Nein, nicht den weltweit ersten Lastkraftwagen, sondern einen weiteren Satelliten der Yaogan-Reihe, sandte China am 3. Dezember in den Orbit. In dieser sehr allgemeinen Klassifikation trägt das Raumfahrzeug den Namen Yaogan-31. Daneben trägt aber auch die Bezeichnung "Land Surveying Satellite-1", woraus sich dann, über den Umweg der pinyin-Umschreibung der chinesischen Schriftsprache, aus dem Begriff Lùdì kānchá wèixīng 01 die offiziell benutzte Abkürzung LKW-1 ableitet. Der Satellit wurde von einer Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2D auf einer sonnensynchronen Erdumlaufbahn abgesetzt.

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Nur vier Tage nach dem Fehlstart einer Sojus 2.1b "Fregat" vom ostrussischen Weltraumbahnhof Wostotschny aus, bei dem insgesamt 18 Satelliten verloren gingen, brachten die russischen Streitkräfte am 2. Dezember erneut eine Trägerrakete dieses Typs an den Start. Dieses Mal jedoch in der dreistufigen Basisversion des Trägers, ohne die "Fregat"-Orbitaleinheit. Die Startmission begann am Weltraumbahnhof in Plesetzk, der meist für militärische Missionen eingesetzt wird, und verlief vollständig erfolgreich.

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Nur drei Tage nach dem Start dreier Erdbeobachtungssatelliten von Taiyuan aus, brachte China am 24. November erneut ein Satellitentrio in den Orbit. Dieses Mal erfolgte der Start vom Raumfahrtzentrum Jiuquan in der südlichen Mongolei aus. Bei der Mission Yaogan 30-02 wurden drei Raumfahrzeuge mit einem nicht näher spezifizierten Einsatzzweck gestartet. Die Yaogan-Serie umfasst militärisch genutzte Forschungs- und Einsatzsatelliten aller Art. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 2C eingesetzt.

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In den letzten 15 Jahren ist es Russlands Raumfahrt nicht ein einziges Mal gelungen - trotz rückläufiger Startzahlen - ein ganzes Jahr unfallfrei zu bleiben. Heuer hätte es beinahe geklappt, aber dann führte am 28. November ein grotesker Fehler dazu, dass Russland neben einem teuren Wettersatelliten der Meteor-Reihe noch weitere 18 Kleinsatelliten, darunter die ersten 10 Flugeinheiten der Lemur 2-Konstellation von Spire Global in den Atlantik versenkte. Noch ist nicht vollständig klar, wie die Sache passiert ist, man darf aber schon heute eine - wahrscheinlich ziemlich begründete - Vermutung aussprechen, dass wieder einmal das katastrophale russische Qualitätsmanagement zum zahlreich wiederholten Male einer sündteure Raumfahrtmission ein frühes Grab bescherte.

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China brachte am 21. November drei kommerzielle Fernerkundungssatelliten der Jilin-1 Konstellation in den Orbit. Startort war der Raumflughafen Taiyuan in Nordchina. Als Träger wurde eine Rakete des Typs Langer Marsch 6 eingesetzt. Es war erst der zweite Einsatz dieses Modells. Bei den Satelliten handelt es sich um die Serieneinheiten vier, fünf und sechs der neuen Konstellation, mit den Nummern Jilin 1-04 bis Jilin1- 06. Projektführer für Entwicklung und Bau der Raumfahrzeuge ist die Chang Guang Satellite Technology Ltd.

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