Nach zwei Fehlschlägen in Folge im Juli, und vier Fehlstarts im Zeitraum eines Jahres hatte sich China eine dreimonatige Startpause unterzogen, um die Qualitätsstandards seiner Trägerraketen zu überprüfen. Am 29. September erfolgte nun der erste Start nach dieser Pause. Dabei brachte eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 2C ein Trio experimenteller militärischer Überwachungssatelliten in den Orbit. Der Startort war - sehr ungewöhnlich für die verwendete Rakete - das zentralchinesische Raumfahrtzentrum Xichiang.

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Russland erhöht die Startfrequenz seiner Proton M Trägerrakete wieder deutlich. Nur zweieinhalb Wochen nach dem vorausgegangenen Start war der Träger am 28. September wieder im Einsatz. Dieses Mal mit dem Kommunikationssatelliten AsiaSat 9 der Asia Satellite Telecommunications Company Limited (AsiaSat) an Bord. Das Unternehmen ist der führende Satellitenbetreiber im asiatischen Raum.

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Eine Trägerrakete des Typs Sojus 2.1b „Fregat“ brachte am 22. September einen Navigationssatelliten der Glonass-M Reihe in einen halbsynchronen Erdorbit. Der Start erfolgte um 2:02 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom nordrussischen Raumflughafen Plesetzk aus. Bei dem Raumfahrzeug handelt es sich um die Serieneinheit Glonass-M Nr. 52S. Es war dies der erste Glonass-Start seit dem Start von Glonass-M Nr. 53 am 29. Mai letzten Jahres. Nach dem erfolgreichen Start bekam das Raumfahrzeug die Bezeichnung Kosmos 2521.

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Die United Launch Alliance (ULA) brachte am 24. September einen klassifizierten Satelliten für das National Reconnaissance Office (NRO) der Vereinigten Staaten in eine Erdumlaufbahn. Als Trägerrakete wurde eine Atlas 5 in der Version 541 eingesetzt, eine der schwersten Varianten dieses Trägers. Es war der fünfte Start einer Atlas 5 in diesem Jahr, und der insgesamt 73. Einsatz dieses Trägers insgesamt. Es war auch der dritte Start in diesem Jahr für das NRO.

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Der russische Kosmonaut Alexander Misurkin und die beiden US-Astronauten Mark Vande Hei und Joe Acaba erreichten am 12. September gut sechs Stunden nach ihrem Start in Baikonur die Internationale Raumstation. Damit ist der orbitale Außenposten wieder mit seiner gegenwärtigen Mannschafts-Sollstärke von sechs Personen belegt. Nur wenige Tage zuvor waren Peggy Whitson, Jack Fischer und Fjodor Jurtschikin von der ISS wieder zur Erde zurückkehrt.

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