Für einen Zeitraum von 10 Tagen sind jetzt nur noch drei Besatzungsmitglieder an Bord der Internationalen Raumstation, nachdem der US-Astronaut Shane Kimbrough und die beiden russischen Kosmonauten Sergei Ryschikow and Andrei Borissenko am 10. April wieder zur Erde zurückkehrten. Die Landekapsel ihres Sojus MS-02 Raumschiffs ging um 13:20 Uhr mitteleuropäischer Zeit (17:20 Uhr Ortszeit) in der kasachischen Steppe nieder. An Bord verbleiben jetzt die derzeitige Kommandantin der Station, die Amerikanerin Peggy Whitson, sowie Thomas Pesquet von der ESA und Oleg Novitzki von Roskosmos.

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SpaceX eröffnete am 31. März ein neues Kapitel in der Geschichte der Raumfahrt. An diesem Tag gelang zum ersten Mal der Einsatz einer klassischen Orbitalrakete, die bereits zuvor eine frühere Mission geflogen hatte. Zwar war auch der Space Shuttle zu großen Teilen wiederverwendbar, allerdings unter enormem Aufwand für die Wartung und die Infrastruktur, was dazu führte, dass jede Mission etwa 800 Millionen Dollar kostete. Dieser enorme Preis, zusammen mit der ungenügenden Sicherheit für die Besatzungen, waren der Grund dafür, dass dieses Programm eingestellt wurde.

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Japans geografische Nähe zum unberechenbaren Nachbarn Nordkorea bewirkt, dass sich das Land ein aufwendiges System militärischer Überwachungssatelliten leistet. Unter diesem Aspekt startete das Land in den frühen Morgenstunden des 17. März einen neuen Radaraufklärer der IGS-Reihe, mit dem die Aktivitäten des suspekten Nachbarn genau unter die Lupe genommen werden können. Das Raumfahrzeug wurde auf eine sonnensynchrone polare Umlaufbahn gebracht.

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Eine Trägerrakete der United Launch Alliance (ULA) brachte in den frühen Morgenstunden des 19. März einen Kommunikationssatelliten des „Wideband Global Satcom“-Systems der US-Luftwaffe auf einen geosynchronen Transferorbit.  Die neue Einheit verstärkt die Konstellation, für die zwischen 2007 und 2016 bislang acht Satelliten in den Orbit gebracht wurden. Die Mission begann am Startkomplex 37 der Luftwaffenbasis Cape Canaveral. Als Trägerrakete wurde eine Delta 4 Medium+ (5,4) eingesetzt, die schwerste Rakete der Delta 4-Medium-Klasse.

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Beim dritten Einsatz in diesem Jahr hat eine Trägerrakete des Typs Falcon 9 den kommerziellen Nachrichtensatelliten Echostar 23 auf eine supersynchrone geostationäre Transferbahn gebracht. Wegen des hohen Gewichts des Satelliten wurde die Falcon 9 nach längerer Zeit wieder einmal in der "Expendable"-Version geflogen, also ohne Landebeine, Steuertriebwerke und die so genannten Grid-Fins, die immer dann benötigt werden, wenn die ersten Stufe des Trägers gelandet werden soll. Der Start verlief vollständig erfolgreich.

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