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Eine europäische Trägerrakete des Typs Vega brachte in den frühen Morgenstunden des 2. August die beiden Erdbeobachtungssatelliten VENµS und OPTSAT 3000 in eine sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Arianespace bezeichnet die Mission als VV10, was für "Vol Vega Nummer 10" steht, also den 10. Einsatz einer Rakete dieses Typs. Zum Startzeitpunkt war es in Mitteleuropa 3:58 Uhr. In Französisch Guyana, wo sich nahe der Stadt Kourou das europäische Raumfahrtstartzentrum befindet, war es dagegen erst 22:58 Uhr am 1. August. Es war das siebte Mal, dass eine Vega Erdbeobachtungssatelliten in den Orbit brachte. Das vierstufige Startfahrzeug ist Europas Trägerrakete für kleinere Nutzlasten.

Weiterlesen: Vega bringt VENµS und OPTSAT 3000 in den Orbit

Drei Raumflugveteranen machten sich am 27. Juli vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur aus auf den Weg zur Internationalen Raumstation.  Ihr Raumschiff - Sojus MS-05 - flog unter dem Kommando des russischen Kosmonauten Sergei Rjasanski. Mit ihm an Bord waren noch der ESA-Astronaut Paolo Nespoli und sein NASA-Kollege Randy Bresnik. Die drei sollen voraussichtlich bis November an Bord der Station bleiben.

Weiterlesen: Neue Crew für die ISS

Eine Sojus 2.1a "Fregat" brachte am 14. Juli insgesamt 73 Satelliten in einen sonnensynchronen Orbit. Es ist dies die größte Zahl, die je eine russische Trägerrakete bei einem einzelnen Start in den Weltraum transportierte. Bei diesen Nutzlasten handelt es sich um fünf Mikrosatelliten der Gewichtsklasse zwischen 17 und 120 Kilogramm und 67 Cubesats aus Deutschland, Japan, Russland, Norwegen, Kanada und den USA. Die Hauptnutzlast  bei dieser Mission war aber der russische Erdbeobachtungssatellit Kanopus-V-IK.

Weiterlesen: Lange Startmission mit 73 Satelliten

SpaceX führte in den frühen Morgenstunden des 6. Juli (mitteleuropäischer Zeit) erfolgreich den Start des Kommunikationssatelliten Intelsat 35e durch. Der Flug, der an der historischen Startanlage 39A des Kennedy Space Centers begann, gelang erst im dritten Anlauf. Zweimal war der Countdown in den letzten Tagen nur Sekunden vor der Zündung der Triebwerke abgebrochen worden. Schuld daran war ein fehlerhaft arbeitendes Sensorsystem an der Bodenausrüstung. Es war bereits der zehnte Einsatz einer Falcon 9 in diesem Jahr, der vierte im Zeitraum eines Monats und der dritte in einem Zwei-Wochen-Zeitraum. Außerdem war es der 38. Flug einer Falcon 9-Rakete insgesamt.

Weiterlesen: Falcon 9 startet mit Intelsat 35e beim dritten Versuch

Der misslungene Versuch Chinas, mit der neuen Großträgerrakete Langer Marsch 5 den gewaltigen experimentellen Kommunikationssatelliten Shijian 18 in einen geostationären Transferorbit zu bringen, dürfte der teuerste Fehlschlag in der Geschichte der chinesischen Raumfahrt sein. Dabei sah zunächst alles perfekt aus. Die Mission begann um 13:23 Uhr mitteleuropäischer Zeit am Startkomplex 101 des neuen Weltraumbahnhofs von Wenchang am Gelben Meer. Die ersten Flugminuten bis hin zur Trennung der Booster verliefen offensichtlich problemlos. Dann aber kam es zu einem noch nicht näher bekannten Leistungsabfall in der Zentralstufe des Trägers, verursacht offensichtlich durch ein Versagen eines der beiden YF-77 Triebwerke. Dieser Raketenmotor stellt die bedeutendste technische Entwicklung des Langer Marsch 5-Programms dar.

Weiterlesen: Teurer Fehlschlag

Arianespace führte am 28. Juni den vierten Einsatz einer Ariane 5 ECA in diesem Jahr durch. Bei dieser Mission wurden Inmarsat-S EAN/HellasSat 3 für Inmarsat und HellasSat und GSAT-17 für die indische ISRO in eine geostationäre Transferbahn gebracht. Die Mission, sie trug die Bezeichnung VA 238, begann um 23:15 Uhr mitteleuropäischer Zeit und verlief vollständig erfolgreich.

Weiterlesen: Ariane 5 ECA: 80 Erfolge in ununterbrochener Serie

Nur zwei Tage nach dem Start einer Falcon 9-Rakete in Florida sandte SpaceX am 25. Juni von der kalifornischen Luftwaffenbasis Vandenberg aus eine weitere Rakete dieses Typs in die Erdumlaufbahn. Dieses Mal waren 10 Satelliten der Iridium NEXT-Bauserie an Bord. SpaceX hat den Auftrag, praktisch die gesamte Konstellation für Iridium zu starten. Das Unternehmen wird dabei insgesamt acht Starts durchführen. Siebenmal werden 10 der jeweils 860 Kilogramm schweren Satelliten transportiert, bei der achten Mission sind es nur fünf. Der Flug an diesem 25. Juni war der zweite SpaceX-Einsatz für Iridium.

Weiterlesen: SpaceX startet und landet zwei Falcon 9 in zwei Tagen

Nur eine gute Stunde nach dem Start einer Sojus 2.1v von Plesetzk aus, erfolgte am 23. Juni der dritte Orbitalmission des Tages. Dieses Mal startete eine „Flight Proven“ Falcon 9 mit dem bulgarischen Kommunikationssatelliten BulgariaSat-1. Die erste Stufe des bei dieser Mission verwendeten Trägers hatte bereits im Januar eine Mission absolviert, damals um von der Westküste aus 10 Iridium-Kommunikationssatelliten in den Orbit zu transportieren. Es war das zweite Mal, dass SpaceX die erste Stufe einer Falcon 9 wiederverwendet, und es war die 36. Mission einer Falcon 9 überhaupt.

Weiterlesen: „Flight Proven“ Falcon startet BulgariaSat-1

Eine russische Trägerrakete des Typs Sojus 2.1v/Wolga brachte am 23. Juni eine nicht spezifizierte militärische Nutzlast auf eine sonnensynchrone, polare Erdumlaufbahn. Die russischen Streitkräfte, die den Start durchführten, bezeichneten die Nutzlast als Kosmos 2519. Die Mission begann um 20:04 Uhr mitteleuropäischer Zeit an der Startanlage 43/4 des nordrussischen Weltraumbahnhofs Plesetzk. Es ist dies dorft die einzige verbliebene aktive Startanlage für die Sojus und ihre Varianten. In den Jahren der Sowjetunion waren in Plesetzk vier derartige Anlagen in Betrieb.

Weiterlesen: Sojus 2.1v transportiert geheime Nutzlast ins All

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