Der zweite Teststart war erfolgreich. Nach dem „Beinahe-Erfolg“ vom 25. Mai letzten Jahres verlief dieses Mal der Start einer Rocketlab Electron über alle Phasen perfekt. Die Mission begann um 2:43 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Rocketlab-Startgelände auf der Māhia Halbinsel an der Ostküste der neuseeländischen Nordinsel. Die Vorbereitungen für diesen zweiten Start waren aber nicht problemlos gewesen. Eine erste Startkampagne im Dezember hatte nach mehreren Versuchen erfolglos beendet werden müssen, und auch während der zweiten Kampagne war es immer wieder aus unterschiedlichen Gründen zu Verzögerungen gekommen.

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Die United Launch Alliance (ULA) brachte am 20. Januar mit einer Trägerrakete des Typs Atlas 5 einen Frühwarn-Satelliten des „Space-Based Infrared Systems (kurz: SBIRS) der US-Luftwaffe in eine geostationäre Transferbahn. Der Start erfolgte vom Space Launch Complex 41 der Luftwaffenbasis Cape Canaveral. Es war der zweite Start einer Rakete der ULA im Zeitraum einer Woche.

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Das japanische Unternehmen Japan Space Systems (kurz: JSS) startete am 17. Januar den experimentellen Radarsatelliten ASNARO-2 in eine sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Er ist der zweite einer Serie experimenteller Erdbeobachtungssatelliten, die von JSS betrieben werden. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Epsilon eingesetzt, die bei diesem Einsatz ihren dritten Flug erlebte. Der Start erfolgte am Uchinora Space Center, dem kleineren der beiden "Weltraumbahnhöfe" Japans. Das Akronym ASNARO steht für "New System Architecture for Observation". Die Mission folgt auf ASNARO-1, ein elektro-optischer Erdbeobachtungssatellit, der im November 2014 mit einer Dnepr-Rakete in Russland gestartet worden war.

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Die außerordentlich hohe Startfrequenz chinesischer Nutzlasten hält weiter an. Beim bereits vierten Orbitalstart innerhalb von nur zehn Tagen brachte eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 11 insgesamt sechs Satelliten in eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Die Mission begann um 5:12 Uhr mitteleuropäischer Zeit am nordchinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan.

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Innerhalb von nur sechs Wochen hat China am 13. Januar den dritten Satelliten der LKW-Reihe (für: „Lùdì kānchá wèixīng“) gestartet. Und innerhalb von nur vier Tagen ist das bereits der dritte Orbitalstart Chinas. Wie schon seine beiden Vorgänger wurde auch dieses Raumfahrzeug von einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2D auf einer sonnensynchronen Erdumlaufbahn abgesetzt, und wie schon LKW-1 und 2 startete er auch dieses Mal vom nordchinesischen Weltraumbahnhof Jiuquan aus, und benutzte dabei die Startrampe 603 am Startkomplex 43 der Anlage.

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