden soll.

Weiterlesen: Chinesische Raumfahrer beginnen Shenzhou-11 Mission

Eine Trägerrakete des Typs Ariane 5 ECA brachte am 5. Oktober zwei Kommunikationssatelliten für Kunden in Australien und Indien auf eine geostationäre Transferbahn. Wie stets in den letzten 12 Jahren, und mit dieser Mission schon zum 74. Mal in ununterbrochener Reihenfolge, verlief der Start fehlerlos. Die Mission hatte die Bezeichnung VA 231. Das steht für „Vol Ariane 231“ und bedeutet, dass es sich um die 231. Mission einer europäischen Trägerrakete mit der Bezeichnung Ariane handelte. VA 1 hatte im Dezember 1979 mit einer Ariane 1 stattgefunden. Es war der 88. Flug einer Ariane 5 und die 58. Mission mit einer ECA-Oberstufe.

Weiterlesen: Ariane 5 startet Satelliten für Indien und Australien

Bei einer ähnlich gearteten Mission wie vor einer Woche in Kourou startete am 24. September eine indische Trägerrakete des Typs PSLV mit insgesamt acht Kleinsatelliten in den Orbit. Obwohl konstruktiv völlig anders gestaltet, befindet sich die PSLV in einer ähnlichen Leistungsklasse wie die europäische Vega, mit der in der Vorwoche ein Mehrfachstart durchgeführt wurde. Auch in diesem Fall wurden die Satelliten auf sonnensynchronen Orbits ausgesetzt, und auch in diesem Fall wurden dabei unterschiedliche Umlaufbahnen angesteuert.

Weiterlesen: …aber Indiens PSLV bringt es auf acht

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