Das immense Tempo an Starts bei SpaceX hält weiter an. Nur drei Tage nach einer  Mission, bei der 10 Iridium-Kommunikationssatelliten von der Luftwaffenbasis Vandenberg aus in den Orbit gebracht wurden, startete am 12. Oktober schon wieder eine Falcon 9. Dieses Mal von der Startanlage 39A des Kennedy Space Centers in Florida. Dabei wurde eine bereits vorher einmal geflogene Erststufe eingesetzt, das dritte Mal in der Geschichte des Unternehmens (und der Geschichte der Raumfahrt überhaupt), dass so etwas geschieht.

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Die japanische Raumfahrtagentur JAXA brachte am 9. Oktober die 4. Einheit des so genannten "Quasi-Zenith Satellite Systems (QZSS)" in den Orbit. Bei diesen Raumfahrzeugen handelt es sich um Navigationssatelliten, mit denen in Japans städtischen Häuserschluchten und engen Gebirgstälern eine zentimetergenaue Navigation möglich ist. Die Satelliten strahlen zusätzlich zu den Signalen anderer Navigationssatellitensystemen ein Signal direkt aus dem Zenit über Japan aus, das somit genau senkrecht auf die Erde gerichtet ist. Bei den geografischen und städtebaulichen Bedingungen des Landes sind die herkömmlichen Navigationssignale oft abgeschattet, und eine genaue Positionsbestimmung ist nicht immer möglich.

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Am 6. Oktober brachte China einen Erderkundungssatelliten für Venezuela auf eine polare, sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Der Start erfolgte von der Startrampe 603 der Anlage 43 im nordchinesischen Weltraumzentrum Jiuquan. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2D eingesetzt. Sie ist eine zweistufige Variante der Langer Marsch 4.

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Eine Trägerrakete des Typs Falcon 9 von SpaceX brachte am 9. Oktober den dritten Satz an Iridium NEXT-Satelliten erfolgreich in den Orbit. Die Mission begann um 14:37 Uhr mitteleuropäischer Zeit (entsprechend 5:37 Uhr Ortszeit) an der Startanlage SLC-4E der Luftwaffenbasis Vandenberg in Kalifornien. Nicht nur der Start verlief erfolgreich, sondern auch – nun schon zum 15. Mal in ununterbrochener Serie - die Landung der ersten Stufe der Falcon 9 -Trägerrakete.

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Nach zwei Fehlschlägen in Folge im Juli, und vier Fehlstarts im Zeitraum eines Jahres hatte sich China eine dreimonatige Startpause unterzogen, um die Qualitätsstandards seiner Trägerraketen zu überprüfen. Am 29. September erfolgte nun der erste Start nach dieser Pause. Dabei brachte eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2C ein Trio experimenteller militärischer Überwachungssatelliten in den Orbit. Der Startort war - sehr ungewöhnlich für die verwendete Rakete - das zentralchinesische Raumfahrtzentrum Xichiang.

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