Die außerordentlich hohe Startfrequenz chinesischer Nutzlasten hält weiter an. Beim bereits vierten Orbitalstart innerhalb von nur zehn Tagen brachte eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 11 insgesamt sechs Satelliten in eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Die Mission begann um 5:12 Uhr mitteleuropäischer Zeit am nordchinesischen Raumfahrtzentrum Jiuquan.

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Das japanische Unternehmen Japan Space Systems (kurz: JSS) startete am 17. Januar den experimentellen Radarsatelliten ASNARO-2 in eine sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Er ist der zweite einer Serie experimenteller Erdbeobachtungssatelliten, die von JSS betrieben werden. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Epsilon eingesetzt, die bei diesem Einsatz ihren dritten Flug erlebte. Der Start erfolgte am Uchinora Space Center, dem kleineren der beiden "Weltraumbahnhöfe" Japans. Das Akronym ASNARO steht für "New System Architecture for Observation". Die Mission folgt auf ASNARO-1, ein elektro-optischer Erdbeobachtungssatellit, der im November 2014 mit einer Dnepr-Rakete in Russland gestartet worden war.

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Beim dritten Start am 12. Januar brachte eine Trägerrakete des Typs Delta 4 einen Spionagesatelliten des National Reconnaissance Office (NRO) in eine retrograde Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte von der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien aus. Der Einsatzzweck des Satelliten ist geheim, und das Raumfahrzeug erhielt auch keine offizielle Bezeichnung, von der Zählnummer des NRO einmal abgesehen. Diese "Zählnummer" lautet: NRO-L47 (National Reconnaissance Office Launch No. 47). Als Träger wurde eine Rakete des Typs Delta 4 Medium eingesetzt. Die Mission war der insgesamt 36. Einsatz einer Delta 4.

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Innerhalb von nur sechs Wochen hat China am 13. Januar den dritten Satelliten der LKW-Reihe (für: „Lùdì kānchá wèixīng“) gestartet. Und innerhalb von nur vier Tagen ist das bereits der dritte Orbitalstart Chinas. Wie schon seine beiden Vorgänger wurde auch dieses Raumfahrzeug von einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2D auf einer sonnensynchronen Erdumlaufbahn abgesetzt, und wie schon LKW-1 und 2 startete er auch dieses Mal vom nordchinesischen Weltraumbahnhof Jiuquan aus, und benutzte dabei die Startrampe 603 am Startkomplex 43 der Anlage.

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Indien begann das Raumfahrtjahr 2018 am 12. Januar mit einer erfolgreichen Standardmission seiner PSLV-Trägerrakete. Das ist nicht ganz so selbstverständlich wie das Wort „Standard“ vermuten lässt, denn beim vorausgegangenen Einsatz, im August 2017, kam mit es mit der PSLV zu einem Fehlstart, als es nicht gelang, die Nutzlastverkleidung abzutrennen. Damals erreichte die vierte Stufe mit der unter der Fairing eingeschlossenen Nutzlast, einem Navigationssatelliten, zwar die Umlaufbahn, das Raumfahrzeug blieb aber damals in der Verkleidung gefangen und konnte nicht abgesetzt werden. Davor hatte die Rakete 36 erfolgreiche Starts in ununterbrochener Reihenfolge absolviert. Insgesamt hat der Träger bei 42 Missionen zweimal versagt. Der erste Fehlstart ereignete sich beim Erstflug im September 1993.

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