Die Entwicklung sehr kleiner Trägerraketen ist problematisch. Sie werden in der Regel mit kleinen Budgets von kleinen Institutionen entwickelt und können häufig nicht die rigorosen Test- und Simulationsprogramme durchlaufen, denen Großträger vor ihrem Erstflug unterzogen werden. Praktisch alle Vorhaben dieser Art sind in der Vergangenheit gescheitert. Dies war vor gut einem Jahr bei der amerikanischen "Super Strypi" nicht anders, einem nur 28 Tonnen schweren Feststoffträger, und so war es auch am 14. Januar mit der japanischen SS-520, die im Erfolgsfalle mit einer Startmasse von nur 2,6 Tonnen zum kleinsten Satellitenträger aller Zeiten geworden wäre.

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Am 13. Januar kehrte die Falcon 9 von SpaceX wieder erfolgreich in den aktiven Dienst zurück. Der Start war der erste, seit ein Träger dieses Typs am 1. September zwei Tage vor einem geplanten Start bei der Betankung für einen statischen Brenntest völlig unvermittelt explodierte. Bei dieser "return-to-flight" Mission transportierte die Falcon 9 insgesamt 10 Satelliten der Iridium NEXT-Konstellation in den Orbit. Nicht nur der Transport in den Orbit verlief problemlos, auch die Landung der ersten Stufe auf einem unbemannten Bergungsschiff im Pazifik war vollständig erfolgreich.

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China absolvierte im Raumfahrtjahr 2016 am 28. Dezember mit dem Start der beiden Superview 1-Erderkundungssatelliten die letzte Raumfahrtmission des vergangenen Jahres und am 5. Januar 2017 auch gleich den ersten Start des neuen Raumfahrtjahres. Auch das bestätigt die zunehmende Dominanz Chinas in der Raumfahrt. 2016 hatte das Land gleichauf mit den USA die meisten Starts absolviert. Russland das bei der Zahl der Starts jahrzehntelang stets vorne gelegen hatte, nahm nur noch die dritte Position ein.

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China führte nach dem ersten Orbitalstart des Jahres am 5. Januar nur vier Tage später auch die zweite Raumfahrtmission des neuen Jahres durch. Bei diesem Einsatz kam ein leichter Feststoffträger des Typs Kuaizhou-1A (KZ-1A) zum Einsatz. Die Nutzlast bestand aus dem Erdbeobachtungssatelliten Jilin Liniye-1 und den beiden Cubesats Xingyun Shiyan 1 und Kaidun-1. Startort war das Gelände des Weltraumbahnhofs Jiuquan.

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