Eine Trägerrakete des Typs Sojus FG brachte am 17. Dezember das bemannte russische Raumschiff Sojus MS-07 auf den Weg zur Internationalen Raumstation. Der Start erfolgte um 8:21 Uhr mitteleuropäischer Zeit von der Startrampe 1/5 des Kosmodroms in Baikonur, der historischen Startrampe, von der aus schon Juri Gagarin im Jahre 1961 seine Reise ins All antrat.

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Das hat es seit den Zeiten des Shuttles nicht mehr gegeben: Eine "flugerprobte"  Falcon 9 brachte am 14. Dezember eine Nutzlast in den Orbit, die ihrerseits bereits einen Weltraumeinsatz hinter sich gebracht hatte. Der Begriff "flugerprobt" stammt von SpaceX und bezeichnet Erststufen der Falcon 9, die bereits eine Mission absolviert haben. Bei der ISS-Nachschubmission CRS-13 brachte die selbe Falcon 9-Erststufe, mit der im  Juni bereits den Flug CRS-11 auf den Weg gebracht worden war, nun eine Raumkapsel in den Orbit, die bereits im April 2015 eine Nachschubmission (CRS-6) durchgeführt hatte, und damals 37 Tage im Orbit verbracht hatte. Lediglich der "Trunk", die zylindrische Verlängerung der Kapsel und der Hitzeschild sind neu.

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Am 12. Dezember brachte die Arianespace mit einer Trägerrakete des Typs Ariane 5 ES die nächsten vier Raumfahrzeuge der europäischen Satellitennavigationskonstellation Galileo in eine halbsynchrone Erdumlaufbahn. Technisch gesehen handelt es sich dabei um die Einheiten FOC 15-18 (FOC = Full Operational Capability). Aber nachdem jeder Satellit den Namen eines Kindes trägt, das Landessieger im Galileo-Zeichenwettbewerb der Europäischen Kommission war, heißen die vier Flugeinheiten auch Nicole, Zofia, Alexandre und Irina.

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Nach einem vergleichsweise kurzen Aufenthalt an Bord der Internationalen Raumstation kehrte am 14. Dezember die Crew des Raumschiffes Sojus MS-05 wieder sicher zur Erde zurück. Die Landung in der Steppe von Kasachstan erfolgte um 9:38 Uhr mitteleuropäischer Zeit. An Bord der Rückkehrkabine des Raumschiffs befanden sich neben dem russischen Kosmonauten Sergei Rjasanski auch der ESA-Astronaut Paolo Nespoli und der NASA-Astronaut Randy Bresnik. Die drei waren am 28. Juli zur ISS aufgebrochen und hatten insgesamt 138 Tage 7 Stunden und 20 Minuten im Orbit verbracht.

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Die hohe Startfrequenz im chinesischen Raumfahrtprogramm hält an. Am 10. Dezember brachte eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 3B/G2 Algeriens ersten Telekommunikationssatelliten in eine geostationäre Transferbahn. Startort war der Weltraumbahnhof Xichang in Zentralchina. Der Satellit trägt die Bezeichnung Alcomsat-1.

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