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China startete am 15. Mai um 4:43 Uhr mitteleuropäischer Zeit (10:43 Uhr Ortszeit) den militärischen Aufklärungssatelliten Yaogan 30. Die Mission begann am Startkomplex 603 des nordchinesische Weltraumbahnhofs Jiuquan. Als Trägerrakete wurde eine Langer Marsch 2D eingesetzt. Die Mission wurde, wie bei fast allen militärischen Einsätzen Chinas, im Vorfeld nicht angekündigt.

Weiterlesen: Yagoan 30 - Neuer Militäraufklärer für China

Langsam wird es eng bei Elon Musk. Zumindest in seiner Lagerhalle für sicher zurückgekehrte Trägerraketen. Das Landeverfahren für die Falcon 9-Erststufen klappt nun offensichtlich auch unter schwierigen Randbedingungen. Auch Rückkehrversuche, mit experimentellem Charakter bei denen mit einer unbeschädigten Rückkehr der Raketen eigentlich nicht zu rechnen war, gelingen inzwischen.

Weiterlesen: Falcon 9 landet ziemlich unerwartet

Das ging auf Schlag auf Schlag. Im Abstand von nur jeweils sieben Wochen brachte die indische Weltraumagentur ISRO die letzten drei Einheiten ihres nationalen Navigationssatellitennetzes in den Orbit. Vor dem Start am 28. April mit der Serieneinheit IRNSS-1G war am 10. März IRNSS-1F und am 20. Januar IRNSS-1E in den Orbit gebracht worden. Als Träger kam jedes Mal eine Rakete des Typs PSLV XL zum Einsatz. Startort war das Satish Dhawan Raumfahrtzentrum auf der ostindischen Insel Shriharikota. Die erste Einheit der Konstellation, IRNSS-1A, war im Juli 2013 gestartet worden.

Weiterlesen: IRNSS Konstellation komplett

Die erste Mission vom neuen sibirischen Weltraumbahnhof in Wostotschny - am 28. April - war ein voller Erfolg. Drei wissenschaftliche Satelliten wurden präzise auf ihre vorgesehenen Umlaufbahnen befördert. Der russische Präsident Putin beobachtete das historische Ereignis vor Ort von einer Beobachtungsplattform aus. Es wird allerdings noch eine ganze Weile dauern, bis von hier aus regelmäßig Satelliten in den Orbit fliegen. Eines Tages – das dürfte aber noch mindestens sieben Jahre dauern - sollen von hier aus Kosmonauten in den Orbit aufbrechen. Der Start vom 28. April wird Russlands einzige Mission von Wostotschny aus in diesem Jahr bleiben. Der nächste Flug von der neuen Basis wird nicht vor Ende 2017 stattfinden. Der Start war eigentlich schon für den 27. April angesetzt gewesen, wurde aber wegen eines technischen Problems an der Trägerrakete verschoben.

Weiterlesen: Erstflug vom neuen Kosmodrom Wostotschny erfolgreich

Nach drei vergeblichen Anläufen, einmal wegen schlechten Wetters und einmal wegen eines technischen Problems, startete am 22. April von Kourou aus eine Trägerrakete des Typs Sojus STA in eine polare Erdumlaufbahn und brachte dabei insgesamt fünf Satelliten in den Orbit. Die Mission wurde von Arianespace als VS 14 bezeichnet. Diese Abkürzung steht für "Vol Sojus 14" und bedeutet, dass es sich dabei um die insgesamt 14. Mission einer russischen Sojus 2 vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou aus handelt. Es war dies der 1.858. Start einer Rakete, die auf die legendäre R-7 des sowjetischen Konstrukteurs Koroljow zurückgeht.

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Am 8. April startete eine Trägerrakete des Typs Falcon 9 FT mit dem achten Versorgungsfahrzeug des Typs Dragon zur Versorgung der Internationalen Raumstation. Die Mission trägt die Bezeichnung SpaceX CRS-8. Das Vehikel ist damit das vierte Besuchsschiff, das innerhalb von nur vier Wochen zum Außenposten fliegt. Für SpaceX war es die erste Versorgungsmission der ISS, seit es im Juni letzten Jahres zu einem Startversager der Falcon gekommen war. Die letzte erfolgreiche Dragon-Mission zur internationalen Raumstation hatte im April letzten Jahres stattgefunden.

Weiterlesen: SpaceX bei Start und Landung erfolgreich

Nach einer ganzen Reihe von Jahren brachte China am 5. April wieder einen rückführbaren Forschungssatelliten der Shijian-Reihe in der Orbit. Shijian-10, so der Name des Raumfahrzeugs,  ist eine verbesserte Version des Shijian-8 Satelliten, der im Jahre 2006 gestartet wurde und 15 Tage später wieder zur Erde zurückkehrte. Shijian-10 ist aber insgesamt schon der insgesamt 24. unbemannte rückkehrfähige Satellit Chinas. Wie sein Vorgänger Shijian-8 soll er etwa zwei Wochen auf einer Umlaufbahn mit einem Perigäum von 232 Kilometern, einem Apogäum von 268 Kilometern und einer Bahnneigung von 42,9 Grad zum Äquator verbleiben, und danach am Fallschirm in Inneren Mongolei landen.

Weiterlesen: Shijian-10 bleibt zwei Wochen im Orbit

Am Abend des 31. März brachte Russland das unbemannte Versorgungsschiff Progress MS-2 auf den Weg zur Internationalen Raumstation. Der Flug ist die erste von insgesamt drei für dieses Jahr geplanten Progress-Missionen. Es ist gleichzeitig der zweite unbemannte Raumfrachter, der innerhalb der letzten acht Tage zum Außenposten gesendet wurde. Am 23. März war bereits eine Atlas 5 mit einem Cygnus-Frachter gestartet, der 3,4 Tonnen Versorgungsgüter zur ISS brachte. Progress MS-2 hat 2.425 Kilogramm Fracht an Bord.

Weiterlesen: Russland sendet Progress MS-2 zur ISS

Beim - aus westlicher Sicht - dritten Orbitalstart des Jahres 2016 brachte China die inzwischen schon 22.  Einheit für sein Navigationssatellitensystem Beidou in den Orbit. China selbst betrachtet den Flug im Übrigen erst als den Start Nummer eins des neuen Jahres, denn nach dem chinesischen Kalender hat das Jahr (es ist das "Jahr des Affen") eben erst angefangen. Die Mission begann am zentralchinesischen Weltraumbahnhof Xichang. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 3A eingesetzt.

Weiterlesen: China bringt Beidou Nummer 22 in den Orbit

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