Nur neun Tage nachdem der Start eines russischen Progress-Raumschiffes zur Versorgung der Internationalen Raumstation scheiterte, ist am 9. Dezember ein japanischer Raumfrachter nach einem problemlosen Start auf dem Weg zur ISS. Das als HTV-6 bezeichnete Vehikel startete um 22:27 Uhr japanischer Standardzeit (14:27 Uhr mitteleuropäischer Zeit) an der Spitze einer H-IIB Trägerrakete vom japanischen Weltraumbahnhof Tanegashima.

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Am 7. Dezember startete die indische Raumfahrtagentur ISRO den Umwelt-Monitoringsatelliten Resourcesat-2A. Als Träger wurde ein "Polar Satellite Launch Vehicle" (PSLV) eingesetzt. Startort war das Satish Dhawan Raumfahrtzentrum auf der ostindischen Insel Shriharikota.

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Eine Trägerrakete des Typs Vega brachte am 5. Dezember um 14:51 Uhr mitteleuropäischer Zeit den türkischen Erdbeobachtungssatelliten Göktürk-1A auf eine sonnensynchrone Erdumlaufbahn. Die Startmission begann an der Startanlage ELA 1 des europäischen Weltraumbahnhof Kourou und dauerte 57 Minuten. Sie trug in der Arianespace-Nomenklatur die Bezeichnung VV08 (Vol Vega Nr. 8)

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Am 1. Dezember kam es zum dritten Fehlstart des Jahres 2016. Dieses Mal betraf er eine Nachschubmission zur Internationalen Raumstation. 2,5 Tonnen wertvolle Fracht sind damit verloren, darunter ein teurer Orlan-Raumanzug der neuesten Generation. Es war dies die letzte von insgesamt drei russischen Nachschubmissionen dieses Jahres. Es ist dies der 15. Fehlschlag einer russischen Trägermission in den letzten sechs Jahren.

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Eine internationale Crew, bestehend aus einem Russen, einem Franzosen und einer Amerikanerin startete m 17. November zur Internationalen Raumstation. Ihr Raumschiff Sojus MS-03 trat seine Reise an der Spitze einer Sojus FG-Trägerrakete an. Startort war der russische (aber in Kasachstan gelegenen) Weltraumbahnhof Baikonur. Es war dies der 132. bemannte Start eine Sojus.

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