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Eine internationale Crew, bestehend aus einem Russen, einem Franzosen und einer Amerikanerin startete m 17. November zur Internationalen Raumstation. Ihr Raumschiff Sojus MS-03 trat seine Reise an der Spitze einer Sojus FG-Trägerrakete an. Startort war der russische (aber in Kasachstan gelegenen) Weltraumbahnhof Baikonur. Es war dies der 132. bemannte Start eine Sojus.

Weiterlesen: Internationale Crew auf dem Weg zur ISS

Am 17. November 2016 brachte eine Ariane 5 in der Version ES erstmals einen Viererpack an Galileo-Satelliten in einen mittelhohen Erdorbit. Die Raumfahrzeuge tragen die Namen Antonianna, Lisa, Kimberley und Tijmen. Es ist das erste Mal, dass eine Ariane 5 im Galileo-Programm eingesetzt wird. Die ersten 14 Einheiten, einschließlich der Testsatelliten und der Prototypen, wurden paarweise mit Sojus-Raketen von Kourou und Baikonur aus gestartet. Nach dieser aktuellen Mission befinden sich nun 18 Galileo-Satelliten aller Versionen im Orbit.

Weiterlesen: Ariane 5 ES bringt Galileo-Quartett in den Orbit

Beim bereits 18. Orbitalstart des Jahres, und dem dritten in diesem Monat brachte China bei einem nicht zuvor angekündigten Start die erste Einheit einer neuen Generation meteorologischer Satelliten. Die Mission begann am Raumfahrtzentrum Jiuquan, von wo aus China erst vorgestern fünf Kleinsatelliten mit einer Feststoff-Trägerrakete des Typs Langer Marsch 11 in den Orbit gebracht hatte. Dieses Mal wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2D verwendet. Die Bezeichnung des Satelliten lautet Yunhai-1.

Weiterlesen: China erneut aktiv mit Yunhai-1

Eine Atlas 5 der United Launch Alliance brachte am 11. November den Erdbeobachtungssatelliten World View 4 auf eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Ursprünglich war der Start bereits für den 15. September geplant, dann zwangen technische Probleme zu mehreren Verschiebungen, und schließlich wurde die Luftwaffenbasis Vandenberg – der Startort - von den schwersten Waldbränden in ihrer Geschichte heimgesucht, was in der Folge die gesamte Anlage für mehrere Wochen lahmlegte.

Weiterlesen: World View 4 und sieben Cubesats starten auf Atlas 5

China hat am 10. September mit einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 11 (LM-11) fünf Kleinsatelliten in eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn gebracht. Der Start erfolgte von einer mobilen Plattform auf dem Weltraumbahnhof Jiuquan. Es war dies der zweite Flug einer Rakete dieses neu entwickelten Typs. Bei der Langer Marsch 11 handelt es sich um einen vierstufigen Feststoffträger, der speziell für so genannte "Quick reaction“ Starts kleinerer Nutzlasten vorgesehen ist.

Weiterlesen: Zweiter Einsatz für Langer Marsch 11

Der Erstflug Chinas neuester und  stärkster Trägerrakete, der Langer Marsch 5 (Chang Zhen-5, anglisiert auch Long March 5 genannt) war ein vollständiger Erfolg. Der Start begann nach mehreren Verschiebungen um 13:32 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Startkomplex 101 des neuen Chinesischen Weltraumbahnhofs Wenchang in der südostchinesischen Provinz Hainan. Die Langer Marsch 5 ist nicht nur Chinas stärkste Trägerrakete. sondern - zumindest für einige Monate - auch die leistungsfähigste Trägerrakete der Welt.

Weiterlesen: Voller Erfolg für Chinas neuen Schwerlastträger

Eine Trägerrakete des Typs H-IIA brachte am 2. November den japanischen Wettersatelliten Himawari 9 in eine geostationäre Transferbahn. Die Mission begann um 7:20 Uhr mitteleuropäischer Zeit am Tanegasima Space Centre auf der Insel Osumi. Die Bezeichnung des Raumfahrzeugs ist Himawari 9. Die Bezeichnung bedeutet "Sonnenblume". Es handelt sich dabei um die zweite Einheit der dritten Generation japanischer Wettersatelliten. Himawari 8 war im Oktober 2014 gestartet worden. Beide Satelliten sollen bis Ende der zwanziger Jahre Dienst tun.

Weiterlesen: Japan bringt Himawari 9 in den Orbit

Ein russischer Kosmonaut, ein Raumfahrer der japanischen Weltraumagentur JAXA und eine NASA-Astronautin kehrten am 30. Oktober nach einem Aufenthalt von 115 Tagen im Orbit sicher zur Erde zurück. Die Landung in der kasachischen Steppe erfolgte um 5:58 Uhr mitteleuropäischer Zeit (entsprechend 9:58 Uhr Ortszeit). Die russischen Bergungsverbände waren bereits unmittelbar nach dem Aufsetzen der Kapsel vor Ort. Insgesamt hatten die drei Raumfahrer während ihres Aufenthaltes an Bord der Internationalen Raumstation die Erde 1.840mal umkreist.

Weiterlesen: Sojus MS-01 kehrt sicher zur Erde zurück

Mit einem problemlosen Start vom russischen - aber in Kasachstan gelegenen - Weltraumbahnhof Baikonur trat das Sojus MS-02 am 19. Oktober seine zweitägige Reise zur Internationalen Raumstation an. Die drei Besatzungsmitglieder an Bord stammen aus Russland und den USA. Es sind dies Sojus-Kommandant Sergei Ryschikow und Bordingenieur Andrei Borissenko von der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos und der NASA-Astronaut Shane Kimbrough. Für Ryschikow ist es der erste Raumflug, für Borissenko und Kimbrough ist es jeweils die zweite Mission.

Weiterlesen: Problemloser Reisebeginn für Sojus MS-02

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