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Zehn Starts haben die USA in diesem Jahr bisher durchgeführt. Alleine sechs davon gehen auf die Rechnung von SpaceX. Am 15. Juni brachte eine Falcon 9 FT (Full thrust) dieses Unternehmens die beiden Kommunikationssatelliten Eutelsat 117 West B und ABS-2A sicher auf eine supersynchrone Transferbahn. Die Landung der ersten Stufe, die als "experimentell" bezeichnet wurde, scheiterte dagegen knapp.

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China brachte am 14. Juni mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 3C den Navigationssatelliten Beidou-2 G7 für die Compass/Beidou Konstellation auf eine geostationäre Transferbahn. Es ist dies der dritte chinesische Start eines Navigationssatelliten in diesem Jahr. Das Land arbeitet mit Hochdruck an der Fertigstellung seines globalen Beidou-Systems und wird den dafür ursprünglich geplanten Zeitrahmen voraussichtlich deutlich unterschreiten. Experten gingen bisher davon aus, dass der Fertigstellungstermin um das Jahr 2020 liegt, doch könnte dieses bisherige Ziel um ein bis zwei Jahre unterschritten werden.

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Geheim ist nicht immer geheim, aber dieses Mal denn doch. Auch Tage nach dem Start von NRO-L37 diskutieren Experten, um welchen Satelliten es sich da wohl handelt, der am 11. Juni mit Amerikas schwerster Trägerrakete direkt in eine geostationäre Umlaufbahn gebracht worden ist. Bekannt sind nur die grundlegenden Parameter der Mission, die aus der eingesetzten Trägerrakete, der eingeschlagenen Flugbahn und der verwendeten Nutzlastverkleidung abzuleiten sind. Schon vor dem Start wurde allerdings vermutet, dass es sich bei dem Raumfahrzeug um einen elektronischen Funkaufklärer (ELINT) der Orion-Klasse handelt, doch kamen danach wieder Zweifel auf.

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Eine Trägerrakete des Typs Proton M Briz M brachte am 9. Juni im Auftrag der International Launch Services (ILS) den Kommunikationssatelliten Intelsat 31 in eine supersynchrone Transferbahn. Der Start verlief am Ende erfolgreich, obwohl eines der vier Zweitstufentriebwerke des Trägers neun Sekunden zu früh abschaltete. Die Briz M Oberstufe konnte die Minderleistung des Trägers aber im weiteren Verlauf des Fluges ausgleichen. Für die schon häufig von Qualitätsproblemen geplagte Proton war dies somit erneut ein „close call“.

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Eine russische Trägerrakete des Typs Rokot mit einer Briz-KM Oberstufe brachte am 4. Juni den Geodäsie-Satelliten Geo-IK-2 Nr. 2 in eine niedrige Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte von der Anlage 133 in Plesetzk. Geo-IK-2 ist das Nachfolgesystem der Geo-IK Geodäsiesatelliten, von denen in den Jahren 1981 - 1994 insgesamt 14 Stück mit Raketen des Typs Tsiklon gestartet wurden.

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Russland hat einen neuen Glonass-Navigationssatelliten in den Orbit gebracht. Der Mission begann am 29. Mai um 10:44 Uhr mitteleuropäischer Zeit an der Startanlage 43/3 des Raumfahrtzentrums Plesetzk in Nordrussland. Das Glonass-Navigationssatellitensystem ist gegenwärtig die einzige globale Alternative zum US Satellitennavigationssystem GPS. Erst danach kommt das chinesische Beidou/Kompass-System, das sich ebenfalls schnell der globalen Ausbaustufe nähert. Die Entwicklung des russischen Glonass-Systems begann bereits Mitte der siebziger Jahre. Als Träger für diese Mission kam eine Rakete des Typs Sojus 2.1b „Fregat“ zum Einsatz.

Weiterlesen: Russland bringt Glonass Nr. 53 in den Orbit

Innerhalb von nur drei Wochen führte SpaceX zum zweiten Mal einen kommerziellen Satellitentransport in den geostationären Transferorbit durch und landete danach die erste Stufe der Trägerrakete erfolgreich auf dem unbemannten Bergungsschiff im Atlantik. Bei dem Raumfahrzeug handelt es sich um Thaicom 8 für die Thaicom PLC, der mit seinen 24 Ku-Band Transpondern Kommunikationsdienstleistungen für Südasien und Afrika zur Verfügung stellen soll.

Weiterlesen: Space X erneut mit Start und Landung erfolgreich

Am 25. Mai brachte eine russische Trägerrakete des Typs Sojus STB Fregat die Flugeinheiten Nummer 10 und 11der Einsatzkonstellation des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo in den Orbit. Rechnet man die Vorseriensatelliten mit, dann sind es bereits die Satelliten Nummer 13 und 14. Der Liftoff erfolgte um 10:48 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana. Die beiden neuen Raumfahrzeuge tragen die Namen Danielè und Alizeé.

Weiterlesen: Danielè und Alizeé verstärken Galileo-Konstellation

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