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Der erste Orbitalstart von Indiens neuer Trägerrakete, der GSLV Mark III, war ein voller Erfolg. Der Mission begann - exakt zum vorgesehenen Zeitpunkt - am 5. Juni von der zweiten Startrampe des Satish Dhawan Raumfahrtzentrums auf der ostindischen Insel Shriharikota. Bei der Mission wurde der Kommunikations-, Technologie- und Wissenschaftssatellit GSAT-19 in eine geostationäre Transferbahn transportiert.

Weiterlesen: Erfolg für Indien mit der GSLV Mark III

Alles verlief perfekt an diesem 3. Juni. Es war der insgesamt 100. Start von der historischen Startanlage 39A am Kennedy Space Center, davon der 6. den SpaceX von hier aus durchführt (davor waren von hier aus 82 Shuttle-Flüge und 12 Saturn V-Missionen des Apollo- und Skylab-Programms gestartet worden). Es war der 35. Einsatz einer Falcon 9, die 11. erfolgreiche Rückführung einer Falcon 9-Erststufe, der 11. offizielle Dragon-Versorgungsflug zur ISS und der 13. Flug eines Dragon-Raumschiffes überhaupt.

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Beim dritten Start innerhalb weniger Wochen brachte die Arianespace bei der Mission VA237 eine Rekordnutzlast in den geostationären Transferorbit.  Die beiden Satelliten an Bord des Trägers, ViaSat-2 und Eutelsat 172B brachten, zusammen mit der Doppelstartstruktur und dem Adapter, 10.865 Kilogramm auf die Waage. Die Startmission begann um 1:45 Uhr mitteleuropäischer Zeit am europäischen Raumflughafen in Kourou, in Französisch Guyana. Es war der 79. erfolgreiche Start einer Ariane 5 in ununterbrochener Reihenfolge.

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Japan brachte am 1. Juni den zweiten Satelliten seines so genannten Quasi-Zenith Satellite Systems (QZSS) erfolgreich in den vorgesehenen Orbit. Der Start des Raumfahrzeugs mit dem Namen Michibiki-2 erfolgte um 2:17 Uhr mitteleuropäischer Zeit, entsprechend 9:17 Uhr japanischer Ortszeit. Startort war der Yoshinobu Startkomplex am Tanegashima Raumfahrtzentrum der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA. Als Träger wurde die 34. Flugeinheit einer Rakete des Typs H2A-202 eingesetzt.

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Am 25. Mai, nur gut zwei Stunden nach dem Start der Rocketlab Electron, brachte Russland einen militärischen Aufklärungssatelliten der EKS-Baureihe in den Orbit. Das Raumfahrzeug ist die zweite Flugeinheit des neuen Tundra-Frühwarnsystems. Aufgabe des Satelliten ist das Aufspüren und die Bahnverfolgung von Raketenstarts weltweit. Als Träger wurde eine Sojus 2.1b "Fregat" eingesetzt. Die Mission war erst der fünfte Orbitalstarts Russlands in diesem Jahr, wenn man die beiden Sojus-Einsätze, die vom europäischen Raumfahrtgelände Kourou aus erfolgten, mitzählt. Das ist eine erheblich geringere Anzahl als in den vergangenen Jahren, wo zum selben Zeitpunkt im Jahr meist schon mindestens 10-12 Flüge durchgeführt worden waren.

Weiterlesen: Russland bringt Aufklärungssatelliten in den Orbit

Erstflüge von Trägerraketen scheitern häufig, und noch häufiger scheitern Erstflüge kleiner Orbitalträger. Die Rocketlab Electron machte da bei ihrem Jungfernflug am 25. Mai keine Ausnahme. Das Unternehmen vermeldete zwar nach dem Start etwas euphemistisch „Erfolg: Weltraum erreicht“, aber wer zwischen den Zeilen lesen konnte wusste damit, dass zwar eine Flughöhe von mehr als 100 Kilometern erzielt, die geplante elliptische Orbitalbahn aber verfehlt wurde. Dennoch war die Mission letztendlich erfolgreich, denn eine ganze Reihe von Test-Meilensteinen wurden zufriedenstellend absolviert. Rocketlab plant noch zwei weitere Erprobungsflüge bevor der Träger einsatzbereit erklärt werden soll.

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Eine Trägerrakete des Typs Sojus ST-A brachte am 18. Mai den Kommunikationssatelliten SES-15 in eine geostationäre Transferbahn. Die Mission wurde im Auftrag der Arianespace von der Sojus-Startanlage in Kourou in Französisch Guyana aus durchgeführt. Der Flug begann zu Beginn des Startfensters um 13:54 Uhr mitteleuropäischer Zeit und endete fünf Stunden und 18 Minuten später mit dem erfolgreichen Absetzen des Raumfahrzeugs durch die Fregat M-Oberstufe der Sojus.

Weiterlesen: Arianespace bringt SES-15 mit Sojus in den Orbit

SpaceX führte am 16. Mai ihre sechste Orbitalmission innerhalb der letzten vier Monate durch. Dabei wurde der über 6.000 Kilogramm schwere Kommunikationssatellit Inmarsat-5 F4 auf eine supersynchrone geostationäre Transferbahn transportiert. Das Gewicht des Satelliten und die Anforderungen an die Flugbahn erlaubten bei diesem Start keine Rückführung der ersten Stufe. Die Falcon 9 Trägerrakete flog daher ausnahmsweise (aber doch schon zum zweiten Mal in diesem Jahr) in der "expendable"-Version, bei der sich keine Landevorrichtungen an Bord befinden.

Weiterlesen: Sechster Start in vier Monaten bei SpaceX

Eine indische Trägerrakete des Typs GSLV Mark II brachte am 5. Mai den Kommunikationssatelliten GSAT-9 auf eine geostationäre Transferbahn. Die Mission begann um 13:27 Uhr mitteleuropäischer Zeit (16:57 Uhr Ortszeit) von der Startanlage 2 des Satish Dhawan Raumfahrtzentrum auf der ostindischen Insel Shriharikota. Der Einsatz war der vierte erfolgreiche Flug einer GSLV-Trägerrakete in Folge, was in den Reihen der ISRO für ziemliche Erleichterung sorgte. Dieser Träger hatte in der Vergangenheit eine recht durchwachsene Bilanz. Von den bisherigen elf Einsätzen waren lediglich sechs vollständig erfolgreich.

Weiterlesen: Indiens GSLV zum vierten Mal in Folge erfolgreich

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