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Eine Trägerrakete des Typs H-2A brachte am 27. Februar Japans neuesten militärischen Beobachtungssatelliten in den Orbit. Der Start von IGS Optical-6 erfolgte um 5:34 Uhr mitteleuropäischer Zeit (entsprechend 12:34 Uhr Ortszeit) vom Launch Pad 1 des Raumfahrtzentrums Tanegashima. Als Träger wurde die Version 202 der Rakete eingesetzt. Sie verfügt über zwei Feststoffbooster zur Startunterstützung. Der Satellit wird vom "Cabinet Satellite Intelligence Center" betrieben, das direkt an die japanische Regierung berichtet. Es handelt sich dabei um einen elektro-optischen Aufklärer, der vor allem die Aktivitäten des suspekten Nachbarn Nordkorea genau unter die Lupe nehmen soll.

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Bei SpaceX ist fast jeder Einsatzflug gleichzeitig auch eine Testmission. Das war an diesem 22. Februar nicht anders. Erstmals wurde die "Fairing 2.0." eingesetzt, eine überarbeitete Nutzlastverkleidung, mit der auch gleich ein Bergungsversuch durchgeführt wurde. Bei der Mission wurden auch die beiden ersten Testeinheiten von Elon Musks zukünftiger Internet-Constellation in den Orbit gebracht. Die erste Stufe der Rakete, Core No. 1038.2 erlebte ihren zweiten und zugleich letzten Einsatz. Bei dieser Stufe handelt es sich um den letzten Block-3 Booster. Mit ihm war im August 2017 der taiwanesische Erdbeobachtungssatellit Formosat-5 gestartet worden. Die Block 3-Version der Falcon 9-Erststufe wird nur jeweils einmal wiederverwendet. Die Hauptnutzlast bei dieser Mission war der spanische Erdbeobachtungssatellit PAZ, der relativ kurzfristig von einer russischen Dnepr-Rakete auf die Falcon 9 "umgebucht" worden war.

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Am 13. Februar trat das erste Versorgungsraumschiff für die ISS des Jahres 2018 von Baikonur aus seine Reise zum Außenposten an. Der Start hätte eigentlich bereits am 11. Februar erfolgen sollen, aber da ergab sich nur wenige Sekunden vor der Zündung der Triebwerke der Sojus 2.1a-Trägerrakete ein Problem, und die Mission musste verschoben werden. Damit trat genau die gleiche Situation ein, die bereits den Start von Progress MS-07 im vergangenen Oktober um zwei Tage verschieben ließ. Im zweiten Anlauf klappte nun alles einwandfrei.

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Am 12. Februar brachte China die insgesamt 28. und 29. Flugeinheit der Beidou-Navigationssatellitenkonstellation in den Orbit. Die beiden Raumfahrzeuge tragen die Bezeichnung Beidou-3MEO3 und Beidou-3MEO4. Sie gehören zur MEO (Medium Earth Orbit) Komponente der Phase 3 des Beidou-Systems. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 3B/Y1 eingesetzt. Es war der siebte Orbitalstart des Jahres für China, der zweite für den Aufbau des Beidou-Systems innerhalb eines Monats, der dritte Beidou-Start im letzten Vierteljahr und der vierte Einsatz insgesamt, bei dem Satelliten der 3M-Serie gestartet werden.

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Nur wenige Tage nach dem erfolgreichen Start der kleinsten Trägerrakete der Welt gab auch die - zumindest bis zum nächsten Jahr - größte Trägerrakete der Welt ihr fast vollständig erfolgreiches Debut. Schon aufgrund der schieren Masse, und der ungeheuren Menge an Energie, die in dieser Rakete mit ihren 1.400 Tonnen Startgewicht gebunden ist, war die Mission der Falcon 9 "Heavy" vom Grad der Gefährlichkeit her aber in eine ganz andere Kategorie. Der Flug war voll von Unwägbarkeiten, die sich im Vorfeld nicht durch Berechnung und Bodentests ausräumen lassen. Auch im Windkanal sind keine vollständig realistischen Daten über das Resonanzverhalten der drei über Streben verbundenen Boostern mit ihren insgesamt 27 Triebwerken zu gewinnen, genausowenig wie Informationen über das wahre Strömungsverhalten der Luft um die Rakete im schallnahen Bereich. Auch die Auswirkungen der Kräfte während der Phase der maximalen dynamischen Belastung, der Dynamik der Boostertrennung oder möglicherweise auftretender Pogo-Effekte lassen sich nicht exakt berechnen oder simulieren. Die Beobachtungen des Rückstroms der heißen Gase im Triebwerksbereich, in dem sie sich fangen und zu Bränden führen können, ist auch nur in einer realen Mission feststellbar.

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Selten wurde ein Raumfahrtrekord so deutlich überboten – oder sollte man in diesem Fall eher sagen „unterboten“ – wie bei diesem Start am 3. Februar. Japanischen Ingenieuren gelang es an diesem Tag, die mit deutlichem Abstand kleinste Satellitenträgerrakete der Welt erfolgreich zu starten. Die Mission begann am Uchinura-Raumfahrtzentrum auf der Insel Kyushu, und dort an dem Teil des Geländes, an dem normalerweise die Starts von Höhenforschungsraketen der Typen S-310, S-520 und SS-520 durchgeführt werden. Tatsächlich war der eingesetzte Träger eine modifizierte Höhenforschungsrakete der Baureihe SS-520 mit der Bezeichnung SS-520-5. Bei der Nutzlast handelte es sich um den der nur drei Kilogramm schwere Tricom-1R Satelliten.

Weiterlesen: Kleinste Orbitalträgerrakete der Welt erfolgreich gestartet

China startete am 2. Februar einen Satelliten zur Erhebung von Daten für mögliche Erdbebenvorhersagen. Als Träger für die Mission, die vom nordchinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan aus ihren Anfang nahm, wurde eine Langer Marsch 2D eingesetzt, die zweistufige Version der Langer Marsch 4. Zusammen mit der Hauptnutzlast wurden noch sechs weitere kleine Raumfahrzeuge in den Orbit transportier. Sie stammen aus China, Italien, Argentinien und Dänemark. Die Mission war der sechste chinesische Orbitalstart in diesem Jahr.

Weiterlesen: China versucht Erdbebenvorhersage aus dem Weltraum

Das hat es seit Beginn des Raumfahrtzeitalters nicht gegeben, und bestätigt den stetigen Abwärtstrend in der russischen Raumfahrt. Erst der 14. Start eines neuen Raumfahrtjahres erfolgt in Russland, und erst als sechstes Land bringt die einstige Nummer 1 (bezüglich der Anzahl von Orbital- und Raumsondenstarts) im Jahr 2018 den ersten Satelliten in den Orbit. Immerhin waren es aber dann gleich 11 Stück, die an diesem 1. Februar mit einer Trägerrakete des Typs Sojus 2.1a/Fregat M von Wostotschny aus ihre Reise in die Umlaufbahn antraten. Zwei russische Erdbeobachtungssatelliten der Kanopus V-Serie, vier Technologiesatelliten der TU Berlin mit der Bezeichnung S-Net, vier Cubsats von Spire Global mit der Bezeichnung Lemur-2 und ein weiterer deutscher Kleinsatellit, D-Star ONE v.1.1 von German Orbital Systems, ebenfalls ein Cubesat.

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Zum zweiten Mal in diesem Jahr trat am 31. Januar eine Falcon 9 Trägerrakete in Aktion. Sie brachte bei diesem Start den luxemburgischen Kommunikationssatelliten GovSat-1 sicher auf eine supersynchrone geostationäre Transferbahn. Eine Bergung der Erststufe war dabei nicht vorgesehen, weswegen auch das Bergungsschiff nicht entsandt wurde. Allerdings wurde ein Technologieexperiment damit unternommen. Überraschenderweise blieb die Stufe bei der Wasserlandung intakt, was nun zur Folge hat, dass sie möglicherweise nun doch zurück zum Hafen von Cape Canaveral geschleppt wird.

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