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Am 29. Juli brachte eine Trägerrakete des Typs Atlas 5 der United Launch Alliance (ULA) einen Satelliten für das National Reconnaissance Office (NRO) in einen geostationären Transferorbit. Die Startmission begann um 14:37 Uhr mitteleuropäischer Zeit an der Anlage 41 in Cape Canaveral, entsprechend 8:37 Uhr lokaler Ortszeit. Wie üblich hielt sich der Auftraggeber über die Identität des Satelliten und seine Aufgaben bedeckt. Das Raumfahrzeug bekam offiziell die Bezeichnung NRO-L61, eine reine Zählnummer (NRO Launch Nr. 61). Nachdem diese Nummer nicht sequentiell vergeben wird, bekommt der Satellit zusätzlich eine weitere Bezeichnung nach der Ankunft im Orbit. NRO-L61 heißt deshalb auch USA-269, die aktuelle und sequentielle Zählnummer für US-Militärsatelliten.

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Es sieht schon fast routinemäßig aus und ist trotzdem jedes Mal ein atemberaubender Anblick: Der Start einer Falcon 9 FT an der Startanlage 40 in Cape Canaveral und siebeneinhalb Minuten später die Rückkehr der ersten Stufe in der drei Kilometer entfernten Landing Zone 1 (oder weit draußen im Atlantik auf einem Bergungsschiff). Der Liftoff am 18. Juli kennzeichnete den Beginn der zehnten Versorgungsmission zur ISS mit einer Dragon-Kapsel von SpaceX. Der Start erfolgte auf die Sekunde pünktlich um 0:44 Uhr Ortszeit (entsprechend 6:44 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit). Die Mission mit der Bezeichnung CRS-9 wurde im Auftrag der NASA unter dem Commercial Resupply Service Vertrag durchgeführt.

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Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos brachte am 16. Juli den unbemannten Raumfrachter Progress MS-03 auf eine Erdumlaufbahn, die ihn im Laufe der nächsten beiden Tage später zur ISS bringen wird. Es ist dies das zweite von insgesamt drei Nachschubfahrzeugen, welche Russland in diesem Jahr für die Versorgung der Internationalen Raumstation starten wird.

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Die russische Raumfahrtagentur Roskosmos brachte in den frühen Morgenstunden des 7. Juli ein bemanntes Raumschiff auf den Weg zur Internationalen Raumstation. Bei dem Fluggerät handelte es sich um Sojus MS-01, eine überarbeitete Version des bisher eingesetzten Sojus TMA-M Raumfahrzeugs. Um mit dem Vehikel einige Flugtests durchführen zu können, wird sich Sojus MS-01 der Raumstation auf dem klassischen Anflugprofil nähern, das zwei Tage in Anspruch nimmt. Üblich sind seit einigen Jahren die kurzen sechs-Stunden Transfers.

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China führte am 25. Juni den erfolgreichen Jungfernflug der Langer Marsch 7 (Long March 7) durch. Die Mission begann um exakt 12:00 Uhr Greenwich Mean Time am Startkomplex 201 des Raumflugzentrum Wenchan, das mit dieser Mission ebenfalls eingeweiht wurde. Die Nutzlast der komplexen Mission bestand aus einer Orbitaleinheit, bestehend aus einer YF-1A Oberstufe, dem verkleinerten Prototypen eines zukünftigen bemannten Raumschiffes mit der Bezeichnung DFFC, einem Ballastblock, einem 12 Einheiten großen Cubesat und zwei Kleinsatelliten mit der Bezeichnung Tiange-1 und Tiange-2

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Eine Trägerrakete des Typs Atlas 5 der United Launch Alliance (ULA) brachte am 24. Juni einen Kommunikationssatelliten für die US-Marine in eine geosynchrone Transferbahn. Der Start erfolgte zu Beginn eines 44 Minuten langen Startfensters von der Anlage 41 der Luftwaffenbasis Cape Canaveral aus. Bei der Nutzlast handelte es sich um die fünfte Einheit der Mobile User Objective System (kurz: „MUOS“) Konstellation. Die Raumfahrzeuge ersetzen die elf Satelliten der UFO-Serie (für UHF Follow On), die zwischen 1993 und 2003 gestartet worden waren. UFO war seinerseits das Nachfolgesystem der FLTSACOM Satelliten und der LEASAT-Serie. Letztere war noch vom vom Shuttle ausgesetzt worden.

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Eine indische Trägerrakete des Typs PSLV-XL brachte am 22. Juni insgesamt 21 Satelliten auf eine sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte von der Startrampe 2 des indischen Satish Dhawan Raumfahrtzentrums auf der ostindischen Insel Shriharikota. Es war der vierte indische Orbitalstart des laufenden Jahres und der 36. Einsatz einer PSLV-Rakete.

Weiterlesen: PSLV-XL bringt 21 Satelliten in den Orbit

Beim dritten Einsatz einer Ariane 5 in diesem Jahr brachte der europäische Schwerlastträger die beiden Kommunikationssatelliten Echostar 18 und BRISAT erfolgreich in einen geostationären Transferorbit. Der Start war um einen Tag verschoben worden, weil am Vortrag in der Stratosphäre eine zu starke Höhenwindströmung aktiv war. Die Mission trug für Arianespace die Bezeichnung VA 230 (für Vol Ariane 230), weil es der 230. Einsatz einer Ariane-Trägerrakete seit dem Erstflug der Ariane 1 im Dezember 1979 war. Es war außerdem der 72. Erfolgreiche Start einer Ariane 5 in ununterbrochener Reihenfolge.

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