Innerhalb von nur drei Wochen führte SpaceX zum zweiten Mal einen kommerziellen Satellitentransport in den geostationären Transferorbit durch und landete danach die erste Stufe der Trägerrakete erfolgreich auf dem unbemannten Bergungsschiff im Atlantik. Bei dem Raumfahrzeug handelt es sich um Thaicom 8 für die Thaicom PLC, der mit seinen 24 Ku-Band Transpondern Kommunikationsdienstleistungen für Südasien und Afrika zur Verfügung stellen soll.

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Am 25. Mai brachte eine russische Trägerrakete des Typs Sojus STB Fregat die Flugeinheiten Nummer 10 und 11der Einsatzkonstellation des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo in den Orbit. Rechnet man die Vorseriensatelliten mit, dann sind es bereits die Satelliten Nummer 13 und 14. Der Liftoff erfolgte um 10:48 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana. Die beiden neuen Raumfahrzeuge tragen die Namen Danielè und Alizeé.

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China startete am 15. Mai um 4:43 Uhr mitteleuropäischer Zeit (10:43 Uhr Ortszeit) den militärischen Aufklärungssatelliten Yaogan 30. Die Mission begann am Startkomplex 603 des nordchinesische Weltraumbahnhofs Jiuquan. Als Trägerrakete wurde eine Langer Marsch 2D eingesetzt. Die Mission wurde, wie bei fast allen militärischen Einsätzen Chinas, im Vorfeld nicht angekündigt.

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Langsam wird es eng bei Elon Musk. Zumindest in seiner Lagerhalle für sicher zurückgekehrte Trägerraketen. Das Landeverfahren für die Falcon 9-Erststufen klappt nun offensichtlich auch unter schwierigen Randbedingungen. Auch Rückkehrversuche, mit experimentellem Charakter bei denen mit einer unbeschädigten Rückkehr der Raketen eigentlich nicht zu rechnen war, gelingen inzwischen.

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Das ging auf Schlag auf Schlag. Im Abstand von nur jeweils sieben Wochen brachte die indische Weltraumagentur ISRO die letzten drei Einheiten ihres nationalen Navigationssatellitennetzes in den Orbit. Vor dem Start am 28. April mit der Serieneinheit IRNSS-1G war am 10. März IRNSS-1F und am 20. Januar IRNSS-1E in den Orbit gebracht worden. Als Träger kam jedes Mal eine Rakete des Typs PSLV XL zum Einsatz. Startort war das Satish Dhawan Raumfahrtzentrum auf der ostindischen Insel Shriharikota. Die erste Einheit der Konstellation, IRNSS-1A, war im Juli 2013 gestartet worden.

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Die erste Mission vom neuen sibirischen Weltraumbahnhof in Wostotschny - am 28. April - war ein voller Erfolg. Drei wissenschaftliche Satelliten wurden präzise auf ihre vorgesehenen Umlaufbahnen befördert. Der russische Präsident Putin beobachtete das historische Ereignis vor Ort von einer Beobachtungsplattform aus. Es wird allerdings noch eine ganze Weile dauern, bis von hier aus regelmäßig Satelliten in den Orbit fliegen. Eines Tages – das dürfte aber noch mindestens sieben Jahre dauern - sollen von hier aus Kosmonauten in den Orbit aufbrechen. Der Start vom 28. April wird Russlands einzige Mission von Wostotschny aus in diesem Jahr bleiben. Der nächste Flug von der neuen Basis wird nicht vor Ende 2017 stattfinden. Der Start war eigentlich schon für den 27. April angesetzt gewesen, wurde aber wegen eines technischen Problems an der Trägerrakete verschoben.

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Nach drei vergeblichen Anläufen, einmal wegen schlechten Wetters und einmal wegen eines technischen Problems, startete am 22. April von Kourou aus eine Trägerrakete des Typs Sojus STA in eine polare Erdumlaufbahn und brachte dabei insgesamt fünf Satelliten in den Orbit. Die Mission wurde von Arianespace als VS 14 bezeichnet. Diese Abkürzung steht für "Vol Sojus 14" und bedeutet, dass es sich dabei um die insgesamt 14. Mission einer russischen Sojus 2 vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou aus handelt. Es war dies der 1.858. Start einer Rakete, die auf die legendäre R-7 des sowjetischen Konstrukteurs Koroljow zurückgeht.

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